Blizzard
Blizzard

28.7.2021

Ich bin der neueste Patient im Hause Huskypost; nicht dass das eine Auszeichnung wäre, eher könnte man es als bittere Realität bezeichnen. Ist Frauchen am Ende nicht wohl, wenn sie kein Patient zu pflegen hat? Sie ist ja schliesslich Pflegefachfrau! - Aber nein, jetzt ist ein bisschen das Pferd mit mir durchgegangen, ähm das Pferd? ---

Ist mir am Ende das mit seinen Hufen zu nahe gekommen und ich sehe deswegen so aus? Auch nicht? Warum sehe ich dann so aus, so so komisch, dass Frauchen zu mir gesagt, ich sähe ja fast aus wie ein Zombi. Hey nun mach aber mal halblang du! Da klang Evelyn`s Frage, ob ich eine Schönheits-OP gehabt habe schon besser. Obschon, ich und eine Schönheits-OP, das habe ich doch nicht nötig, ich bin doch von Natur aus schon übermässig schön. Da kann ja jede OP nur eine Verschlechterung bringen - ahh, oder hat sich da am Ende einer an mir verwirklichen wollen? Auch nicht?

Ja aber, jetzt bin ich langsam doch wirklich so durcheinander, dass ich mich tatsächlich von selber in dieses Pflegebett gelegt habe, das Frauchen einmal bereit gemacht hat, für alle Fälle, solch kranke Fälle...

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Aber ich habe es da nicht lange ausgehalten, hab dann Frauchen gefragt was mit mir los ist, insbesondere auch, warum mir plötzlich ein Lampenschirm um meine Stehohren hängt. ---

Ach soo, ja dann. Ist ja klar, wenn die mich einfach mit einer Spritze niederstrecken und ich schlafen muss, ob ich will oder nicht, dass ich dann nicht mitbekomme, was mit mir passiert. Und wenn ich es recht bedenke eigentlich ein sehr erniedrigender und vor allem gefährlicher Zustand - ist ja pure Fremdbestimmung so was!! Und danach  aufwachen und plötzlich die Welt so begrenzt sehen, da hat mich auch keiner gefragt ob ich das will. Also lautet das Fazit der ganze Geschichte eigentlich einfach nur: SCHEISSE! Jaja ich weiss, aber Kinder lesen ja diesen Bericht sowieso nicht und wahr ist es allemal.

Aber nur dass das mal grad klar deponiert  ist: Ob Lampenschirm um die Ohren, ob Kopf im Dusel, ähm nein umgekehrt, oder nicht, unterkriegen lasse ich mich dadurch auf jeden Fall nicht. Ich lebe mein Leben weiter, wie gewohnt, huskymässig spannend, unternehmungslustig, glücklich!

Ja dann, auf geht`s, sagt euer Blizzard von der Huskypost und lässt schön grüssen.

 

P.S. Ahja, was denn nun wirklich los ist, wollt ihr ja noch wissen, sorry, habe ich beinahe vergessen.

Musste an meinen beiden Augenlidern ein Urseli oder Anneli (oder wie dieses Mädchen schon wieder heisst) wegmachen lassen. Ist aber alles auf gutem Wege und mir geht es den Umständen entsprechend gut, wie die Menschen so sagen.

 

 

 

Eagle
Eagle

30.7.2021

Einen ganz tollen Besuch hatten wir an diesem Nachmittag, mit zwei allerliebsten Welpen. Die haben es doch glatt verstanden, mich aus meiner sicheren Hütte raus zu locken und das ganz ohne Worte, rein nur durch ihre Anwesenheit.

Anfänglich ein bisschen schüchtern, zurückhaltend, (was ja nicht ungern gesehen ist am Anfang einer Begegnung) sind sie später dann schon aufgetaut. Vor allem der Welpe mit dem roten Fell, was die zu bellen, heulen wusste, weil der Tag lang war, du liebe Zeit...

Schnell hatten wir uns alle miteinander bekannt gemacht und dann gab es ein gemütliches Gelage unter der Platane. Gespräche, Fellpflege, Super-brauni-Leckerli von der Welpenmutter, geniessen, dösen, ab und zu einen Rundgang durch den Garten, Welpenspiele... so friedlich sah unsere Welt an diesem Nachmittag aus.

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Dann wollten die Beiden unserem Frauchen helfen unser Futter bereit zu machen. Wie lustig sie mit der Kelle in dem Kessel herumgestampft habe, die Kleine und dazu ihren Senf abgegeben, erzählte uns Frauchen nachher. Senf?? - Davon spürte ich aber nichts in meinem Fleisch, oder wie hast du das gemeint Frauchen? -- Ach so, hmm ja, so kann man das auch sehen mit dem Senf.

Aber zurück zu unserem Fressen. Bald nämlich kamen die Beiden angetrabt mit unseren Näpfen und der Hundegiesskanne. Frauchen füllte die Portionen ein und Tim und Alina durften sie uns dann bringen. Und weil sie das so liebevoll machten, zeigten wir uns auch von unserer besten Seite und nahmen unser Fressen huldvoll entgegen.

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Unterdessen hatte Sandro Fleisch für die Menschen auf den Grill gelegt, wie wir das ja kennen, wenn jeweils Merkurs Herrchen da ist. Die zwei kleinen Menschen erhielten dann für sich ganz alleine einen Tisch, sozusagen einen Welpentisch, um ihr Essen zu vertilgen. Und ich durfte dabei ganz nahe sein neben dem Mädel und ihm zuschauen. Ab und zu schielte ich auch auf seinen Teller, logo, denn von dort kam ein herrlicher Duft in meine Nase. Die kleine Maus verstand meinen Blick sofort, erklärte mir dann aber, dass das ihr Würstchen sei und ich meines ja schon gehabt hätte. - Schade, aber wo sie recht hat, hat sie recht. 

Und nachdem dann auch Tim auf meine Seite kam, damit er auch neben mir sitzen könne, wie er sagte, war ich es zufrieden, auch ohne Würstchen von Alina`s Teller. Bekam ich dann doch von ihren lieben Händen ganz viele zarte Streicheleinheiten und das gefiel mir sogar noch besser als ein Würstli.--- Danke ihr beiden, das war sehr schön...

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Später zog ich mich dann auf meine Hütte zurück, was ich in letzter Zeit öfters mache und so richtig lieben gelernt habe. Hier oben kann ich meinen Gedanken freien Lauf lassen und es  kommt mir dabei niemand in die Quere, höchstens Frauchen mit ihrem Kästchen (was ich eigentlich eben nicht unbedingt brauchen würde). Aber was soll`s, Leben und leben lassen ist ja Devise.

Und da oben übermittelte mir dann Meister Raabe noch eine ganz lustige Botschaft von dem Röteli-Welpchen: Es sei "hölleschön" gewesen und sie denke jetzt jeden Tag an die Hundis, die seien so lieb. Und beide fanden, es sei ein richtiges Abenteuer gewesen. Wau, wau, die Beiden sind ja wirklich lustige kleine Gesellen. 

Na also für uns war es ja auch ein erheiternder Nachmittag, vielleicht nicht grad abenteuerlich, aber auf jeden Fall schön und gemütlich. Und darum soll Meister Rabe euch zurück übermitteln, dass ihr doch gerne bald wieder kommen möget. Wir warten auf euch...

Euer Freund, der Eagle von der Huskypost.

 

Rainey
Rainey

1.8.2021

Und dann kam der 1. August, und da waren wir ausser Haus, ausser Revier, ja sogar ausser Land.

Wieder durften wir nämlich zu unseren Freunden nach Deutschland gehen. Das war zwar auch ein Fest und was für eines, aber halt ohne dieses blöde Geknalle das einen bis in die hintersten Hirnwindungen fährt.

Wir haben uns sehr gefreut all unsere Lieben wieder zu sehen, und meine erste Amtshandlung lag natürlich darin, zu Evelyn in die Küche zu gehen und zu schauen, ob dort immer noch alles beim Alten ist, sprich, in der untersten Schublade die sieben verschiedenen Leckerlischachteln. (es war dann anderntags übrigens auch meine letzte Amtshandlung, dieser Kontrollgang durch die Küche). 

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Nach einem ausgiebigen Frühstück unserer Menschen machten sich Ajak und Blizzard dann auf die Pfoten ins Eschachtal. Ajak wollte seinem Kumpel aus der Schweiz schon lange gern die schönen Alpwiesen, die Blumen und Wälder, der interessante Bach zeigen, den sie dort haben. Die beiden Frauchen wollten anschliessend in einem Kuchenhaus?? einkehren und sich einen leckeren Trübeli-Kuchen gönnen.

Aber vorher wurde gelaufen. Und das habe ihnen wirklich grossen Spass gemacht, erzählte Blizzi hinterher, auch den Frauchen, die hätten jedenfalls eins übers andere Mal ausgerufen: " oh schau, wie schön..." Und Ajak war ein kompetenter Reiseführer, er wusste genau wo es lang geht und schaute immer mal wieder zurück, ob er auch niemand verloren habe.

An der Eschach unten im Tal hätten sie sogar frei sein dürfen, zum herumtollen im Wasser. Ist ja gut Blizzi, das gönn`ich dir, aber das hätte ich auch gekonnt, weisst, ich folg ja meinem Frauchen sowieso überall hin, auch ohne Leine. 

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Ich blieb unterdessen bei Felix im Garten, damit der nicht so alleine war. Aber ja, Nele war ja auch noch da und der Rest meiner Bengels. 

Und dann klang es plötzlich ganz genau so, wie wenn uns im Heimeli Merkurs Herrchen besuchen kommt und sein Motorrad auf den Hausplatz fährt. Aber das konnte ja hier jetzt eigentlich nicht sein, wir waren ja in Deutschland. Und doch kam etwas später tatsächlich Herrchen durch die Eingangstür in den Garten. 

Was das wohl werden sollte? Frauchen und Blizzi sind gegangen und dafür Herrchen gekommen, oder was? Aber einerlei, wir machten dann alle zusammen sitz und hatten gemütliche Plauderstunden.

Aber urplötzlich war es mit der Beschaulichkeit vorbei, als die Gartentür aufgestossen wurde und ein weisser Wirbelwind hereinfegte, und Herrchen fast über den Haufen warf - Blizzard. Der hatte wohl beim Zurückkommen von ihrer Wanderung in der Einfahrt das Motorrad gesehen und da schoss ihm ein einziger Gedanke durch den Kopf: B I E R. --- Leider gibt es kein Foto davon, es ging alles viel zu schnell.

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Bald war dann das grosse Grillieren angesagt, und alle Rüden, Zwei-, und Vierbeinige, übernahmen im Garten diesen Part, während ich in der Küche viel zu tun hatte. All diese Gerichte probieren, abschmecken und anrichten usw. Evelyn fragte mich auch immer wieder nach meiner Meinung zu dies oder jenem, und ich tat was ich konnte um ihr zu helfen. Sie nahm auch gerne meine Tipps an und gab mir dafür immer mal wieder einen Happen aus dieser ominösen untersten Schublade. Hach, das sind halt einfach immer gute Zeiten in Evelyns Küche...

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... und in Neles Bett, wenn`s danach ans Verdauen geht. Und Nele war ganz huskylike Gastgeberin, liess mich in ihrem Prinzessinnenbett schlafen und legte sich selber daneben auf dem Boden, wauh. Ich nahm dieses Angebot als gegeben hin, und ab ging`s ins Traumland... ----

Ob ich von Hühnern geträumt habe? Nein, die durften dann einfach wieder  ihren Garten beziehen, nachdem wir Schweizer uns wieder von dannen gemacht hatten. Jeder 1. August geht ja auch einmal wieder vorbei.

 

 

 

5.8.2021

 

Unserer liebsten Ice

 

Und schon sind es zwei Wochen her,

seitdem deine Plätzchen wurden leer.

 

In Haus und Hof, im Garten,

im Wohnauto auf unseren Fahrten.

 

Doch in unseren Gedanken

gibt es keine Schranken. 

 

Da sind wir immer irgendwie bei dir,

und fast ist`s, als wärest du dann hier.

 

In Erinnerung,

dein verbliebenes Rudel

7.8.2021

Ob mir da ein falsches Bild reingeraten ist? - Nein, ganz und gar nicht, das ist pure Absicht.

 

Es sind ja innerhalb weniger Wochen wieder zwei Plätzchen frei geworden in meinem Rudel, und damals im Januar 2018 auch zwei, und damals auch eins, und damals, und, und, und...

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Es ist mir einfach heute urplötzlich bewusst geworden, wie klein mein Rudel geworden ist: Nur noch 5 Pelzfreunde sind da! Nur noch F Ü N F. Wie wenige das sind - einstmals waren es 14, V I E R Z E H N !

 

Und da musste ich einfach inne halten, musste zurückschauen, musste mir bildlich vergegenwärtigen, musste, wollte mich mit jedem einzelnen in Erinnerung befassen. Und daraus sind diese zwei Bilder entstanden. 

 

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Natürlich hatte ich vorher auch schon viele andere Husky`s meine Freunde nennen dürfen, aber die waren nicht zeitgleich mit all diesen da, die seit 2014 das grosse Rudel ausmachten.

Trotzdem halte ich sie in liebevoller, wunderbarer Erinnerung: Nanook, Ninka, Kivani, Ajuscha, Timber, Polar, Bakayan, Balto, Baikal, Taimi.

 

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Von diesem 14 er Rudel muss ich nun immer weiter zurück zählen:

Borea, Chenook, Rainey, Yukon, Snow, Ice, Amarok, Blizzard, Eagle, Zeus, Merkur, Skeena, Highlander und ein Weilchen Arizona, bevor sie zu Noemi durfte. (der Reihe nach aufgeführt, wie sie zu mir kamen).

 

Und heute sind es eben nur noch 5, diese fünf: Rainey, Yukon, Blizzard, Eagle und Merkur. So wenige - - - 

 

Aber so ist das Leben und also machen wir 6 weiter, und ich gebe alles, was irgend ich zu geben im Stande bin, denn sie haben es verdient, einfach, weil sie da sind; und sie tun es auch, meine Pelzfreunde, fünffach! - für mich.

 

 

Merkur
Merkur
Rainey
Rainey
Eagle
Eagle
Blizzard
Blizzard
Yukon
Yukon

8.8.2021

 

Dann hatten wir heute alle 6 Huskypöstler zusammen (inkl. Frauchen) ein wunderbares Erlebnis, das uns mächtig gefallen hat, das uns an frühere Zeiten erinnert hat, an die Zeiten, als wir alle zusammen zum Wagentraining in den Wald fuhren. Es war auch ein Training heute, aber halt unserer jetzigen Gesundheitssituation angepasst.

Frauchen packte uns also alle ins Auto, dazu aber statt Geschirre die Flexileinen, kein Steak-Out, dafür ein Treppchen und die Auffahrtschienen  nicht mehr für den Trainingswagen sondern - für uns, zum rauflaufen.

Als Frauchen dann im Bergwald oben die Schiebetüre öffnete, stimmten wir ein fünfstimmiges Geheule und Gekreische an, Yukon überfiel sein altbekanntes Ganzkörperzittern, Blizzi platzte fast aus seinem Lampenschirm - und Frauchen stand da, schaute uns an, lachte über das ganze Gesicht, und hatte Freudentränen in den Augen: " Ja, ja meine lieben Fellnasen, meine Pelzfreunde, ja klar, jetzt machen wir ein Training. Ich fühle auch so wie ihr es fühlt, es ist wie früher beim Training. Jupiyeeeh, und jetzt machen wir eines,  eines das euch angepasst ist, jedem einzelnen genau zugeschnitten."  - Und wir konnten es  kaum erwarten.

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Als erster machte sich dann natürlich unser Merkur auf den Weg, wie es sich für einen uraltgedienten Leithund gehört. Nur was dann aber absolut und gar nichts mir früher zu tun hatte, er nahm den Zwerg mit! Stellt euch vor! Nie wäre das früher möglich gewesen, aber heute eben schon. Und schaut nur, wie der Zwerg an der Leine zieht, als hätte sie das zeitlebens auch so im Gespann gemacht. - Aber insgesamt zeichnete sich das heute Training doch durch mehr Gelassenheit und Entschleunigung aus als früher: ein bisschen Ziehen, dann wieder die Natur betrachten, oder umkehren und schauen ob Frauchen auch mitkommt. Solche "Manöver" hätte Merkur allerdings früher nie geduldet, geschweige denn selber fabriziert.

Aber heute ist eben alles ein bisschen anders, heute ist heute und es gut und wunderschön so.

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Unterdessen müssen die andern im Auto warten, und Yukon dreht fast durch. Es geht ihm alles viel zu langsam, und als die beiden zurück sind und am Einsteigen, mag er nicht mehr warten, er hebt schon die Pfoten und macht in seiner Box Furore. Der Zwerg, die freche Maus kostet es richtig aus, noch ein bisschen stehen zu bleiben und Yukon schmoren zu lassen. Und obschon Geduld nie Yukon`s Stärke war, muss er noch warten, als nächster kommt nämlich Eagle dran mit dem Training.

Auch Ex-Co.-Leader Eagle erinnert sich an früher und er zieht Frauchen ganz schön zügig durch den Wald. Aber ihn muss Frauchen ein bisschen bremsen und baut eine wunderschöne Pause ein. An einem Bänkli wird Halt gemacht und ein paar Minuten innige Kuschelzeit genossen. Das geniesst Eagle ganz besonders, sein Frauchen  auch mal für sich ganz alleine zu haben. 

Früher hätte man so etwas nie und nimmer gemacht, machen können, unterwegs das Gespann anhalten und schmusen.

Aber heute ist eben alles ein bisschen anders, heute ist heute und es ist gut und wunderschön so.

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Endlich waren dann Yukon und Blizzi an der Reihe und die Beiden trauten sich an eine ganz besondere Art des Trainings: Sie legten einen vollendeten Quadrathlon hin, oder wie das heisst. Ja doch, ehrlich, das beinhaltete als erstes Laufen, dann Schnüffeln, des weitern Bergsteigen und zum Schluss das Schwimmen, oder Kneipen, oder wie ihr dem sagen wollt. Das war vielleicht ein Training, und  bis auf`s Kneippen liefen  sie alles synchron. Das soll denen zuerst mal einer nachmachen, da kann Tokio glatt einpacken! Und doch und doch, wenn man so an früher denkt: Schnüffeln  während dem Zugsport, das wäre ja einer Katastrophe gleich gekommen, (alles andere war ja mehr oder weniger möglich oder gewollt).

Aber heute ist eben alles ein bisschen anders, heute ist heute und das ist gut und wunderschön so.

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Ja, heute ist alles ein bisschen anders, wir Husky`s sind ja so anpassungsfähig und wir leben ja eigentlich im Hier und Jetzt. Und doch überrollten uns heute diese alten, wunderschönen Erinnerungen, so dass wir nicht anders konnten, als unser herrlich wildes, unbändig freudiges Geheule anzustimmen.

 

Und das Tollste an allem: Frauchen hat sich auch erinnert und hat alles mit uns mitgemacht. Welch schöne Stunden hatten wir miteinander verbringen dürfen!

Die Quadratlon-Athleten sind zurück.
Die Quadratlon-Athleten sind zurück.

Aktuelle Pflegedoku der Huskypöstler vom 11.8.2021

 

Merkur - Als ich Blizzi kürzlich zum Doc begleitete, habe ich der  gesagt, sie solle mich doch mal abhorchen, weil ich doch auch schon mal etwas keuchen muss beim Atmen. Aber hört und staunt: Ich bin total gesund, Lunge o.B., Herz o.B., Bauch o.B.  Kehlkopf, Hals soweit tastbar auch ohne Befund! Und das in meinem Alter! Hund oh Hund!!!

 

Rainey - Von mir gibt es nichts Neues zu berichten. Ich renne und hüpfe, laut Frauchen, im Gehege herum  wie ein junges Reh. Für mich ein etwas komischer Vergleich, Husky und Reh. Aber wenn Frauchen meint... Ich fühle mich auf jeden Fall Pudelwohl - ups, diese Aussage passt aber auch nicht wirklich. Na ja, ihr wisst schon was ich meine, es geht mir gut!!!

 

Eagle - Meine Hüftarthrose macht mir  halt schon zu schaffen, und manchmal kann ich aus meiner Box, in der ich für mein Leben gerne liege, dann kaum aufstehen, wenn ich zu lange drin war. Frauchen meinte kürzlich, ob wir mal wieder röntgen sollten, ich habe aber nichts dazu geheult. Ansonsten bin ich happy, lasse mich immer mehr von meinem Frauchen streicheln und knuddeln, sie mag das auch so sehr. Und ich erst...

Yukon - was soll ich sagen, es geht mir nicht schlecht, mit der Aspergillose-Nase sogar erstaunlich gut, jetzt bei dieser Hitze. Und mit der Kraft in den Hinterläufen ist es halt jeden Tag ein bisschen anders, mal besser mal weniger, kommt auch darauf an, wieviel ich trainiere. Und da bin ich manchmal einfach etwas zu faul, ist nämlich ganz schön anstrengend. Aber ich habe Spass am Leben und albere immer wieder mit Frauchen herum.

Blizzi - Haaa, endlich ist dieser Lampenschirm wieder da, wo er hingehört, ehrlich, ihr könnt schauen kommen, er baumelt jetzt wieder von der Stubendecke. - Und ich habe mich dann heute eine Stunde lang geputzt, gerubbelt, geleckt und gekratzt. So lange bin ich ja nicht dazu gekommen. Frauchen hat mich schon immer mal 


wieder unter dem Lampenschirm am Hals gekrault, aber überall ist sie auch nicht hingekommen. Meine Augenlider seien gut verheilt, sagt sie, und das muss wirklich so sein, jedenfalls habe ich die ganz vergessen und sie nicht angerührt, als Frauchen mir den Lampenschirm weggenommen hatte. Darüber war sie sehr froh und hat mich ausgiebig gelobt - naja, Frauchen ich danke dir, aber eigentlich war ich ja an denen eben so gar nicht interessiert, weil ich mit meiner Ganzkörperwäsche genug zu tun hatte. Also wieder alles im schneeweissen Bereich bei mir; mir geht es glänzend!

 

 

 

Die Geschichte eines heissen Sommertages, 14.8.2021

 

08.00 Uhr: Wir befinden uns im Bergwald, um einen Kontroll-Spazi durch unser Revier zu machen. Es ist noch angenehm kühl, so dass wir atemtechnisch nicht in Bedrängnis kommen.

Auch unser Uroldie ist voll mit dabei, allerdings läuft ihm heute sein Zwerg immer irgendwie etwas davon.

Eagle ist auf grosser Schnüffeltour, untersucht Asthaufen und findet den kühlen Morgenspazi mit seinem Frauchen total cool.

Yukon und Blizzi haben eine Riesensache mit dem Marker setzen, beide suchen sich immer dieselben Plätze aus; aber sie werden sich immer schnell einig, wer zuerst darf und wer dann drüber...

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11.00 Uhr: Haus und Hof liegen in der Mittagshitze, aber noch gibt es genug kühle Schattenplätzchen um draussen zu dösen, auf dem kühlen Plattenboden nahe dem Pool, unter dem Holunderbaum, oder in der Lieblingshütte...

Aber jegliche Aktivität ist heruntergefahren, Bewegung geschieht nur noch in den Gedanken oder im Traum - so geht das noch ganz passabel, hecheln muss noch keiner -

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14.00 Uhr: Es ist uns nichts anderes übrig geblieben, als ins Haus zu wechseln, draussen wird es heisser und heisser. Bei einer stinknormalen Pinkelrunde durch das Gehege bleibt einem die Spuke weg und schier gar noch der Atem. Darum nichts wie rein in die buchstäbliche gute Stube, denn die ist wunderbar kühl. Noch besser finden zwei den kalten Küchenboden, nur der Zwerg weiss noch nicht so genau, ob sie jetzt ganz rein soll in die Box, oder ganz raus. -

Aber nach 10 Minuten ist  Ruhe eingekehrt, sowohl beim Herumwandern als auch beim Atmen. Coüüüül, so schööön...

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16.15 Uhr: "Hallo Seppine, bisi!", hören wir plötzlich Frauchens Stimme. Waauuh, haben wir alle gepennt und geträumt - wir sind am Schlitten über den Trail gerannt und es war so schön kaalt und hatte vielen herrlichen Schneeeee! Sogar Iceli kam im Traum vor, sie hat sich im Schnee gekugelt, wieder und wieder, und dabei gelacht, auch Amarok war mit dabei, hat im Schnee gebuddelt und ihn sich auf die Schnauze geladen, wie er es früher immer getan ----

Aber jetzt ruft Frauchen und wir rennen alle aus der Haustür und erhalten dabei fast eine Ohrfeige, ja ehrlich, so fühlt sich nämlich hier die Hitze grad an. Also, Priorität Nr. 1: bislen, Priorität Nr. 2: zurück ins kühle Haus - vielleicht auch zurück in den Traum vom Schnee? Wer weiss, wer weiss... Und auf geht`s zur nächsten Runde.

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19.00 Uhr: Und jetzt kommt das grosse Fressen, auch wenn wir nicht viel getan haben, haben wir abends um diese Zeit einen Bärenhunger. Ja, schon recht gelesen, auch Husky`s können einen Bärenhunger haben, Menschen haben das ja schliesslich auch, und da ist die Verwandtschaft etliches kleiner. Sonst noch was unklar?

Tja, da fragte Frauchen uns doch, ob wir grillieren möchten - ähm Frauchen, aber hallo! Hast du heute nicht genug warm gehabt oder was? Nee, wir wollen unser Fleisch lieber kalt und im übrigen müssten wir sonst ja jetzt noch gut eine Stunde warten und das liegt nun wirklich nicht drin! Also her mit dem Zeug, wir sind bereit...

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19.30 Uhr: Erst um diese Zeit konnten wir dann ins grosse Gehege gehen und noch ein bisschen herumwandern. Allerdings kamen wir doch sehr schnell ins Schwitzen und suchten uns lieber ein angenehmes Plätzchen zum Verdauen. 

Einzig der Zwerg, dieser 13 Jahre alte Feger fand keine Ruhe, oder wollte keine finden. Noch lange rumorte sie überall im Gehege herum, kam plötzlich mit schwarzen Stiefeln aus dem Farn heraus, kraxelte auf die Hütten hinauf und planschte im Pool herum - es wollte kein Ende nehmen... 

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21.00 Uhr: Erst im späteren Abend kamen wir dann alle aus dem Hecheln raus, räkelten uns genüsslich auf unseren Plätzchen, schmusten mit Frauchen oder betrieben Fellpflege. Noch zeigte das Thermometer 27°C. Aber wir hatten diesen Hitze-Tag doch einigermassen gut überstanden.

Und eigentlich hatten wir alles was wir brauchten: ein Morgenspazi, eine kühle Stube, viel Liebe, gutes Fressen, ein schönes Gehege mit erfrischendem Pool, Fellpflege, gemütliches Beisammensein mit vielen Kuscheleinheiten, unser Frauchen natürlich, und, und, und...

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Eagle
Eagle
Merkur
Merkur
Nele
Nele

21.8.2021


 

Zum Grenzgänger werden,

ohne jegliche Beschwerden.

Nelchen in Deutschland besuchen,

zu Ajak und Evelyn, zu Kaffee und Kuchen.

Zum überrevierlichen Freundschaften pflegen,

und Flugpöstler`s grossem Eiersegen.

Nele`s Sessel annektieren,

und  Ajak`s herrlicher Garten inspizieren.

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Später dann in Nele`s Revier zum Abendspazi gehen,

und viele wunderschöne Dinge sehen.

Dem Alter angepasst durch Wald und Wiesen streifen,

stehen, ruhen, lauschen was die Vöglein pfeifen.

Ein Schnüffeln da, ein Scharren dort,

genüsslich, gemächlich und nicht weit fort.

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Rainey
Rainey
Yukon
Yukon
Blizzard
Blizzard

22.8.2021


 

Durch die Böhringer-Schlichemklamm flitzen,

ob durch Wasserfälle oder Pfützen.

Freies Leben geniessen,

dabei über Bach und Wege schiessen.

Plötzlich ungewollt ins Wasser fallen

und sich dann ans steile Ufer krallen.

Immer sofort zurück wenn die Frauchen rufen,

kletternd, springend über all die Felsenstufen.

Schwimmen, rennen, glücklich sein,

in kühler Luft und Sonnenschein.

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September 2021

 

 

 

Das Festeste,

wovon wir wissen,

sind

die unsichtbaren Fäden

von Herz zu Herz.      

         

      Christian Gottfried Nees

                    von Esenbeck