Aktuelle Pflegedoku der Huskypöstler vom 16.9.2021

 

Merkur - eigentlich etwas Neues gibt es von mir nicht zu berichten, ausser dass ich wieder ein Monat älter bin. Insgesamt vielleicht ein bisschen müder, wackliger und kurzatmiger. Aber nichts desto trotz mache ich noch alles mit dem Rudel mit, was so ansteht. Ich habe ein tolles Rudel, ein liebes Frauchen, gutes Fressen, genug Bewegung, - alles, um steinalt zu werden!

 

Rainey - mein Knie lottert weiterhin nach eigenem Gutdünken in der Gegend  herum; sonst bin ich nach wie vor gut im Schuss. Ich liebe die Welt, mit allem was sie mir bietet, finde immer was Aufregendes, Spannendes - und wenn sich nichts findet, erfinde ich selber etwas! Das Leben ist schön, mir geht es gut, gut, gut...

 

Yukon - ich bin jetzt mit meiner Physiotherapie durch, das heisst aber nicht, dass jetzt in dieser Hinsicht nichts mehr läuft. Das bergwärts laufen nämlich (und all die andern Übungen) mache ich nach wie vor, damit der Muskelaufbau und die Kraft bleiben. Die Nase macht mir auch nicht sonderlich Probleme, da es ja nicht so warm ist. Also kann ich sagen: Im Moment geht es mir richtig gut!

 

Blizzard - Mir geht es bomben-granaten-megamässig gut, wauwauh!! Meine Augenlider sind von der OP gut verheilt, anderweitig Krankhaftes ist seither nichts dazugekommen.

Also nichts wie weiter so: Leben, Laufen, lustig sein; fressen, saufen, müde sein - und anderntags mit allem von Neuem beginnen...

 

Eagle - Kumpel Yukon hat mir ja so vorgeschwärmt von dieser lieben Frau Physio, zu der er jetzt lange Zeit gegangen ist, dass ich über meinen Rücken gesprungen bin, oder über was auch immer, und also letztes Mal mit ihm mitging.

Mit mir hat sich die Frau Physio aber noch nicht beschäftigt, ich durfte einfach eine halbe Stunde lang herumschnuppern und alles ganz genau unter die Brille nehmen.

Auch von diesem Laufbach hat mir Yuki ja eingehend erzählt, so dass ich jetzt ein bisschen vorgewarnt war. Aber als ich ihn in dieser Kiste laufen sah, wurde mir doch etwas mulmig. 

Liebe Frau Physio, ob ich da reingehe muss ich mir allerdings schon noch gut überlegen ---

Vorerst laufe ich nämlich noch ganz gerne meinem Bach entlang, einem 


richtigen Bach, dem Oeschenbach, das ist mir dann schon noch lieber. Dieser Physiobach mit seinem Instantwasser ist mir nämlich schon reichlich suspekt. -

Aber wie so oft: Erstens kommt es anders und zweitens als man es lenkt. Am zweiten Termin landete ich dann doch in diesem Physiobach. Er war zwar nicht tief, aber sprudelte doch recht lärmig, ich schloss vor Schreck die Schnauze und machte riesengrosse Augen.

"Es geht ihm zu schnell, er hechelt nicht mehr und hat grosse Pupillen", hörte ich da Frauchen sagen. Hundegott sei Dank, Frauchen hat sofort gesehen, was in mir abläuft und wie ein Wunder wurde der Bach plötzlich langsam und ruhig...

Und siehe da, meine Schnauze ging auf, ich konnte hecheln und die Pupillen wurden kleiner. Und dann lief ich und lief und lief...

Na also, auf jeden Fall habe ich dann nicht interveniert, als Frauchen mit Frau Physio für mich einen nächsten Termin ausmachte.

Eagle
Eagle

15.9.2021

Neulich, die Sache mit dem Igel; ich bin ja auch so einer, also ein Eagle, aber das hier, das war ein Igel - alles klar?

So nah hatte ich noch keinen vor der Nase, wauuuuh wie der roch! - Und dann passierte alles auf einmal: Ich öffnete meine Schnauze bis zum Anschlag, biss zu, das heisst ich war im Begriff es zu tun, als es mich sogleich  wie mit tausend Nadeln in Schnauze, Mund und Gaumen stach, zeitgleich hörte ich Frauchens sehr lautes und bestimmtes "nein" - ich kam schnellstens von meinem Vorhaben ab, trottete zu Frauchen und steckte meinen Kopf in ihre Achselhöhle...

 

Was war dass denn gewesen? Ich habe gemeint das sei auch ein Eagle - war es nicht, es war eben ein Igel. Also so in etwa in der Art: Wenn zwei gleich heissen, sind sie noch lange nicht die gleichen, oder wie dieser Spruch heisst.

 

 

Bilder-Galerie

 

Anders mein Zwerg; die roch an ihm, der Kleine liess es sich gefallen, öffnete sogar seine Kugel, so dass man sein Schnäuzchen (ja, hat er tatsächlich auch eins) sah. Dann war der Fall für Rainey klar, Igel mit I und nicht Ea, und sie trollte sich.

 

Für mich war das Ganze dann auch gegessen, ich liess den Igel Igel sein und hatte nicht länger das Gefühl, dass er auch ein Eagle sei. Ich meine, schon nur und allein der Unterschied des Fells: meines ist seidenweich und seines stachelhart. Auch wenn er ein Schnäuzchen haben mag, auch wenn er drollig aussieht, ein Eagle ist er trotzdem nicht, er ist und bleibt ein Igel.

 

 

 

 

Das Rudel
Das Rudel

3.9.2021

Die erste Wanderung durch den beginnenden Herbst haben wir gemacht, und dabei hat uns die Sonne  ins Gesicht gelacht.

Was gibt es denn schöneres als in Liebe zusammen zu sein, zu zockeln, zu rennen, durch Flur und Hain.

Yukon und Blizzard

Wir sind auf die Lueg...

Wir sind den steilen Berg hinauf gekrabbelt...

Wir sind ganz schön ins Schwitzen gekommen...

Wir haben die majestätischen Berner-

alpen gesehen...

Merkur, Rainey und Eagle

und wir ins "Bärenland".

und wir ebenwegs dem Bach entlang spaziert.

und wir haben ein erfrischendes Bad genommen.

und wir ein arbeitsames "Emmentaler" Pferd.


Wir sind über Berg und Tal gewandert...    und wir durch Feld und Wald.

 

Herbstgedanken der Huskypöstler

Herbst ist es geworden im Lauf des Jahres, Herbst auch im Lauf unseres Lebens. Für den einen in unserem Rudel heisst das bald 11 jährig, für den anderen sogar 17.

Ob uralt und trotzdem noch gesund, oder etwas jünger und da und dort ein bisschen angeschlagen - alle geniessen wir unseren Herbst in vollen Zügen.

Wir fragen nicht "was wäre wenn", wir geniessen jetzt unser wunderbares Zusammensein.

Liebe, Ruhe und Gelassenheit

Respekt, Verbundenheit und Wertschätzung

 

Die noch zarten, einzelnen Stücke der unsichtbaren Fäden, die sich in unserem Rudel im Lebensfrühling begannen zusammen zu setzen,

haben während des Sommers immer mehr zugenommen, an Festigkeit getestet und gestärkt,

und sind im Herbst des Lebens zum bewährten, unzerreissbar starken Band geworden.

September 2021

 

 

 

Das Festeste,

wovon wir wissen,

sind

die unsichtbaren Fäden

von Herz zu Herz.      

         

      Christian Gottfried Nees

                    von Esenbeck