Das Rudel
Das Rudel

1.1.2022

 

Guten Morgen

ohne Sorgen,

im neuen Jahr, wie wunderbar!

Ein herrlicher Morgen hat uns empfangen am ersten Tag im neuen Jahr, wie tut die Sonne wohl - als wär es Frühling. Frauchen ist mit ihrem Frühstück auf das Bänkli rausgekommen und so beginnen wir gemeinsam in Ruhe und Harmonie das Jahr 2022. 

Wir geniessen die Sonne, lassen unsere Seelen baumeln, und sind in Gedanken ganz fest mit unseren Freunden verbunden, der Nele und der Evelyn, dem Ajak und seinem Herrle. ---

Und selbstverständlich gibt es einen Neujahr-Spazi, und zwar gehen wir heute auf den Berg, wir haben dort dringende Sachen zu erledigen, wir waren schon ein Weilchen nicht mehr in diesem Revier.

Es ist aber nicht so, dass wir uns Vorsätze gefasst hätten für`s neue Jahr. Ausser - bei Frauchen haben wir mitbekommen, wie sie gesagt hat, sie müsse im neuen Jahr u n b e d i n g t weniger fotografieren. Wauh! - Aber ihr seht ja... Wie war das schon wieder, mit den guten Vorsätzen???

Ich erschnüffelte den ganzen Bergtrail und ersetzte alle alten Marker durch Neue.

 

 

 

Damit ich nicht strauch-le, schaue ich sehr genau auf den Weg und wo ich meine Pfoten hinsetze. Und so geht das prima.

 

Ich laufe gerne mit Kumpel Eagle zusam-men, das passt so gut. Und interessiert schau ich in die Ferne. Was mag uns die Zukunft noch bringen?

 Ich gehe glücklich und unbeschwert durch mein Leben und bin auf dem Spazi oft neben meinem alten Kumpel Merkur. Er orientiert sich gerne an mir. 

Ich interessiere mich momentan nur für eines: Rennen, rennen, vor und zurück und rundherum, die 30m Radius nutzend,

die meine Schlappleine bietet; es ist so geil!!


Jetzt ist der erste Tag im neuen Jahr auch schon wieder vorbei; und das wegen den Vorsätzen, das möchten wir gerne anders sagen:

Wir haben Hoffnungen, wir hoffen, dass es doch noch lange so weitergehen möchte wie heute, wir mit unserem lieben Frauchen zusammen sein können, und schöne Spazis machen, jeder nach seinem Vermögen. 

Gerade hat uns beim Schreiben Frauchen über den Rücken geschaut: "Ja ihr meine lieben Freunde, genau darauf hoffe ich auch, euch noch lange bei haben zu dürfen, euch nach Kräften in eurer Gesundheit und dem Wohlergehen unterstützen zu können, denn - wir sind ein harmonisches, gut funktionierendes  Rudel - und so möge es auch ein weiteres Jahr bleiben.

 

 

Merkur
Merkur

2.1.2022

Hallo ihr Lieben alle, die ihr mich hier immer so treu begleitet. Heute werdet ihr nur von mir was zu sehen bekommen, (ja und von meinem Zwerg natürlich, den habe ich ja auch immer bei mir, bei den Revierrundgängen).

Selbstheulend fahren wir natürlich immer alle gemeinsam mit dem Wohnauto zum Ausgangspunkt. Und dort teilen wir uns dann in die verschiedenen Teams auf.

Ich habe sehr viel zu tun Anfangs des neuen Jahres - ach ja, und fast hätte ich es vergessen, ich bin ja heute genau 17 Jahre und 2 Monate alt geworden. -Aber halt, da weiche ich vom Thema ab, wir hatten es ja von der vielen Arbeit am Jahresanfang.

All meine verschiedenen Reviere in naher und weiterer Umgebung abzulaufen, zu kontrollieren, erschnüffeln und mit neuen Markern zu versehen, das ist ein Heidenjob. Wer das nicht selber gemacht hat, kann da gar nicht mitheulen. Und eben, noch dazu in meinem Alter. Aber es zwingt mich ja keiner, dies zu tun, ich habe Freude daran, und das Laufen hält mich jung, wie man sieht. Aber ich überlasse es nur ungern meinen Jungs.

Ich war also voll gut drauf und flott unterwegs, (das geht ja jeden Tag schneller, je älter du wirst, klönt Frauchen hinter mir und ich lache auf den Reisszähnen). Dem Biber muss ich ja schliesslich auch zeigen, dass die Huskypöstler auch heuer noch präsent sind. Schau nur was der mit seinen Zähnen alles raffelt. Ob das wirklich alles nur vom Fressen ist? Mir scheint eher fast, der Kerle hat noch künstlerische Ambitionen. 

Gut, ich habe also einsickern lassen, dass wir hier waren - und weiter geht`s...

 

 

Nele
Nele

3.1.2022

Neujahrs-News von der Kooperation Husky-/Flugpost.

Meine gefiederten Kumpels, (ja ihr lest recht, solche mit Federn, nicht mit Fell), also, die haben sich was neues einfallen lassen, weil sie um die Mittagszeit buchstäblich immer den Braten riechen und dabei habe ich sie beobachtet. 

Diese Hühner sind so schlau, die übertreffen ja fast noch uns Husky`s damit. Frauchen beginnt um 11.15 zu kochen, dabei öffnet sie das Küchenfenster, damit der Duft abzieht, oder Dampf, oder was auch immer. Und weil sie gerade am schnippeln, rüsten und braten ist, macht sie auch gleich ein Schälchen für die Hühner fertig und bringt ihnen das in ihr Gehege. 

Und diese meine beheulten Hühner also haben den Braten gerochen und sich in kürzester Zeit darauf eingestellt, dass es um diese Zeit Mittagessen gibt. Nun steh`n sie  also ab halb zwölf dem Zaun entlang auf Posten und gackern was das Zeug hält, um Frauchen ja daran zu erinnern, dass sie auch etwas wollen.

Wauh, und sie müssen nicht lange gackern, da eilt Frauchen herbei und verteilt ihnen ihre Leckerbissen. Nun haben also auch meine Federkumpels den Sinn von einem Frauchen erfasst, (ich selber hab`s natürlich schon seit langem kapiert). Und nun spielt sich also jeden Tag gegen halb zwölf in unserem Garten dieses Spielchen ab. - Schaut nur, wenn das nicht lustig ist...

 

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So Futter fertig, "Gemüsepfanne mit Hundefutter, körniger Frischkäse mit Bierhefe bestäubt, an Endiviensalat". Bon Appetit.

 

"Na endlich," sagen die Hühner, "schmeckt lecker, danke, wir bezahlen heute mit Eiern".

Eagle
Eagle

4.1.2022

Wir haben ein neues Revier entdeckt, "Chüeweid" heisse es, hat Frauchen gesagt. Komisch, weit und breit sind keine Kühe zu sehen, wieso denn dieser Name. Eigentlich sollte das Huskyweid heissen, jedenfalls im Moment, oder?

Naja, ist ja eigentlich auch egal, es war wunderschön auf dieser Weid, und als wir oben über den Kamm liefen, hatten wir eine herrliche Rundsicht. "Oh, da kommen wir wieder hin, herrlich ist es hier oben, gell Eagle, und die Berge - !"

Ja auf jeden Fall kommen wir da wieder hin, weil der Rundspazi für uns vier älteren Semester einfach genial ist. Nicht zu lang, man muss nicht auf demselben Weg hin und zurück, es ist megaspannend, es geht nur ganz wenig bergauf und was für uns genau so wichtig ist, entsprechend auch nur ganz wenig bergab. Was will man mehr...

Natürlich unser Jungspund, der Blizzi, der will schon mehr. Aber das hat er ja nun auch bekommen, mit seiner Schleppleine. Er kann viel mehr und weiter herumjagen als vorher - à propos jagen: Dass er nicht gänzlich ohne Leine laufen darf, hat eben genau diesen Grund, er würde jagen gehen. Das weiss er ja selber auch, aber er will es nicht so zugeben. Aber immerhin lässt ihn Frauchen an der langen Leine, das ist doch auch schon etwas.

Ich selber laufe sehr gerne mit Kumpel Yukon, das Tempo ist moderat, lässt viel Zeit zum Schnüffeln und Schauen, ich bin immer in der Nähe von meinem Frauchen und so höre ich auch sofort, wenn sie mit mir spricht. Das sind wunderschöne Zeiten, mit Kumpel und Frauchen auf Tour zu sein, ich geniesse es in vollen Zügen, obschon ich auch meine Handykaps habe, aber die vergesse ich unterwegs sogar manchmal.

9.1.2022

Wenn der Berg ruft...

Bilder-Galerie

 

Wenn der Wald ruft...

Bilder-Galerie

 

Wenn der Schnee ruft...

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Wenn der Bergwaldschnee ruft...

Blizzard
Blizzard
Eagle
Eagle
Rainey
Rainey
Yukon
Yukon

11.1.2022

Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen: Aber wir müssen unserem Oldie Merkur ein Leinchen winden! Wir vier verneigen uns vor dir, lieber, alter Kumpel, du bist und bleibst uns ein riesengrosses Vorbild, wie du mit deinen über 17 Jahren noch durch`s Leben gehst.

Dieser Spazi heute wieder, durch den Schnee, wenig bergauf - welch ein Athlet du immer noch bist, welch ein Leithund! Man sah es dir regelrecht an, dass du dich an frühere Zeiten erinnertest, wie du auf diesem Ein-Hund-Trail gelaufen bist. Sicher, es war nicht lange, nicht weit und nicht schnell, aber sowas von stramm!

Alter Meister, nie werden wir in diese Höhen aufsteigen können, in denen du dich bewegst, wir verehren dich von ganzem grossem Huskykumpelherzen!!

Wie toll anzuschauen, unser alter Kumpel Merkur auf seinem "Trail".
Wie toll anzuschauen, unser alter Kumpel Merkur auf seinem "Trail".

Bilder-Galerie

 

Natürlich hatten wir vier auf dem Spazi auch absolut unseren Spass, gemeinsam, und/oder jeder auf seine Weise.

Blizzard rannte natürlich, ganz seinem Namen gemäss, wie ein Wirbelwind durch den Schnee.

Yukon stapfte eher langsam darin herum, weil er ja diese degenerative Myelodingsbums am Rücken hat. Aber sich auf dem Bauch durch die weisse Pracht zu schieben, das gefällt ihm dafür umso mehr.

Selbst Eagle machte Hüpfer durch das tolle, kalte Pulverelement, die man sonst bei ihm kaum noch sieht. 

Yukon
Yukon

12.1.2022

Es ist einfach unsere Zeit, dieser Schnee, die Kälte und die Sonne. Frauchen führt uns fast jeden Tag woanders hin, fast könnten wir meinen, sie hätte Ferien. "Ja mein lieber Freund", flüstert mir Frauchen grad ins Ohr, "es kommt noch besser, (wenn es klappt) du wirst sehen". Oh, da bin ich ja gespannt, wie die Gangleine...

Wo uns unser heutiger Ausflug hingeführt hat? Oh, in die Berge, hoch hinaus, in herrlich weichen Pulverschnee - und das von zu Hause nur 7 Minuten mit dem Auto. Seht nur, das ist unsere Welt:

 

Merkur`s und Rainey`s Schnüffeltwelt; Warum um alles in der Welt die hier oben so viele Zeitungständer gesetzt hätten, hat Merkur mich ganz konsterniert gefragt, da oben sei ja Niemandsland, sozusagen. Und nun habe er die alle Ablaufen müssen, lesen und seinen Senf dazugeben, verrückt, verrückt, die paar letzten habe er dann ausgelassen.

Aber sonst sei alles perfetto gewesen,  der Trail, der "Gegenverkehr" darauf  und auch die Aussicht, soviel er jedenfalls davon mitbekommen habe.

2x Bilder-Galerie

 

Eagle`s und meine Spaziwelt; Wir nahmen es gemächlich, in aller Ruhe und Würde der älteren Semester. Ihr lacht? Jaja, ist vielleicht etwas übertrieben, aber denkt daran, wir sind ja auch schon 13. Vor allem aber tragen wir Sorge zu unserem Frauchen und laufen anständig an der Leine, damit auch sie es geniessen kann. Für uns war der Spazi sehr schön, diese kalte, weite Welt, der Schnee unter den Pfoten, der blaue Himmel über den Ohren.

Ob er jetzt nicht gerne am Schlitten eingespannt unterwegs wäre, frage ich meinen Kumpel Eagle. Nenee, ist genau richtig so. Das war einmal und es war schön, aber es ist vorbei und das ist gut so. Und ehrlich, so wie es jetzt ist, ist doch passend für uns und daher genau so schön, oder? Meine Worte, Kumpel...

Bilder-Galerie

 

Blizzard`s Rennwelt; Unser Jungspund hat natürlich wieder das Huhn abgeschossen, mit seiner Schlappleine. Hund oh Hund was der herumdüst, und Frauchen hilft nach Kräften mit. "Den Berg rauf und runter habe ich ihn gejagt, wieder und wieder" erzählt sie uns lachend, "aber der Kerle hat alles mit-gemacht. Der wird heute Abend ganz schön down sein", hofft sie wenigstens. - Ist doch toll, so ist wieder jeder auf seine Knochen gekommen, oder Kosten, oder so. Und abends wird es sicher wieder einen tollen Fleischtopf geben mit Gemüse drin --- und dann eine heimelig warme Stube...

2x Bilder-Galerie ( 2 Fotos aus Video entnommen)

 

 

 

Nele
Nele

16.1.2022

Wenn wir unseren heutigen Tag auswerten, genauer, unsere Unternehmungen mit Kumpels und Menschen, sieht das so aus:

Kumpel Ajak und ich -
Kumpel Ajak und ich -
Merkur und Rainey -
Merkur und Rainey -
Yukon und Eagle -
Yukon und Eagle -
Jungspund Blizzard -
Jungspund Blizzard -
- die Entdecker und Läufer
- die Entdecker und Läufer
- die Schnüffler und Trailer
- die Schnüffler und Trailer
die Gucker und Läufer
die Gucker und Läufer
- der Renner und Springer
- der Renner und Springer

Und wo wir waren, fragt ihr? - Ganz einfach, wir deutschen Huskypöstler auf der Alb, die schweizer Huskypöstler auf der Chüeweid. Der Anfang dieses Wortes kann ich zwar fast nicht ausheulen, aber Alp und Weid klingt doch eigentlich länderübergreifend so, als wär`s dasselbe.

Und der Spass, die Freude, das aneinander Denken, das wir alle dabei hatten, waren auch dasselbe - so eine Freundschaft ist einfach wunderbar!

 

 

 

Das Rudel
Das Rudel

17.1.2022

Wir sollen unsere Tageshighlight notieren? Heute ist das nicht besonders schwierig, wir haben ja wieder so viel erlebt.

Wir fahren ja jetzt immer alle zusammen auf Erlebnistour, und Frauchen denkt sich immer was tolles aus. Auch wenn es "nur" Spazi`s sind, ist es doch immer megaspannend, immer wieder anders, mit einem neuen Erlebnis, einer neuen Tour, einem schönen Steak-Outplatz manchmal sogar und einem guten Knochen.

Das sind Momentan einfach meine grössten
Das sind Momentan einfach meine grössten
Es lebe der Zeitungsständer!
Es lebe der Zeitungsständer!
Jeden Tag erneut: Wichtige Marker setzen!
Jeden Tag erneut: Wichtige Marker setzen!
Höchste Priorität: Unsern Oldie begleiten!
Höchste Priorität: Unsern Oldie begleiten!
Laufen, laufen...
Laufen, laufen...
Highligts.  Nichts anderes kommt an sie ran!
Highligts. Nichts anderes kommt an sie ran!
Und danach ein saftiger Knochen...
Und danach ein saftiger Knochen...
Und schnüffeln, was das Zeug hält...
Und schnüffeln, was das Zeug hält...
Die Sonne geniessen.
Die Sonne geniessen.
und mit Frauchen flirten!
und mit Frauchen flirten!

Rainey
Rainey

25.1.2022

Es ist ja nicht so, dass wir nichts anderes zu tun hätten, zu Hause und so. - Aber bei diesen kalten Temperaturen, dem herrlichem Sonnenschein und  tollen Schnee durch unsere verschiedenen Reviere zu düsen, mit Frauchen im Schlepptau, (an Blizz`s Schleppleine), das ist halt schon das Non-Plus-Ultra! Und darum hauen wir ab, wenn immer möglich, und machen einen Ausflug.

Und ihr glaubt es nicht, heute haben wir sogar das Nordlicht gesehen, die Aurora Borealis. Und wie ich mit Frauchen so dieses Wort aussprach, kam uns ganz unvermittelt unsere "Principessa Borea" in den Sinn, die viele Jahre mit uns zusammen gelebt hat. Und wir gedachten der allerliebsten Kumpelin und erzählten uns gegenseitig: "Ah weisst du noch damals, als Borea...". Das waren grad ein paar ganz besondere Momente für Frauchen und mich - 

Eagle und Yukon erlebten eine ganz andere, märchenhaft anmutende Welt, als sie durch ein Waldstück zogen. Da hatte der Raureif jedes einzelne, noch so feine Ästchen mit einer wunderbaren Pracht weisser Nadeln überzogen. Ab und zu fiel davon ein feiner Schneestaub herunter und hinterliess im Sonnenschein eine goldgepunktete Himmelsleiter. - 

Nur einer hatte für all diese Pracht wenig Zeit und Sinn, unser Runner. Er nutzte den leicht verharschten Schnee mit der pulvrigen Oberfläche einzig zu einem Zweck: Zum Rennen! Rauf und runter, rund um Frauchen herum und wieder von vorne beginnend. Ab und zu warf er sich längelang in das kalte Pulver und wälzte sich darin um sich etwas abzukühlen. - Auch er hatte, wie wir alle,  Spass pur und genoss es in vollen Zügen.

 

 

 

Blizzard
Blizzard

26.1.2022

Das mit dieser "Chüeweid" lässt uns einfach nicht in Ruhe, wenn das schon so heisst, warum sieht man dann nie eine? Uns kam nämlich noch die hübsche kleine Belli in den Sinn, die ja letzten Herbst eine Zeit lang ihr Revier neben unserem Gehege hatte, mit ihrer Kumpelin Tanana - ähm nein warte, das ist ein Fluss in Alaska... Ah ja, Indiana hat sie geheissen, (ist nicht grad unbedingt am selben Ort). Die beiden also kamen uns in den Sinn, ob die am Ende auch dort oben anzutreffen wären, auf der Chüeweid.

Wir rannten also kreuz und quer über diese Weid, teilten uns sogar in verschiedene Teams auf, damit wir sie nicht verpassen würden - Rainey und Merkur zogen über dem Kamm ihre Bahn, Eagle und Yukon linsten bis nach Häusernmoos und bis in das Rotbachtal hinunter, ich rannte Richtung Walterswil und hielt Ausschau - nirgends war auch nur eine Rutenspitze einer Chue zu sehen. (Übrigens, wenn Frauchen heute Abend mal wieder klönt dass ihr alles weh tue, dann deshalb, weil sie ja mit allen drei Teams mitgelaufen ist, wauh wauh...)

Also, des langen Heulens kurzer Sinn: Wir fanden keine Chüe, wohl aber sehr viele Duftnoten, die uns bestätigen, dass es hier schon welche gegeben haben muss, und somit auch der Name dieses Reviers seine Berechtigung hat. Deshalb haken wir das Thema für den Wintermoment ab und werden uns im Frühling wieder damit befassen. --- Schön war es ja trotzdem, auch ohne Chüe!

Eagle
Eagle

27.1.2022

Wir haben Frauchen gebeten, uns ein neues Revier aus zu suchen, um wandern zu gehen. Interessant soll es sein, augentechnisch, schnüffel- und erlebnistechnisch. Was sage ich, sie hat es getan, und wie, schaut nur!

Auf der 25`000 Landkarte habe sie geschaut, und was immer sie da auch gesehen haben mag, in Wirklichkeit war es dann sensationell.

Eine Wanderung der Superlative; diese vielen Gegensätze die wir erlebten, einfach unbeschreiblich - so viel Schönes in unserer Heimat (15 Autominuten vom Heimeli weg). Es zieht uns gar nicht in die Ferne, denn das Schönste ist so nah!!! 

 

 

 

Yukon
Yukon

3.2.2022

Ich sag`s euch, auch ein Nebeltag hat durchaus seine interessanten Aspekte. Am Morgen schon, noch in der Stube, gibt es Spezielles zu beobachten: Zum Beispiel das da, diese Rute da über meiner Hüfte, die ist durchaus nicht von mir. Die hat einer einfach so stinkfrech hier deponiert - aber nein, ich weiss ja wer es ist und darum ist mir das auch völlig egal. Mein Kumpel Merkur, und der hat Altersbonus, bei mir jedenfalls.

Und dann geht es auf Spazitour und eben, interessant: Quer Nebelein.

Der kocht so richtig vom Tal unten rauf, manchmal hüllt er uns vollkommen ein, manchmal schwebt er über uns, oder wabert uns um die Pfoten. Kumpel Blizzard benutzt ihn natürlich, um in ihn hinein und durch ihn hindurch zu düsen. Schaut nur wie er lacht, wenn er zurückkommt -

 


Und langsam lässt uns da und dort leider auch der Schnee schon im Stich. Fertig also mit einem sauberen, weissen Fell, wenn wir vom Spazi zurück sind. Eagle und ich sind ja noch harmlos, wir laufen halt anständig durch den bräunlichen Pflotsch, der nun überall herumliegt. Aber Blizzi, der schiesst natürlich wieder mal das Huhn ab, schaut nur wie der aussieht!


Der Nebel hat sich etwas gelichtet und wir sind wieder zurück im Gehege. Auch hier tut sich Spannendes: Was langsam alles unter dem Schnee hervorkommt, die vielen Mäusespuren zum Beispiel, (und die vielen verschiedenen Granaten, fügt Frauchen an). Granaten??? Hää --- Na, geht uns wohl nichts an, die kennen wir nicht, obwohl, riechen tun sie schon nach etwas Bekanntem...

Und dann natürlich unsere "Zaubernuss", die dieses Jahr wieder besonders schön blüht. Ha und wisst ihr was? Darunter, am Eis lecken, unser Zauberhund, der dieses Jahr auch besonders "blüht" und lebt, mit seinen 17 Jahren, 3 Monaten und 3 Tagen, unser  Zauberkumpel Merkur!

 

 

 

Blizzard
Blizzard

5.2.2022

Wir beratschlagten im kleinen Gehege an der Morgensonne wie wir diesen herrlichen Tag nutzen wollten. Unser Zwerg hatte den Vorsitz, blieb aber komischerweise stehen und schaute erst noch in die falsche Richtung - nichts desto trotz kamen wir alle auf einen Nenner: Wir fanden für unseren Spazi ein ganz besonderes Thema, nämlich:

 

Einmal hin, einmal her,

rundherum das ist nicht schwer.

 

Und der Ort wo uns Frauchen hinführte war der Lamawald von Mühleweg. Wie üblich in letzter Zeit machten Old Merkur und Zwerg den Anfang. Einmal hin, einmal her, genau genommen durch den Wald hin und dem Feld her, dem Waldrand entlang hin und dem Lamagehege her, also zweimal hin, zweimal her. Nicht mal Notiz von ihnen genommen hätten diese lahmen Lamas, erzählte Merkur nachher, obwohl wir doch schon so lange nicht mehr bei ihnen waren. (nur nebenbei: Ganz anders erlebt hatten das Eagle und Yukon, als sie dort vorbei gingen).

Die nächste Gruppe war Eagle und Yukon, mit einem separaten Schlenker zum Ausguckbänkli unter dem Baum - rundherum, das ist nicht schwer - und als dritter dann natürlich ich, (mit Frauchen im Schleppleinetau) mit einem extra Run auf den Aussichtsberg hoch,  und runter zum Buechhus.

Frauchen hat dann extra noch ein Kartenbild gebastelt, wo man genau sieht, wie wir rundherum gegangen sind. Dass die weisse Linie die von mir ist,  hätte sie eigentlich gar nicht hinschreiben müssen, ist ja selbsterklärend. 

Ist schon toll, wieviel mehr Spielraum, genauer gesagt Rennraum, ich jetzt mit dieser Leine habe, obschon - ganz ohne wäre mir ja schon  n o c h lieber. Aber ich weiss ja, da müsste Frauchen zuerst ein Antijagdtraining machen, also ich mit Frauchen, meine ich. Dazu wäre vielleicht Frauchens Aussage, die sie in letzter Zeit immer öfter verlauten lässt, ganz passend: Das mache ich dann, wenn ich pensioniert bin. Na also, da habe ich ja noch laaange Zeit...

Rundherum war wirklich nicht schwer,

uns allen gefiel es sehr.

Und es riecht nach mehr,

mal rundherum, mal kreuz und quer.

 

 

Merkur
Merkur

9.2.2022, Tag 1

Nach Deutschland bin ich gereist, endlich wieder einmal, zu meiner Nele. Teleheulen ist ja gut und recht, aber sich sehen, beschnuppern und umpfoten ist doch viiiiel besser. Ob das noch gut gegangen sei, wegen meinem Alter, fragt ihr. Wunderbar, wie immer, ehrlich. Ich hatte ja "Schlafwagen" gebucht, und bin also nach drei Stunden entspannt und ausgeruht in Böhringen angekommen, bereit, den Tag mit meinen Freunden zusammen zu geniessen.

Und es versprach, schon nur rein wettertechnisch, ein wunderschöner Tag zu werden.

Am Nachmittag machten wir einen interessanten Spazi auf dem Montschenloch. Hund oh Hund, was da

für Düfte um unsere Nasen wehten; und das Zeitunglesen war höchst aufschlussreich. KM-mässig kamen wir nicht weit, aber das war in diesem Fall belanglos. Sich länderübergreiffende Informationen zu holen, hatte heute hier erste Priorität - und es waren hochspannende Info`s...


Blizzard - Ich habe den deutschen Schnee getestet, ob der auch was taugt zum drin rumdüsen. Ein Kumpel, der früher in Alaska lebte hat mir einmal erzählt, dass die dort 20 verschiedenen Sorten Schnee hätten. Da habe es nicht nur Nassschnee, Pulverschnee und harschigen Schnee wie bei uns, da gäbe es noch viele Untersorten.

Naja, also der hier auf dem Montschenloch der war zum Teil etwas angefroren an der Oberfläche, so dass ich drüberher rennen konnte. Frauchen blieb zwei Sekunden drauf stehen und sank dann ein, bei jedem Schritt und Evelyn lachte, "der ist nur bis 70kg ausgelegt zum Tragen". Auf jeden Fall hatte ich absolut meinen Spass daran und rannte hin und her was die Pfoten hergaben.

"Dort vor dem Wald, diese Hütte, da machen wir dann immer eine Pause, sitzen in der Sonne, essen und trinken etwas und geniessen..." Für mich ist das  "die  Hütte", weisst, die aus dem Buch, höre ich Frauchen Evelyn sagen. - Mit dieser Aussage konnte ich nichts anfangen, aber mein Frauchen wusste scheinbar genau, worum es ging. 

Aber dann änderte sich das auf einmal, und nun werde auch ich diese Hütte nie mehr vergessen. Es gab was zu schnabulieren, und ich bekam von demselben Leckerli wie sie, das Evelyn aus einem verführerisch knisternden Säcklein herausnahm. Wasser hatte sie auch mit, aber nur ein kleines Tässchen. "Das kannst du haben, ich trinke dann aus der Flasche", sagte Evelyn. "Und ich"?, fragte ich leise winselnd. Und mein Frauchen schaut mich an, schaut das Näpfchen an - und hält es mir hin. "Da mein lieber Freund, da, du kannst auch daraus trinken, wir teilen uns das Näpfchen, wir gehören ja zusammen". --- 

 

Szenenwechsel

 

Rainey - Wir sind wieder zu Hause und nun fängt das grosse Füttern an. Wir Huskypöstler sind die ersten, wie gewohnt. Auf der Pfote folgt die Flugpost, die auch Hunger bekundet. Sie erhalten Würmle und viele andere wichtige Zutaten. -

Dann geht`s ab in Felixens Küche, jetzt spielt hier die Musik.

Ich bin voll mitten drin und hab viel zu schauen, überwachen, vorkosten... Ich habe das Gefühl, die Küche gehört mir, ich bin hier die, die das Sagen hat. Nele scheint das völlig egal zu sein, die liegt im Korridor und heult kein Wort, (dabei ist sie eigentlich deine Gastgeberin, blitzt da kurz der Gedanke durch mein Hirn). Aber für solche Fellspaltereien habe ich im Moment keine Zeit, das muss warten. Denn schon schleicht sich Ajak in die Küche und will schauen, was da abgeht. Aber den weise ich allein mit meinem Blick in die Schranken: "Denk nicht mal dran, du. Hier koche ich..." - Aber artig ist er, das Jüngelchen, er begreift schnell, gibt keine Wiederrede. 

Als unsere Menschen dann aber um den Tisch herumsitzen und essen, dreht sich ganz leise aber plötzlich die Situation. Mich beachtet keiner mehr, und da ich so klein bin, mag ich ja kaum über den Tischrand schauen. Was geht jetzt da oben ab? - Ah, und erst recht was geht da unten ab, unter dem Tisch? Ha Felix, hast du gemeint ich sehe es nicht? Du hast denen was abgegeben, oder?" Aber der Zwerg erhält nichts vom Tisch" höre ich da Frauchen sagen. Naja, typisch mein Frauchen, jetzt markiert sie wieder den Chefe! Sowas von doof, ich kann meinen Charme spielen lassen wie ich will, auf meiner Seite vom Tisch fällt nie was runter -  - - aber langsam dämmert mir wieder, wer Chef im Hause ist und ich gebe mich geschlagen...

Nachdem dann das Futtern fertig und die Verhältnisse wieder geklärt waren, gab es einen schönen, gemütlichen Abend unter Freunden. Die einen lümmelten in der warmen Stube herum, wechselten von Körbchen über Sessel zu Bettchen und Sofa, andere wanderten im Mondenschein verträumt im Garten herum...

 

Tag 2, Merkur    

Heute wollte Nelchen uns ihr Waldseelein zeigen, wo sie so gerne hingeht und sich dann jeweils ringsherum durchschnüffelt. Es war wieder ein wunderschöner Sonnentag, nur leider ging es meiner Freundin nicht ganz so gut. Sie hatte, wie schon so oft, ihr Bauchgrummeln, wo es ihr dann manchmal übel wird, sie nichts fressen mag und allenthalben nicht so gut zu Pfot ist. 

Aber sie wollte es sich trotzdem nicht nehmen lassen, mit uns zusammen eine Runde um ihr heissbegehrtes Seelein zu machen. Und als dann unser Jungspund zum Spazi dran war und über die Böhringer-Felder tobte, blieben wir ja sowieso  im Auto und ruhten uns aus.

Eagle und Yukon - Wir können unsere Freundin voll verstehen, dass ihr die Umrundung dieses Waldseeleins so gefällt. Das ist ja hier sowas von interessant, fast fühlt man sich nach Kanada versetzt; dieser Wald, der See, Holzbrücken und sogar ein Floss, die Stille, die schmalen Weglein durch das Dickicht hindurch, das viele saftig-grüne Moos...

Wir haben es voll genossen, unsere Nasen überall hin gesteckt, begierig diese vielen wilden Düfte aufgesaugt. Hund o Hund, wer da schon alles durchgegangen ist. Bärenspuren allerdings, oder gar solche von Wölfen fanden wir aber leider keine.

Blizzard - Aber ich fand Mäusespuren, und dies zu tausenden. Nur leider, die Viecher selber blieben im Boden, ich bekam kein einziges zu Gesicht, geschweige denn zur Schnauze.

Aber was soll`s, ich schüttete trotzdem so viele Glückshormone aus wegen all diesen herrlichen Düften, dass ich freudetrunken über diese Böhringer Felder rannte, - und nur die Schleppleine hielt mich davon ab auf und davon zu gehen und erst morgen zurück zu kehren, (oder so ähnlich). ---

 

Es waren zwei herrliche Tage bei unseren Freunden, voller neuer Erlebnisse und altbekannter Dinge. Sie haben alles so schön vorbereitet für uns, haben uns nach Fleisch und Knochen verwöhnt, wir fühlten uns geliebt, glücklich, zu Hause. Danke ihr Lieben alle, danke.

Auf dem Heimweg, nahe Rottweil
Auf dem Heimweg, nahe Rottweil
Merkur
Merkur

19.2.2022

Wir haben ganz lieben Besuch bekommen, die uralte Freundin von unserem Frauchen - ou sorry Bea, ich meine natürlich laaangjährig, seit urlanger Zeit. Seit vielen, vielen Jahren kennen sie sich, haben viel gemeinsam erlebt. Und in mal kürzeren, mal längeren Abständen kommen sie zusammen und heulen von früheren Zeiten. Wir waren alle zusammen im Gehege, den Tagespazi hatten wir schon gemacht und nun lümmelten wir in der Frühlingssonnenecke herum und genossen das Zusammensein. Freundschaft pflegen ist einfach etwas herrliches, es erfreut bis ins innerste Herz hinein  und gibt einen wieder Kraft für den Alltag.

Ab und zu drehten wir eine Runde durchs Gehege, dann setzten wir uns wieder zu den beiden Frauchen und lauschten ihren Erzählungen. Was uns natürlich besonders freute: Bea-Frauchen hat nun manchmal auch einen vierbeinigen Kumpel bei sich, ich habe ihn natürlich lange vorher schon an ihr gerochen, bevor sie davon erzählt hat. Es ist noch ein Jüngelchen, aber ein ganz Liebes, diese Botschaft  habe ich auch noch gerochen.

Frauchen Bea hat scheinbar auch immer viel um ihre Stehohren, obschon sie jetzt auch oft in so einem Sessel sitzt, der für die Rentner reserviert ist, also genau so wie bei mir. Aber sie ist ein schlaues Frauchen und zum Laufen auf unebenem Gelände hat sie immer zwei Stecken dabei, deren Sinn ich sofort erkannt habe: Hilfspfoten, - und so ist sie dann also auch auf vier Pfoten unterwegs, was ihr hilft sich wo nötig abzustützen, Gewicht zu verteilen, sicherer zu laufen - alles genau wie bei mir. Ich mag sie sehr, ich kann sie so gut verstehen und gehe oft zu ihr und dann streichelt sie mich...

Später wollte sie noch dabei sein, wenn wir unser Fressen bekommen und uns zuschauen. Ob sie denn auch etwas haben wolle, fragte ich sie. Sie bedankte sich für meine Angebot, hatte aber keinen Hunger mehr, da sie vorher schon "Schlüferli" gegessen habe, (was immer das auch sein mag). Auch da ähnelt sie mir: Im Alter frisst man nicht mehr so viel, nur noch was nötig ist.

Wauuu, Bea-Frauchen, du gefällst mir einfach, also halt die Ohren steif, wie ich, und komm bald wieder. Und ich wünsche dir von meinem ganzen grossen Huskyherzen, dass du trotz allem, noch lange gut durch`s Leben gehen kannst. - Aber das wird schon, schliesslich hast du Stehohren und vier Pfoten wie wir...

Frauchen Bea mit meinen Kumpels kurz vor dem Fressen
Frauchen Bea mit meinen Kumpels kurz vor dem Fressen
Eagle
Eagle

26.2.2022

Rund um die Otterbachegg sind wir heute gelaufen,

in kleinen und grösseren Schlaufen.

Es war für uns wieder ein neues Revier,

                                   Yukon und ich waren heute zum ersten mal hier.

                                   Wir sahen bis zum Jura und den Berner Alpen,

                                   Frauchen konnte sich vor Freude kaum halten.

                                   Ein bisschen bergab und dann ganz steil wieder rauf,

                                   das kostete uns ganz schön viel Schnauf.

 

Merkur und ich geh`n immer zusammen wandern,

weil wir nicht mehr ganz so können wie die andern.

Aber mega Spass haben wir trotzdem dabei,

ob zu fünft oder zu zweit ist einerlei.

Heute zum Beispiel wollt` ich mit ihm ein Rennen machen,

ich weiss, im Alter macht man nicht mehr solche Sachen.

Natürlich helf` ich, sagt Merkur, das wäre ja gelacht,

hab` ja mein Leben lang Rennen gemacht.

Und, was soll ich sagen - Gentleman von ganz innen,

liess der Oldi mich ganz selbstlos gewinnen!

 

Und unser Blizzard natürlich, was soll man sagen,

normal sich fort zu bewegen kann er ja kaum ertragen.

Hin und her ist er am rennen,

geht`s nicht grad weiter muss er flennen.

Bäume begiessen und Löcher graben, 

die Strasse rauf und den Berghang runterjagen,

kaum kann er mal eine Minute stillesteh`n,

und doch, wenn es sein muss, anständig neben Frauchen geh`n.

So fegt das Kerlchen sorglos durch sein Leben,

kein Schöneres kann es für ihn geben.

Juni 2022

 

 

Kein Unglück (Glück) des Lebens 

ist dem vergleichbar:

Einen edlen und 

zuverlässigen Freund

zu verlieren (besitzen)!

                     

         Joseph Addison

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