Das Rudel
Das Rudel

21.5.2022

Wir legen eine Gedenkpause ein für unseren Freund Merkur, der vor zwei Monaten über die Regenbogenbrücke gegangen ist...

 

Fast 17.5 Jahre alt ist er geworden, 8.5 davon lebte er in unserem Rudel, 5 davon als unser Leader im Gespann. Mit dem einen von uns hatte er die Knochen nicht ganz auf demselben Boden, mit unserer Rudelchefin war er ganz enge, einer sucht ihn jetzt noch ab und zu und vermisst ihn als seinen dicksten Freund, in all unseren Herzen wird er nie vergessen gehen!

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Du fehlst uns sehr,

Merkur!

 

 

 

Ajak
Ajak

20.5.2022

Hitzewelle -

Ich glaube unter der Terrasse ist es am kühlsten.

Die Henne Berta will mit mir darunter kuscheln, das machen wir jetzt.

Tschüüüüß euer Ajak.

Ab diesem Datum finden Sie die Einträge in chronologischer Reihenfolge

21.3.2022, in Erinnerung an

 

unseren Merkur

2.11.2004 - 21.3.2022

 

Schon eine Woche ist es her, seit wir ohne unseren Merkur auskommen müssen -

eine Ära ist zu Ende gegangen, am Abend dieses 21. März,

die Ära eines aussergewöhnlichen Hundes.

17 Jahre, 4 Monate und 19 Tage hat er seine Spur  gezogen,

auf der Erde in seinem Rudel mit seinem Herrchen,

und dann mehr als 8 Jahre zusammen mit all den Huskypöstlern - 

jetzt zieht er seine leuchtende Spur am Firmament weiter,

zusammen mit seinen Kumpels. 

-

Er wird nicht vergehen,

wir werden ihn immer mal wieder sehen,

als Morgen- oder Abendstern am Himmel leuchtend.

 

Merkur

Opi

Tempomacher

Flickli

Grosspappa

Merkürli

Qomeback-Leader

Old-Merkur

Stern

 

 

Jugendjahre und die Zeit der Schlittenhunderennen

 

Anfänge im Oberönzer Huskypostrudel

 

Als Frauchens Leithund im Gespann; in Eis und Schnee...

 

und durch Feld und Wald. 

 

Es ist Erlösung, sagt der Verstand.

Es ist zu früh, sagt das Herz.

Es hätte nicht sein müssen, sagt der Zweifel.

Du fehlst, sagt die Liebe.

Es ist Gottes Wille, sagt der Glaube.

Doch wer sagt, so ist das Leben, der weiss nicht, wie weh so etwas tut!

 

(Verfasser unbekannt)

 

 

 

Blizzard
Blizzard

1.4.2022

Diese Wetterkapriolen - man könnte meinen, Frauchen habe sich einen 1. Aprilscherz erlaubt und Bildchen vom Winter hier reinkopiert. Dabei sind wir erst vor einer knappen Stunde vom Spazi heimgekommen und die Bildchen sind von diesem Neuspazi - ähm Neuschnee, tststs.

Jaja, liebe Menschen ich weiss, der April macht was er will, das müsst ihr mir nicht sagen - aber der März heuer auch.

Waren wir doch vor einer Woche noch bei unseren Freunden in Deutschland zu Besuch und hatten herrlichstes Frühlings-/, wenn nicht schon fast Sommerwetter mit Temperaturen gegen 20 °C. Fast bereuten wir nämlich, es versäumt zu haben unsere Winterpullis daheim zu lassen, so kamen wir beim Wandern ins Schwitzen.

2.4.2022

Diese Freude am Schnee!!

 

Auch wenn man kaum noch laufen kann,

durch den Schnee kommt man immer irgendwie voran.

Jugendgefühle kommen auf,

man lädt sich den Schnee auf die Nase drauf.

Jegliche Zipperlein sind vergessen,

was ist man doch auf diesen Schnee versessen!

 

Ob im Kalender-Winter oder schon in Richtung Mai,

ist völlig einerlei.

Ob siebzehn Jahre oder erst drei,

auch das ist völlig einerlei.

Nur, unser siebzehnjähriger Grosspapa,

ist leider nicht mehr da.

Aber bestimmt hat er uns vom Himmel diesen Schnee geschickt,

Er war ja immer schon etwas verrückt.

 

Ob also Schnee im Winter oder Frühling - 

was immer man auch mag:

Wir Huskypöstler bedanken uns für diesen geschenkten Tag!

 

 

 

 

Montag, 4.4.2022

Schon sind es zwei Wochen her,

dass bei uns kein Merkur mehr -

ohne ihn sind wir heute auf den Berg gegangen,

dabei aber liebevollen Erinnerungen nachgehangen...

Sicher hat er dort oben ein neues Gespann angesagt,

sind alle im Silbergeschirr durch diesen Schnee gejagt.

 

Tränen und Trauer 

mischen sich mit

Freude und Sehnen

 

Merkur, du bist und bleibst unser leuchtender Stern!

Glücklich zu wissen:

Wir werden dich wiederseh`n.

 

 

 

 

Yukon
Yukon

6.4.2022

Herrchen-Day! - - - 

Ähm, dürfen wir dem nun überhaupt noch so sagen, diesem Tag wenn Merkur`s Herrchen kommt, da wir ja meinen Freund nicht mehr unter uns haben? Jaaa, wir dürfen!!!

Weil; wir haben Merkur`s Herrchen gefragt, ob er denn nun trotzdem noch zu uns komme. Und was hat er gesagt: "Ja klar komme ich noch, was glaubt ihr denn, ihr seid ja auch meine Hundchen geworden, das war ja nicht nur der Merkur". Und wir dürften auch gerne Herrchen zu ihm heulen, wenn wir das wollten, er sei ja auch unser Herrchen geworden.

Oh jupijehh, wauwaueeeh, da ist mir ein grosser Berg von den Schultern gefallen, da habe ich nämlich schon länger darüber nachgesinnt, wie das wohl jetzt werden wird. Ob da wohl noch mein lieber Freund dahintersteckt, ob er wohl einmal noch zu Lebzeiten seinem Herrchen ins Ohr geflüstert hat, er möchte das doch dann einmal so machen, wenn es soweit sei, damit ich weniger traurig sein müsste? -

Auf jeden Fall ist unser Herrchen heute gekommen, und wir haben alle zusammen einen schönen Frühlingsspazi gemacht. Wir haben es genossen, und ab und zu heulten wir auch etwas zusammen über Merkur - "ja, und weisst du noch, damals, als er...". Und an nicht nur einem Pfosten hatte ich sogar das Gefühl, als ob da noch eine Botschaft hänge, verwittert zwar und nicht mehr ganz so frisch, aber eindeutig: Von unserem Oldie Merkur, für uns hinterlassen --

 

Wieder daheim hatten unsere beiden Menschen noch etwas ganz Bestimmtes im Sinn. Zuerst begriff ich nicht was da vor sich ging. Sie waren nämlich ausserhalb unseres Gartens, dort wo Frauchen mit Merkur zusammen an seinem 17. Geburtstag ein Bäumchen gepflanzt hatte - dort machte sie jetzt wieder ein Loch, nur ein kleines und Herrchen stand daneben mit einem  kleinen, hellen Holzkästchen in den Händen ---

Jetzt begriff ich, auf der andern Seite des Bäumchens liegen nämlich auch schon solche Kästchen im Boden, schon ein paar - die Regenbogenkästchen unserer einstiger Kumpels - da ging ich ein paar Schritte zurück, hielt gebührend Abstand; ich wusste, sie würden jetzt das Merkur-Kästchen hineinlegen...

Beide haben sie es dann mit Erde bedeckt, blieben noch kurz stehen - und kamen dann wieder zu uns in das Gehege.

Auch wenn ich jetzt die Schnauze nicht zuvorderst hatte, mein bester Freund Merkur, ich werde dich immer fest in meinem Herzen haben, in Gedanken werde ich immer eng mit dir verbunden bleiben und wenn ich meine Spuren durch`s Gehege ziehe, (so wie du es immer getan hast) werde ich immer auch mal wieder hier entlang kommen...

Rainey
Rainey

12.4.2022, in Helvetien

Jetzt ist es Frühling geworden, allenthalben, ringsum und in uns drin - wir machen Frühlingsspazi`s, verspüren Frühlingsgefühle, manchmal auch Frühlingsmüdigkeit, machen Frühlingsbekanntschaften, rennen durch Frühlingsblumen und geniessen die länger werdenden Frühlingsabende - Frühlingszeit, herrliche Zeit!!

Ajak
Ajak

12.4.2022, im deutschen Lande

Mein lieber Freund Blizzard,

vielen lieben  Dank für deine Geburtstagsgrüße, es hat mich sehr gefreut daß du an mich gedacht hast und soooo viele guten Wünsche geschickt hast.

Mein Herrchen hat allerdings gemeint, nun sei ich wirklich erwachsen und könnte ihm einiges an Aufgaben abnehmen. Da er von Frauchen immer einen neuen Auftrag bekomme und irgend etwas basteln muß, soll ich bitte die Bauaufsicht übernehmen. So mußte ich gleich heute die Hühner in Schach halten, damit sie nicht gleich den frisch gepflanzten Salat fressen.

Ich legte mich auf erhöhte Position um alles überblicken zu können, dabei half mir die Nele, die das Feld von hinten absicherte.

Frauchen hat mir allerdings versprochen, wenn ihr bald wieder zu uns kommt, holen wir die Geburtstagsparty nach. Das werden wir so machen, gell mein Freund, ich freue mich schon, wenn du wieder wie eine Blitzkugel zu uns durchs Gartentor flitzt.

Einen schönen Tag wünsch ich euch allen, Afrika hat mir extra noch Saharasand geschickt zum Geburtstag, damit wir genug zum buddeln haben. Da muß die Lieferung aber noch mächtig aufgestockt werden.

 

Tschüüüüß dein Ajak

 

14.4.2022

Vor einem Jahr haben wir alle gemeinsam unseren lieben Freund und einzigartigen Kumpel Amarok zur Regenbogenbogenbrücke gebracht. 

Was er in seinem Leben und ganz besonders in unserem Rudel unter anderem alles geleistet hat, merken wir auch daran, dass Frauchens persönlicher Bodygard fehlt.

Was wir doch seither zu tun haben damit, auf unser Frauchen aufzupassen - manchmal ganz schön schwierig! Und unser Kumpel hat das jahrelang mit links gemacht - Fell ab, Freund!

 

Liebster Amarok, wir werden dich nie vergessen!!!

Rainey
Rainey

22.4.2022

Auweia, wenn Frauchen mit diesem schwarzen Kessel antanzt, dann hat sie was vor. Dann wird meistens gebaut.

Aber heute sind sehr eigenartige Dinge passiert in unserem Gehege, noch nie Dagewesenes! Habe mich ernsthaft gefragt, ob mit Frauchen etwas nicht mehr ganz stimmt und ich eingreifen müsste.

Schaut also gut hin, liebe Leser, es wird das letzte Mal sein, dass ihr unser Gehege so seht - denn gleich wird Frauchen es verkleinern, v e r k l e i n e r n ! 

Soll das ein Witz sein? - - Leider nein, nach einer guten Stunde hat das dann so ausgesehen! Da  war plötzlich alles offen, so dass man rein- aber eben auch rausspazieren konnte, wenn einem der Sinn danach stand.

Meine Güte Frauchen, hast du noch alle? Schnell schaute ich mich nach meinen Kumpels um, wo die herum schnüffelten.

Aber typisch, (das hatten wir ja auch schon), die spielten wieder einmal nach Herzenslust "Liegenschaft". Von Eagle schaute eine einzige müde Pfote aus der Hütte, sonst sah man von dem gar nichts, und die beiden andern, tststs.

Ich zog also schnüffelnd meine Bahnen durch das Gehege, dabei aber mit einem Auge immer scharf nach Frauchen schielend, um voraus zu sehen, was als nächstes kommen würde. Und siehe da - das Grünzeug,  das ich grad am Fressen war, fiel mir aus der Schnauze weil ich sie offen stehen liess vor Schreck: Da schleppte doch mein Frauchen vier von unseren Hütten aus der Lodge nach vorne und deponierte sie  in diesen offenen Gehegebereich. - ???

Frauchen???, sorry, aber bist du noch ganz dicht? Sollen jetzt die drei Bengels nachts zum Schlafen wirklich in diese Hütten ausserhalb des Geheges? Und glaubst du, dass die dann am andern Morgen noch da sind, die Bengels meine ich? --

Aber noch hatte von denen keiner gemerkt, dass alles offen steht. Die ganze Zeit, während wir zwei Weibchen rum-und-num herum kruschtelten, (wie unsere Freundin Nele immer sagt), schliefen die. -

Aus lauter Sorge, ob Frauchen uns denn überhaupt in der Loge noch eine Hütte stehen lassen würde, ging ich nach hinten um nach zu sehen. Aber mir verging Sehen und Hören, als ein betörender Duft in meine Nase stieg und ich war nur noch einer meiner Sinne mächtig: Schnüffeln, riechen! Ich vergass alles um mich herum, die ganze Prozedur die Frauchen da anrichtete, die faulen Rüden, die fehlenden Hütten... Diese Maus, die musste ich haben - Hund o Hund, das müssen mehrere sein. Die darf ich nicht verpassen! --

Unterdessen hatte Frauchen vorne das Gehege wieder verschlossen. Und kaum war der letzte Draht gelegt, erwachten die Rüden und kamen, etwas läppisch dreinblickend, daher getappt, um zu schauen, was da während ihrer Faulenzerei passiert war.


Allerdings, beim Spätnachmittagprogramm waren sie dann voll mit dabei, naja, kann man dann ja wohl auch, wenn man vorher vier Stunden durchgepennt hat. Frauchen packte uns nämlich alle ins Auto und wir fuhren zum Rotbach.

Unser "Jungspund", der Blizzi, bekam dort sein Spezialprogramm, er traf nämlich seine beiden neuen Freunde, Ricco und Choovio zum Spielen und Rennen. Er hat uns nachher erzählt, wie megatoll das gewesen sei, so herum zu düsen. Ha und dieses Jüngelchen, der Choovio habe doch tatsächlich gemeint, er sei schneller, dabei habe er, die Blitzkugel ihm ja einfach nur den Vorrang gelassen. Schon gut Blizzi, ich mag dir das ja gönnen, aber Frauchen hat uns die Geschichte dann schon ein bisschen anders  erzählt.

Meine zwei alten Kumpels und ich zogen gemächlich unsere kleine Runde durch das Bärenland und erfreuten uns an andern Dingen. Vor allem freuten wir uns darüber, dass Eagle wieder so gut laufen konnte, da er doch vor ein paar Tagen diese üble Geschichte erlebt hat mit dem "Hexenschuss", wie dem die Menschen sagen.

Wir plauderten ein bisschen mit Frauchen, schnüffelten viele herrliche Spuren ab, blieben da und dort kurz stehen, oder gingen ein paar Schritte zurück, rochen an dem einen Sträuchlein und markierten das andere; und auch wir genossen diesen Spazi - auf unsere Weise.

 

Aber noch immer wusste ich nicht, was es mit unseren Hütten ausserhalb des Geheges auf sich hatte. 

 

 

 

Eagle
Eagle

4.5.2022

Wauwau, es ist nicht so, dass wir nicht mehr spazieren gehen würden, aber wir können halt keine neuen Berge mehr erklimmen und was wir hier schreiben, sollte sich ja schliesslich nicht Mal um Mal langweilig wiederholen.

Aber von heute gibt es wieder wunderschöne Sachen zu berichten, was wir alles gesehen, gerochen und markiert haben...

Also nasen-/ gaumen- und augentechnisch war das da oben, hoch über Oeschenbach, wieder einmal ganz toll, ich heul`s euch, wer da unterdessen alles vorbei gegangen ist, das geht auf keine Kuhhaut; der Sepp, der Jack, die Liesel und die Trudi, mitsamt Luna, Bobby, Smilie und Balu - selbst Garfield und Konsorte hatten ihre Duftnoten hinterlassen!

Da gab es Liebesgeschichten zu lesen, wer gestern was gefressen hatte, wer warum mit wem gekämpft, verbal und/oder mit Muskelkraft, die Wetterseite und das Krimiblatt - und Kumpel Yukon will das ja immer alles bis zum letzten duftigen Buchstaben lesen. Ihr könnt euch denken, wie wir da vorwärtskommen, vor allem blättert der Kerle immer mal wieder zurück, weil er meint, am Ende weiter vorne noch etwas Spannendes überrochen zu haben.

Naja, ich enthalte mich da zwar unterwegs jeweils jeglichen Kommentars, weil - die Sache ist die: Yukon selbst und ich auch sind ja gar nicht mehr gut zu Pfot unterwegs, und wenn wir dann jedes Käsblatt lesen, das am Wegesrand liegt, können wir das ziemlich kaschieren, das schlecht zu Pfot sein, meine ich. So können wir doch immer wieder stehen bleiben und ausruhen, durchatmen, das Gewicht verlagern und die Muskeln entspannen, die Nerven ausrichten und Kraft sammeln - und dann geht es wieder ein bisschen weiter. 

So sind wir dann höchstens noch 20 Minuten unterwegs, und Frauchen schaut drauf, dass es möglichst ebenweges geht, alles andere können wir nicht mehr bewältigen. Yukon vor allem auch wegen seiner Nase, die ja wegen dem Pilz kein ungehindertes Atmen mehr zulässt, seine Nerven, die z.T. komprimiert werden und motorische Störungen verursachen. Und genau diese letztere Problematik zwingt auch mich manchmal buchstäblich in die Knie; was unsere Köpfe noch im Sinne haben, kann einfach oft nicht mehr ungehindert bis in unsere Pfoten übermittelt werden.

Das ist vor allem für unser Frauchen manchmal sehr traurig, wenn sie uns so zuschauen muss, das haben wir schon gemerkt. Und wir hören ja auch, was sie abends unserer Freundin Evelyn erzählt, wie es uns gehe.

Aber wir, wir denken da nicht darüber nach, wir nehmen die Situation an wie sie ist und machen das Beste daraus, darin sind wir wirklich Meister. Oft wünschte ich einfach meinem Frauchen ein bisschen mehr von dieser unserer Gelassenheit, sie hätte es dann jeweils einfacher. 

Also hatten wir trotz allem eben einen tollen Spazi und wieder beim Auto konnten wir uns dann  bei offenen Fenstern und kühler Luft wunderbar erholen, während Jungspund Blizzi  noch sein Rennen machte.

Im Halbschatten am Steak-Out schauten wir dann noch weit über das Tal, bis zu den Bergen, die begannen, sich hinter Gewitterwolken zu verstecken. Das heisst, genaugenommen machte Frauchen das und wir schauten zu ihr in den Wald hinein, denn sie hatte ein kleines Säcklein in der Hand, mit dem sie auf uns zukam. Sich auf dieses Säcklein zu konzentrieren war natürlich für uns von viel grösserer Wichtigkeit als jegliche, wenn auch noch so schöne Aussicht.

Und schon bald hatten wir dann einen feines, geschmackvolles, luftgetrocknetes Rinderknorpelstück vom Metzger Soltermann zwischen unseren Zähnen - und die Welt um uns herum versank....

 

 

 

Rainey
Rainey

9.5.2022

Erlebnispark Biber-/Bärenland stand heute auf dem Programm. Da freue ich mich immer sehr, das ist megaspannend, für alle gut zu gehen, trotteln, rennen... Und immer treffen wir Meister Biber an, d.h. dummerweise eigentlich nie ihn selber, sondern nur seine Spuren.

Aber schon die sind so faszinierend, dass ich ohne zu überlegen ins Wasser springe und eine Runde drehe, derweilen meine zwei Rüden ihre Nasen tief in die Büsche oder ins Gras stecken um die Biber-News zu studieren. Zu gerne möchte ich das Kerlchen einmal sehen, aber Frauchen meint, da würde ich den Kürzeren ziehen, (Ziehen?, bloss nicht, dann lass ich es doch lieber bleiben, weil Ziehen nie so mein Ding war), oder was immer sie damit auch meint.

Kumpel Blizzi machte dann später an der Schleppleine sein eigenes Ding. Das ginge uns aber eindeutig zu schnell  und zu wild, darum überlassen wir ihm da gerne den Bach. - Wir würden dem nachtrauern, dass wir nicht mehr so unterwegs sein können, meint ihr? Ach nein, nie und nimmer, an so etwas verschwenden wir keine Energie, wir nehmen die Situation als gegeben wie sie ist und sind`s zufrieden.

Und so geht der eine wild durch sein Huskyleben und freut sich daran, während die andern es gemächlicher angehen lassen und sich genauso daran freuen. Haach, jetzt bin ich doch glatt noch pathetisch geworden - 

Blizzard
Blizzard

16.5.2022

Einen wunderschönen Morgenspazi machten wir, nichts Böses ahnend, glücklich, erfreut ob all der Frühlingspracht zogen wir unseres Weges.

Wir sammelten viel Blütenstaub an unseren Ohren, viele geniale Düfte in unsere Nasen, jede Menge der kleinen Krabbeltiere, die Frauchen später wieder von unserem Fell ablesen muss - halt alles so richtig nach Frühlingsart.                     

Aber liebe Leser, ihr macht euch kein Bild davon, (wir haben nämlich auch keins gemacht) was man sonst noch alles so antrifft, wenn man in den einsamen Hügeln des  Oberaargau/Emmental am Wandern ist.

Wie Eingangs schon erwähnt, man kommt, nichts Böses ahnend, aus einem Wald heraus auf ein freies Feld gelaufen, sieht einen Bauern hinter seiner Mähmaschine her stapfen und Made um Made das hohe Gras mähen. Man kommt ihm näher und näher, denkt sich noch, dem macht es warm, der trägt schon kurze Hosen - und dann macht man einfach nur noch, dass man möglichst schnell vorbei ist, denn:

Der Mann trägt zum Gras mähen nur einen Zweiteiler, keiner wird es glauben, der es nicht selber gesehen hat, aber wir schwören euch, wir haben es so gesehen! Der Bauer trägt also zum Grasmähen nur ein Hemd, das ihm knapp um die Hüfte flattert und Kopfhörer als Gehörschutz - - - und sonst nichts, n i c h t s, nichts!!! --- --- Ja klar, ein paar Schuhe, (aber das muss ja nicht extra erwähnt werden). Ist doch also der Kerle tatsächlich baren Arsches am Gras mähen!!!

 

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Wir laufen sehr zügig weiter, aber wir brauchen eine Weile, bis wir die Schönheit der Natur um uns herum wieder sehen können.

Bis jetzt haben wir eigentlich immer gedacht, Schweine hätten vier Beine, aber offenbar gibt es auch noch eine Abart davon mit nur zweien. Da muss ich nicht mal Gras gefressen haben dass ich kotzen muss...

 

 

 

Nele
Nele

15.5.2022

Heute hatten wir Besuch von der Alb.

Emma mit ihren Menschen kam vorbei, haben zusammen lecker gegrillt. Für alle gab es ein bißchen Fleisch und Würstchen die sie mitgebracht haben.

Frauchen machte Salat. Es war ein schöner Tag. Die Menschen quatschten endlos, Ajak und ich schliefen im Garten bei dieser Hitze.

Emma hatte die Aufgabe, den ganzen Nachmittag auf das Regenwasser aufzupassen, damit es nicht verdunstet.liche Grüße an euch

 

Nele

Das Rudel
Das Rudel

20.5.2022

Urlaub haben, gleichzeitig mit Frauchen ist schon was vom Schönsten! Jeden Tag beratschlagen nach was einen der Sinn steht, immer zusammen sein, alles gemeinsam machen; das ist Freundschaft, das ist Verbundenheit, das ist Liebe und Vertrauen...

Und was wir so alles machen und erleben in unserem Urlaub, davon geben wir euch hier eine kleine Kostprobe.

 

Besuch haben und schöne Spaziergänge machen.

 

Die beiden Pools gebrauchen, zum Baden, zum Durst löschen, zum Durchrennen

 

Superfeine Sachen fressen und dann noch neben Herrchen warten ob am Ende da noch etwas runterfällt -

 

So heiss, dieser Urlaub, drum wechseln wir von einem Schattenplatz, immer in einen andern, noch kühleren.

 

Als es zu heiss war zum Laufen haben wir im Wald gemütliche Stunden verbracht,  Knochen genagt, Ausgrabungen gemacht, interessante Behausungen angeschaut...

 

Im Gehege machen wir allerlei Beobachtungen und Rundgänge...

 

Und auch immer wieder werden Gedanken ausgetauscht, zwischenhundliche, zwischenmenschliche, zwischenhundmenschliche...

 

Die Spazi`s haben wir nun endgültig auf den frühen Morgen verlegt, und immer geht es nur dem Schatten nach. Aber immer machen wir sie noch, auch wenn sie z.T. nur noch kurz sind, und sehr gemächlich, aber wir erfreuen uns immer noch daran. Beim einen steht das Rennen im Vordergrund, bei den drei andern das Gehen und Schnüffeln.

So ist also unsere erste Urlaubswoche schon  vorbei, jetzt kommt das Ende dieser Woche und dann beginnt die Zweite. Mal schauen, was uns diese alles bringt. Grosse Änderungen werden wir euch rechtzeitig mitteilen, Kleine bleiben unter uns. In diesem Sinne

 

auf Wiedersehen,

auf Wiederlaufen,

auf Wiederbaden,

auf Wiederfressen,

auf Wiederfläzen,

auf Wiederschlafen

 

und uf Wiederluege.

 

 

 

Mai 2022

 

Der Versuch, 

andere zu amüsieren,

ist der einfachste Weg,

sich selber zu erheitern.

                         

         Mark Twain