Ajak
Ajak

1.9.2020

Hallo Freunde, Nele liegt auf ihrem Knochen und sie meint, ich weiss das nicht, hihihi.

Weit gefehlt, ich robb`mich mal hinter dem Vorhang in die Nähe - und dann kommt der Überraschungsangriff!

Grüssle, euer Ajak

Rainey
Rainey

5.9.2020

Waauuuuuu, ich sag`s euch, wir haben einen neuen Fan!

Sie heisst Irina, und sie kommt aus Russland. - Ja ich  kann`s selber kaum glauben, extra von Russland  zu uns, Wahnsinn oder? - Meine Chefin, die Ice, hat mich zwar milde angelächelt, sehr milde, und mir dann nonchalant erklärt, Irina komme nun wirklich nicht extra von Russland her, um uns zu besuchen, sie habe einfach ihre Ahnen in Russland, so wie wir unsere in Sibirien.

Sibirien? --- Aber das liegt ja doch auch irgendwo dort oben!? Haben wir nun am Ende dieselben Vorfahren? Oh das ist ja megaspannend, darüber muss ich dann später noch nachsinnieren, wenn ich Zeit habe  - Irina aus Russland, und wir aus Sibirien....

Na ja sei`s drum, ich werde diesem Russland schon noch auf die Schliche kommen, aber vorerst möchte ich euch von unserer tollen Wanderung erzählen. Die führte uns nämlich in Irina`s Revier - äähm, doch in Russland? --- Kann es sein, dass ich ein bisschen verwirrt bin? Wir sind auf jeden Fall mit unserem Wohnauto dorthin gefahren.

Und dann durch diesen Wald gestromert, diesen herrlichen, unverwechselbar russischen  Wald! Frauchen nahmen wir vorsichtshalber an die Leine, die lange natürlich, aber immerhin, damit sie uns nicht etwa verloren geht in diesem Wald, sie sollen ja unendlich sein, diese sibirischen Wälder...

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Einen Waldkobold sahen wir auch, allerdings lag er darnieder gestreckt am Boden. Was ihn wohl aus dem Leben gerissen haben mag? Einst muss er gruselig ausgesehen haben, mit all diesen Wurzelhaaren, die ihm in allen Richtungen vom Kopf abstanden und wild gen Himmel zeigten. Aber jetzt nagte der Zahn der Zeit an ihm und er hatte da und dort morsche Stellen.


Bei einem Hexenhüttli machten wir halt und ruhten uns etwas aus. - Welchen Weg wir wohl von da aus weiter nehmen sollten?? Das liessen wir unsere Irina entscheiden, wer kennt sich denn besser aus in diesem russischen Wald als sie, die von hier kommt. - Da geht mir durch den Kopf; ob es hier wohl auch Bären gibt? Und am Ende gar Wölfe, wäre doch möglich, --- Jedenfalls sagte vorhin Yukon zu mir, da hätte ich mir wohl einen Bären aufbinden lassen, wenn ich meine, wir seien hier wirklich in Russland. Aufbinden, einen Bären aufbinden???

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Dann kam dieser kleine See, und da ich ja nebst Husky auch noch eine Wasserratte bin, zog mich dieser Teich magisch an. Also nichts wie rein und herumgerudert - es war wirklich magisch, durch diese Millionen von kleinen, grünen Wasserlinsen hindurch zu schwimmen, Natur pur, Russland eben... Meine Kumpels kamen auch rein, blieben allerdings am Rand stehen und tauchten nur immer wieder ihre langen Zungen in das kühle Nass. Zu mehr waren sie nicht zu bewegen, war ihnen wohl zu suspekt, dieser grüne Teppich auf dem Wasser. Gross angeben, über Russland und seine Wälder Bescheid zu wissen und dann nicht mal in einem so tollen See baden wollen, gell Yückel -

Total erfrischt zogen wir weiter, buchstäblich, die Frauchen hinter uns her... Es war ein wirklich grandioses Revier durch das uns Irina führte. Und die vielen verschiedenen Düfte, Marker, und Spuren granatenmässig interessant. Wir mussten eine Rundtour gemacht haben, denn auf einmal kamen wir zum Waldrand, schlenderten dem noch eine Weile entlang und standen plötzlich wieder vor unserem Auto.


Und kaum war ich in meiner Box, schlief ich ein; diese sibirischen Wälder in Irina`s russischem Revier hatten mir doch sehr zugesetzt.

Lacht nur, die ihr das lest, aber ihr solltet nicht vergessen dass ich ja auch schon 12 Jahre auf meinem Buckel habe, - und dann ist da ja noch der Bär, den man mir heute aufgebunden hat,  der ist ja schliesslich auch nicht ganz ohne....

Die Heimfahrt verschlief ich also ganz, da war nichts zu machen. Darum kann ich mich auch erst jetzt so richtig bei Irina bedanken, für die herrliche Wanderung durch ihren Wald!

Mit Müh und Not schleppte ich mich zu Hause in meine Hütte, liess mich nieder und schon hatte mich der Traum wieder von den sibirischen Wäldern - wie das wohl dort im Winter sein musste, der Winter in den sibirischen Wäldern?

Ein Ohr hatte ich noch, wie immer, auf Empfang gestellt, aber alles andere ging auf und davon, in die sibirischen Wälder zu meinen Urahnen...

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Während ich einen grossen Teil des Abends verschlief, gingen die die Lahmen und Herzkranken auch noch auf eine Tour, allerdings nicht bis in die sibirischen Wälder, aber doch mal wieder auf die Langenegg.

Old Merkur und seine Ice wollten auch noch ein paar Schritte gehen, ihrem Können und ihrer Musse entsprechend, dem Oeschenbach entlang. Ice habe wie immer, noch ein wenig darin herum geplanscht, erzählte Merkur mit leisem Grauen und schüttelte seine prachtvolle Mähne - er selber brauche das ja nicht.

Das Kommen und Gehen weckte mich natürlich auf und alle Sieben fläzten wir dann in unserer magischen Ecke herum, erhielten WattsUpp-Post von unserem Kumpel Jeday, sinnierten über einen wahrhaft inhaltsreichen Spruch nach, den wir auf einem Statusbild gesehen hatten und genossen diesen herrlichen Abend, nach einem ereignisreichen, wundervollen Tag in nahen und fernen Revieren.

Merkur
Merkur

13.9.2020

Liebe Freunde, geschätzte Leser, ich möchte euch gerne etwas kundtun, womit sich  unser Frauchen und mein Rudel  in den letzten Tagen intensiv beschäftigt haben und das eine nachhaltige Wirkung bei uns hinterlassen hat. -

 

Alles begann mit diesem Bild, das Frauchen auf dem Status einer lieben Bekannten sah, genauer genommen mit dem Spruch auf dem Bild.

 

 

Immer mal wieder, da und dort, hörte man im Tagesverlauf von dem einen oder andern im Rudel diese Worte: "Lerne zu schätzen, was du hast..." -

Mir entging nicht, dass alle sich mehr oder weniger ihre Gedanken darüber gemacht hatten, oder immer wieder machten. Ich spitzte meine Ohren, (wenn das überhaupt noch möglich ist) und speicherte Gehörtes, Gelesenes und auch Gedachtes in meinen Hirnwindungen ab und mit der Zeit nahm eine Idee immer mehr Gestalt an: Über die grossartige Weisheit dieses Spruches möchte ich mit meinem Rudel eine Sitzung machen.

Ich masse mir nicht an, der Weiseste zu sein, aber immerhin bin ich doch mit meinen bald 16 Jahren der Älteste in unserem Rudelbestand. Und ich denke, der Kumpel auf dem Bild hat auch so seine paar Jährchen auf dem Buckel...

 

Eines wurde mir bei der Sitzung recht schnell klar: Wir Hunde haben viel mehr die Fähigkeit uns mit einer Situation als gegeben zu arrangieren anstatt ständig über den Zaun zu schauen, als die Menschen. Zwar stammt auch von ihnen der Spruch: "Es gibt nur ein Mittel sich wohl zu fühlen: Man muss lernen mit dem Gegebenen zufrieden zu sein und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt.", aber leben tun eigentlich meistens wir diese Weisheit.

Und öfters seit dieser Sitzung passiert es, dass Frauchen uns anschaut, lange, besonnen, dann hier oder da einen Arm um uns legt, eine Hand auf unseren Kopf, und leise kommen die Worte aus ihrem Munde: Lerne zu schätzen was du hast... Und wir spüren, dass sie diese Aufforderung nicht an uns richtet, sondern im tiefsten Herzen an sich selber. Oder sie dreht sich in unserem Revier einmal rundum, in unserem Gehege, in unserer Hütte und sinnierend murmelt sie: Lerne zu schätzen, was du hast, bevor die Zeit dich lehrt, zu schätzen was du hattest. Oder sie schaut uns zu, wenn wir liegen, essen, spielen und in ihren Augen lesen wir: Was alles habe ich, was darf ich an euch haben, wie reich ich bin mit euch - darum lerne zu schätzen was du hast...! Oder sie spricht mit Freundin Evelyn am Telefon, erzählt ihr von uns, und flüstert mir dann lächelnd zu: Welch ein Reichtum haben wir, dieses Rudel als Freunde zu haben; aber lerne zu schätzen, was du hast, sagt sie dann noch, nach innen gewandt...

 

Aber mein liebes Frauchen, lass dir von deinem Old-Merkur sagen: Wir schätzen was wir haben, dich als allererstes, unser Revier, unsere Hütte... Und wenn wir auch manchmal das Gefühl haben, es dürfte etwas mehr im Napf drin sein und diesen fast mitfressen vor lauter ausschlecken, so musst du doch wissen:

Wir schätzen was wir haben!

Aus tiefstem, liebendem Huskyherzen, dein Merkur

 

 

 

 

Blizzard
Blizzard

14./15.9.2020

Wauh, das war wieder ein Erlebnis, ich sag`s euch. Ich wusste ja, dass Frauchen uns wieder was bieten würde, worüber wir schreiben können. Aber mit so was Schön-Doofem hatte ich nicht gerechnet. -

Aber glücklicherweise war das Doofe zuerst, und gegen Schluss wurde es immer schöner. Der Ehrlichkeit halber muss ich aber sagen, Frauchen du möchtest es mir verzeihen, zeichnete besagtes Frauchen eher für den doofen Teil verantwortlich, - aber nun der Reihe nach.

Frauchens Idee war, mit uns an einen See zu fahren, etwas zu baden, zu relaxen, gut zu essen, dort zu übernachten und anderntags wieder nach Hause zu fahren. Nun, das an-einen-See-fahren zog sich so fürchterlich in die Länge, dass wir fast nicht mehr daran glaubten. Als wir dann endlich ausstiegen --- war weit und breit kein See!!! Oder seht ihr einen?

Der Waldsee...
Der Waldsee...

Was also lange gewährt hat, kam endlich doch nicht so gut, oder wie der Spruch heisst . Wobei wir ja noch gar nicht ahnten, w i e ungut es n o c h  werden sollte.

Ein wunderschöner Waldrand, mitten in den Brünig-Bergen. Da futterten wir unseren Fleisch- und Frauchen ihren Früchtemüeslitopf, schnüffelten und buddelten etwas rum, während sich Frauchen  auf den Gartenstuhl legte, ähm, oder sollte ich sagen Waldstuhl?, wäre wohl passender. Und alle warteten wir auf diesen See. --- Der nicht kam, und wir konnten auch nicht mehr zu ihm, denn unterdessen war klar, wir sassen fest.

Genauso wie manchmal früher im Schnee, wo man Gas gibt und Gas gibt, die Räder durchdrehen und sich immer tiefer fressen, man immer weniger raus aus dem Loch kommt; nur dass es diesmal kein Schnee war, sondern Dreck, am Waldrand, Schattseite, so richtig schön matschig... Jaja, ihr denkt jetzt alle, wir hätten ein blödes Frauchen, sie hätte uns ja vor die Karre spannen können, wir seien ja schliesslich Zughunde, Z u g hunde. Oder noch besser, euch wär das aber auch gar nie in den Sinn gekommen, an einem feuchten Waldrand zu parkieren. 

Bla, bla, bla; aber dafür hättet ihr auch nie diesen netten Mann kennengelernt, der euch erstens mit seinem Subaru aus dem Dreck gezogen hätte und zweitens, und das ist jetzt von essentieller Bedeutung, der euch den besten Platz am Brienzer See verraten hätte. Da musste man nämlich ein paar Schleichwege kennen, und dann Richtung Axalp fahren, aber im Talboden bleiben, immer im Talboden bleiben, da das Wasser ja bekanntlich nicht das Bord hinauf geht, legte der Mann Frauchen noch ans Herz.

Ja, das verstanden wir natürlich und in nullkommanichts waren wir am See, am Brienzersee, direkt am Wasser, und nicht mit Eisenbahn, Autostrasse oder Wald dazwischen. Hund oh Hund waren wir froh, Frauchen hatte fast Tränen in den Augen, das Suchen war zu Ende. Ja, das Suchen, hatten wir doch vor der Kacke mit dem Waldrand schon den Sarnersee und den Lungernsee umrundet und nach einem Plätzchen Ausschau gehalten, vergebens.

Jetzt konnte also die Fete steigen, und eine Fete wurde es auf jeden Fall. Kaum waren wir am Steak-Out gab es schon wieder zu futtern. Wauh Frauchen, jetzt übertriffst du dich aber, und kaum hatten wir das Rippenstück verputzt, kamen die geladenen Gäste, ähm nein, eingeladen hatten wir sie nicht, sie kamen einfach - und hatten ihre Freude an uns und wir an ihnen. Und die Fete stieg...

Der Brienzersee
Der Brienzersee

Das war vielleicht ein Gaudi mit diesen Schülern, was habe ich mit denen gespielt. Sie waren hier auf der Hundeschulreise, aha, die machen sowas also auch. Wir haben dann in einer kleinen Gruppe zusammen den Abend verbracht, lustige und ernste Dinge besprochen, herumgeblödelt und manchmal auch geschrien.

Vor allem als plötzlich ein Schwanenrudel daher getrippelt kam, du meine Güte, so leckere Braten direkt vor unserer Nase durchspaziert, Richtung Wasser. Die Chefin musste die ganz schön in der Zange gehabt haben, wie die alle bei Fuss hinter ihr her getrippelt sind, Hund oh Hund hatten die Ordnung, als wären die an einer Zugleine angespannt. Aber wir hatten das Nachsehen, buchstäblich, und Frauchen`s Herz klopfte wie wild ob dem Gedanken, das Steak-Out könnte nicht halten, oder ein Halsband zerreissen... Aber alles ging schlecht vorbei und dann schwammen uns die Felle, oder Federn? auch noch davon - auf der ganzen Linie ein erfolgloses Manöver, eigentlich. Trotzdem sassen wir noch lange alle beisammen und schauten auf den See hinaus, auf den See den wir doch noch gefunden hatten, auf den wunderschönen Brienzersee.

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Die Nacht verbrachten wir dann ganz geruhsam in unserem Wohnauto; anfangs hatten wir zwar grosse Bedenken, ob das hier wirklich geruhsam werden würde, uns flogen nämlich die Kampfjet`s von der Schweizer Armee nur so um die Ohren, (die hatten da weiter hinten schein`s ihren Trail oder Piste, oder so), Hornissen sind ein Dreck dagegen. Aber kurz nach 22`00 Uhr landete der Letzte und dann war Ruhe. Frauchen hatte das Fenster ganz geöffnet, damit es nicht zu warm war in der guten Stube - mir flatterten noch kurz die Bilder und das Erlebnis mit den Schülern durch den Kopf, dann landete ich wohl auch...

 

Der andere Morgen empfing uns mit herrlichem, noch nicht heissem, Sonnenschein und kaum waren wir am Steak-Out kamen die Schüler daher. Oh wauh Frauchen, die sind ja auch wieder da, am Ende hast du die extra für uns bestellt, damit wir es lustig haben. Weil wir so lange keinen Platz am See gefunden haben, hast du dann die Schüler bestellt, gib`s nur zu.

 

 

 

 

 


So quatschten wir wieder ein paar Runden zusammen und tauschten Reviere aus, ähm Adressen, während Frauchen frühstückte. Mein Zwerg legte sich daneben, und hörte zu, ohne auch nur, völlig zwergatypisch, einen Ton mit zu quatschen.- Was man doch in den Ferien so alles erlebt, stundenlang Wasser gesucht und dann den herrlichsten Platz der Welt gefunden, inklusive ein Rudel Zweibeiner-Kumpel.

Fazit der Geschichte: Oft führt einem das Leben zuerst durch den Dreck, bevor man dann zum herrlichen Wasser kommt. - Das waren sie also, die beiden ersten Tage unserer Ferien, bin ja gespannt wie eine Zugleine, wie das weitergeht. Frauchen, verrätst du mir ein wenig? - - - - - - - - -. Nein hat sie nicht, warten soll`ich, ich würd`es dann schon sehen, hat sie gesagt. Na dann...

Yukon
Yukon

16.9.2020

Zwischendurch einen Tag zu Hause zum Rechten schauen, das Revier kontrollieren,  den Nachbarn tschau sagen, Blumen giessen und Sträucher markieren, die Liegeplätze nutzen - schliesslich läuft ja der Zins, sagt Frauchen. Zins?? Naja, immer gut wenn was läuft, dann ist es halt heute der Zins.

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Eagle
Eagle

17./18.9.2020

Wieder waren wir zwei Tage on Tour, früher hätten wir gesagt on the Trail, - aber das ist Schnee von gestern. Wir fuhren auf den Gotthard-Pass und Frauchen hat mir schon zum Voraus ins Ohr geflüstert, dass es diesmal kein solches Desaster geben würde, wie beim letzten Ausflug. Hab ich`s doch gewusst, dass unser Frauchen lernfähig ist.

Und siehe da, als wir am Zielort ankamen und Frauchen die Schiebetür vom Auto öffnete, hatten wir diesen Ausblick.

Uns hat es fast das Heulen verschlagen: Zielort im Google gesucht, losgefahren, anvisiert, (ohne Navi wohlverstanden, könnten wir unserem Frauchen eigentlich zu Weihnachten schenken), und auf Anhieb punktgenau gelandet. Wenn das kein gutes Omen ist Frauchen, für diesen Ausflug.

Was alles wir erlebt, gesehen und gefressen haben, könnt ihr unter den Reportagen nachlesen. Allerdings wird es einen Hühneraugenblick (Hühner?, was machen denn die jetzt hier, haben sich wohl verlaufen), also einen Moment dauern, bis jeder von uns Sieben seinen Bericht verfasst hat.

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Hier vorerst mal ein paar Bilder zu dem Motto: Jedem das seine und mir das meine, was in meinem Fall konkret heisst, mit Frauchen kuscheln. In dem Sinne bis bald bei den Reportagen, euer Eagle.

 

 

 

Rainey
Rainey

20.9.2020

Und noch ein Ferientag, so schön wie alle andern. Wandern, im Gehege rumliegen, feine Fische essen...

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Karte studieren

und los marschieren.

 

 Immer weiter vorwärts streben,

um was Schönes zu erleben.

 

 Innehaltend die Aussicht geniessen

und so den Spazi-Rundgang schliessen.

 

 

Yukon
Yukon

2.10.2020

Wir sind im Land der Sonnenblumen! -

Wie jedes Jahr säte unser Frauchen im Frühling Sonnenblumenkerne an, allerdings waren wir heuer etwas spät wegen dem lästigen Cormoran. Darum machten wir Frauchen den Vorschlag, den kleinen, von der Saatschale ins Beet umgesetzten Pflänzchen ein bisschen Highenergie-Futter zu geben, damit sie besser wachsen können und stark werden. Und siehe da, was bei uns hilft, geht auch bei den Blumen.

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Und seht nur, die Pflänzchen wuchsen denen, die in der Schale blieben, schnellstens davon, bildeten fast drei Meter hohe Stängel und riesige Blüten. Genau so hatten wir es beabsichtigt, damit wir jetzt, in der Herbstzeit etwas zum Schrettern haben.

Traurig, diese schönen Blüten zu fressen, sagt ihr? Ha, aber diese feinen Kerne geben uns wunderbare Energie für die kalte Jahreszeit, die jetzt kommt. Alles bestens durchdacht, liebe Menschen, im Anfang geben wir ihnen Energie zum Wachsen, am Ende erhalten wir von ihnen die Energie zurück um Wärme speichern zu können - das ist der Lauf der Welt! - - -

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Die einen kratzen den Stängeln das Mark aus, die andern fressen die Blüten, der dritte hat lieber die Blätter - zuletzt recht Frauchen die Reste zusammen und die kommen auf den Komposthaufen zum vermodern. Wir vergeuden nichts, das ist unsere Praxis.

Der eine hortet ein ganzes Sammelsurium von Stängel um sich herum, weil er immer einen Neuen holt, solange Frauchen noch schneidet, (nach dem Motto: Sammle in der Zeit, dann hast du am Meisten), und dieser Eine bin ich, Yukon, aber den Spruch habe ich ein bisschen angepasst, an meine Situation.

Die andere, die Kleinste,  zieht mit dem längsten Stängel davon und frisst bis zum bitteren Ende, sprich, ist vor lauter Fressen nun buchstäblich erschlagen; - nun sagt mir, welches ist die vernünftigere Methode?

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Es geht schon stark gegen Abend, als wir mit allem fertig sind; es ist ausgeschreddert und aufgeräumt. Nun kommt das grosse Gelage und Verdauen. Und ganz nebenbei geniessen wir den milden Herbstabend mit unserem Frauchen zusammen.

 

Ein Herbsttag, wie alle Jahre wieder - und alle Jahre wieder schön!

Blizzard
Blizzard

8.10.2020

Erfolgreicher 1. Ferientag heute - was, schon wieder Ferien? Geht das mit rechten Dingen zu ? Ja, auf jeden Fall, aber da müsst ihr Frauchen fragen denn für uns ist nur wichtig dass sie Ferien hat, wieso, ist uns schnuppe.

Die letzten zwei Tage war ja auch noch nicht schönes Wetter und das war richtig so, denn so konnte sich Frauchen vom Nachdienst ausschlafen und erholen und nun ist sie voll für uns da!

Den heutigen Tag hatten wir unter uns Acht aufgeteilt, und so ging es schon in aller Frühe los, als es noch dunkel war: Zwerg und Frauchen putzten, wuschen, sortierten und rumorten in der Wohnung rum, was das Zeug hielt. Man soll ja jemanden der am Arbeiten ist nicht stören, und so blieben wir andern draussen und lümmelten im kleinen Gehege den ersten Sonnenstrahlen entgegen.

Auch das Einkaufen übernahmen die Beiden und füllten Töpfe und Näpfe, Kühlschränke und Eistruhen auf.

Dann blies ich zur Jagd - wir wollten eine Rundwanderung um die Lueg machen, sicher würde man heute bis weit in andere Reviere schnuppern können, bei diesem tollen Wetter. - Wauh und was sah da mein Husky-Auge? Konnte das sein, oder sah ich eine Vater-Morgana? Dort, weit, weit weg von uns, in einem ganz hügeligen Revier hatte es Schnee am Horizont --- jetzt läuft mir das Schmelzwasser in der Schnauze zusammen; oh wäre ich nur nicht auf diese Lueg, dann hätte ich diesen Schnee nicht geluegt. Schitt aber auch...

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Ich muss gestehen, dass die Tour dann doch sehr schön und interessant war, mit spannenden Momenten und speziellen Schnüffelswürdigkeiten. Frauchen besah sich natürlich vor allem dieses Denkmal, entzifferte mühsam den Text darauf; ich meinerseits hatte einen knappen Markierstrahl dafür übrig, mehr nicht.

Dafür fand ich später ein riesengrosser Krater im Wald und flitzte sogleich hinunter. Und ihr seht, ich lüge nicht wenn ich sage, dass mir da nicht mal mehr mein Zwerg hinterherkam, die doch bis jetzt  auch gerade bei solchen Dingen immer mitmachte - Mist, ob wohl mein Zwerg jetzt doch auch alt geworden ist??? Aber ich hütete mich, in dieser Richtung etwas bei ihr verheulen zu lassen, Hund oh Hund, was hätte sie mich angefaucht, das kenn` ich ja zur Genüge.

Wieder zu Hause genossen wir dann alle zusammen unser grosses Gehege, legten uns in den Rasen oder Liegestuhl und träumten zum blauen Himmel hinauf...

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Als Frauchen aber auch gegen Abend so gar nicht hören wollte, dass uns unsere Mägen knurrten, trafen wir uns alle in der magischen Ecke bei der Eingangstür und liessen unser Geheule erklingen - das half!

"Ja klar, kommt ihr Freunde wir wollen fein essen gehen, das gehört ja schliesslich auch zum Urlaub", sagte Frauchen. Allerdings brauchen wir zum fein Essen nicht auswärts gehen, wir können auch zu Hause leckere Sachen bestellen. Und heute wünschten wir uns denn also ein Fitness-Topf mit Rinderhack. Wauh schaut nur, was Frauchen uns da alles servierte, wenn das kein Urlaubsmenue ist! Ausser ein paar Salatstreifchen in Old-Merkurs Napf blieb denn auch nicht ein Krümelchen übrig.

Und kurz bevor ich in den Verdauungsschlaf kippe, durchzuckt mich noch ein heisser Gedanke: Frauchen hat ja 14 Tage Urlaub, geht das nun also mit dem Fressen auch so weiter, 14 Tage lang, immer so?!?! ---

 

 

 

Ice
Ice

10.10.2020

Der letzte schöne Tag dieser Woche, (noch ein bisschen trocken und schön sonnig), vielleicht dieses Monats, oder sogar des Herbstes?? Auf jeden Fall haben wir heute rund ums Haus gearbeitet.

Frauchen schnitt im Floorbeet verwelkte Blumen und Sträucher und wir schretterten im grossen Gehege was uns nicht mehr gefiel. Immer mal wieder hatte es auch was zum Knabbern dabei, für mich jedenfalls. Denn meine enorm feine Nase riecht schon hundert Meilen gegen Wind, wenn Frauchen etwas schneidet, was reisszähnetechnisch noch verwertet werden kann.

Anfangs setzten die meisten zwar noch andere Prioritäten, haben "Fang-Mich" gespielt und "Verstecken".

Dann habe ich aber meine Truppe zusammen gerufen, und ihnen ihre Aufgaben zugeteilt. Ich bin zwar die Kleinste in dem Rudel, aber trotzdem immer noch die Chefin.

Und dass wir unser Frauchen so ganz alleine die schweren Herbstarbeiten machen lassen, das geht nun doch nicht. Also ran an die Näpfe, ähm Säcke natürlich.

 

Yukon erhielt den Befehl das Schnittgut das Frauchen immer wieder anschleppte in dem, extra dafür erstellten, Kompostgehege zu verteilen und zu stampfen, damit noch mehr Platz hat. Das macht er natürlich gerne, der Bengel, da kann er wüten und die Sau raus-, die Sau??, naja, wer immer auch, rauslassen.

 

 

Old Merkur erbot sich, die Wassermuscheln zu reinigen. Das ging vielleicht flott voran, sag ich euch. Frauchen hat sie ihm ausgeleert und er hat sie dann mit seiner grossen Zunge saubergeschlabbert. Und cool, weil er ja sowieso ganz dunkelblaue Flecken auf seiner Zunge hat, sah man dann den Dreck daran auch nicht. - So was von praktisch!

 

Ich persönlich nahm, wie schon erwähnt, allerlei Äste und Stängel unter die Zähne und machte Kleinholz daraus. Anderes wurde zu Schnitzel zerrissen, das wir nachher oben im kleinen Gehege noch brauchen wollten. Was gar zu verlockend roch zermalmte ich ganz und fügte es meinem Magen zu... So hatte alles seine korrekte Verwendung.

 

Und der da schliesslich, unser Iron-Kumpel, sah uns bei allem auf die Pfoten. Weiss zwar nicht so genau, wieso es den auf seinem Über-wachungsposten gebraucht hat, ich bin ja hier die Chefin in diesem Zirkus. -

allerdings, wer nichts zu verbergen hat, kann auch beobachtet werden, oder?!

 


Frauchen übernahm das Rasenmähen, (die Kanten und Ränder hatten wir schon abgenagt) und so sah dann das Gehege gegen Abend wieder so richtig geschleckt und gebürstet aus.  - Noch ein bisschen sitzen, eine Flurbegehung machen und in der magischen Ecke zusammen klönen - dann zog schon der herbstliche Abend auf und wir wechselten hinauf ins kleine Gehege.

Während wir unseren wohlverdienten Fleischeintopf genossen, schleppte Frauchen noch ein paar Säcke Schnitzel ins Gehege. Einen Moment durchzuckte mich der Gedanke, ob ich wohl zu wenig selbst geschreddert  hatte - aber ich konnte diesem Gedanken nicht länger nachsinnen, ich wurde gerade von viel wichtigerem in Anspruch genommen...

Aber nach dem Fressen halfen wir Frauchen dann schon wieder, so nach dem Motto: Nach dem Essen sollst du ruhn, oder ganz kurz noch was tun. Gemeinsam verteilten wir den Schnitzel, und mit 28 Pfoten und einem Rechen waren wir auch in Null-Komma-Nichts fertig.

Jetzt kann der Regen kommen, das Hudelwetter und die Kälte, wir sind bereit.

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Yukon
Yukon

12.10.2020

Nach einem Körbchen-Tag ging`s auf zur nächsten Runde. Etwas Neues wollten wir sehen, etwas Interessantes erleben. Frauchen war auch mit dabei und so fuhren wir  mit dem Auto ein paar Reviere weiter und gingen wandern. - Und was wir erlebten, wieder megaspannend! Allerlei andere Weltgenossen; die einen rochen wir nur, aber wie, die andern sahen wir, mit den dritten hatte ich sogar Schnauzenkontakt und auch das war intensiv...

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Zuerst ging`s einem Bächlein entlang durch eine wunderbare Auenlandschaft. Beim Überqueren des Bächleins gab`s neun nasse Pfoten, ja wirklich, neun! Aber für uns ist das ja nichts Ungewöhnliches und Frauchen nahm`s gelassen.

Aber plötzlich stieg uns ein Duft in die Nase, den wir von unserem Alltag nicht gewohnt waren - Biberduft. Zu gerne hätten wir das ganz genau untersucht, aber Frauchen liess uns nicht ungehindert ran. Aber auch so sahen wir seine Spuren gut, Staudämme, gefällte Weiden, da und dort ein Häufchen Holzspäne... Bei Nacht müssten wir da mal hin, Frauchen, uns anschleichen, ganz still sitz machen und warten, (haben wir ja alles von dir gelernt), bestimmt käme er dann vorbei und wir könnten ihn beobachten - das wär was!

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Dann kamen wir an einem idyllischen Seelein vorbei, da war aber alles eingezäunt, was wohl bedeuten sollte, dass wir hier näher auch nichts zu schnüffeln hätten. Und Frauchen wollte uns halt pardout nicht von der Leine lassen, die wisse schon warum, bellte Ice mir zu. Wir mit unserem Forscherdrang würden sowieso die Ohren auf Durchzug stellen, und dass Frauchen Durchzug nicht ertrage, sei ja nun hinlänglich bekannt. - Was will man, wir machten aus der Not eine Tugend und nahmen Frauchen an die Leine.

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Beim Weiterwandern trafen wir auf einen tollen Bauernhof, sauber herausgeputzt, mit allerlei Herbstsachen schön dekoriert, mit Ordnung ringsherum, mit Kühen auf riesigen Weiden und zum Fressen hübschen rosasauberen Schweinchen. Ein richtiger Vorzeigehof, würde ich sagen. Nur einen Fellkumpel gab`s keinen, oder wir begegneten ihm einfach nicht.

So pflegte ich halt mit den Schweinchen noch ein bisschen zwischenartliche Beziehung. Wenn auch die Borstenkumpel nicht heulen konnten, so bin ich ja wenigstens des Grunzens ein wenig mächtig. Fremdsprachen zu können erweist sich halt immer mal wieder als Vorteil. -

Viel neue Eindrücke nahmen wir mit nach Hause, und erst als wir uns dort so richtig niederliessen, merkten wir wie müde wir waren, spürten wir unsere 12- und 13 Jahre alten Knochen. Meine Chefin Ice hatte selbst an mir für einmal nichts mehr `rum zu brummeln und verschlief die nächsten drei Stunden. - War mir auch recht, hab` dann noch ein bisschen an diesem Biber rumsinniert...

Amarok
Amarok

14.10.2020

Als Frauchen ins Gehege rein rief, "so, heute sind die Alten dran", meldete ich mich erstmal nicht. Interessanterweise auch sonst keiner; wer ist denn hier schon alt, oder zählt sich dazu. Okay ja, Kumpel Merkur fühlte sich angesprochen und rannte zu ihr, aber der wird ja schliesslich in zwei Wochen auch 16.

Ich stand also da und wartete; - was ist Amarok, kommst du nicht? Ich verstand die Welt nicht mehr, Frauchen hat doch nach den Alten gerufen, dazu gehöre ich doch nicht. Ich bin vielleicht krank, aber nicht alt, Frauchen! Jedenfalls fühle ich das so.

Meine Ärztin hatte kürzlich an meinen Hüften auch Arthrose festgestellt und ich habe ganz schrecklich gejault, als sie mich untersuchte. Nun bekomme ich auch Schmerzmedikamente und darum habe ich wohl seither das Gefühl ich sei ein anderer Mensch, ähm Hund natürlich. Ich hüpfe wieder herum und freue mich des Lebens, hey, das ist vielleicht was, wenn man nicht dauernd diese Schmerzen hat. Klar das Herz, das hilft nicht mehr gut mit, wenn es bergauf geht beim Wandern, aber das mache ich ja deshalb schon eine Weile nicht mehr. Gibt ja auch ebenwegs schöne Dinge zu erleben.

All diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich so dastand und wartete. Und damit alles klar war, signalisierte ich das Frauchen auch. Ach so, ja gut Amarok, wenn du das so siehst: "Dann also sind heute die Alten und Kranken dran. Stimmt das jetzt für dich? - Wir wollen nämlich auf Spazi-Tour gehen". Das liess ich mir nun allerdings nicht zweimal sagen.

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Und der Spazi wurde dann auch zum vollen Erfolg, was Länge, Höhenmeter, Ausblick und Spannung angingen. Genau auf meinen alten Kumpel Merkur und mich abgestimmt, von unserem Frauchen. Sie wollte unsere Nasen mit etwas Neuem kitzeln, dem Forscherdrang in uns etwas bieten.

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Nach einer knappen halben Stunde setzten wir uns eine Weile auf ein Bänklein, liessen Pfoten und die Seele baumeln und schauten über unser heiss geliebtes Emmental; der Ausblick war magisch --- Wieder hatten wir ein herrliches Plätzchen gefunden, abseits der Trails, wo Lärm, Gestank und Unruhe herrschen. (Und auch der unanständige Mister Covid Cormoran hat hoffentlich den Weg hierher noch nicht gefunden).

Ein wunderschöner Herbstspazi in unserer Heimat, wo alles stimmig war. So  kommt uns wieder der Spruch in den Sinn: "Lerne zu schätzen was du hast, bevor die Zeit dich lehrt, zu schätzen was du hattest."

Das Rudel
Das Rudel

18. - 22.10.2020

Heute beginnt für uns eine Fan-Woche, das heisst genau genommen:

 

F wie Felix

A wie Ajak

  N wie Nele  

 

und natürlich E wie Evelyn   

 

Wir freuen uns granatenmässig; bald, bald werden sie da sein ---

Und da sind sie,

alle,

und es gab eine Riesenbegrüssung,

freudig, lebendig, harmonisch.

Lagebesprechung unter der Platane, (ja wisst ihr noch, vor zwei Jahren hatten wir sie gepflanzt, wir alle, zusammen.)

 

Drängeln vor dem Abmarsch, jeder will der Erste sein. Aber wie gewohnt, gibt es auch diesmal zwei Gruppen. Noch ziehen sie zu stark, als dass jede Person drei Hunde halten könnte.


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Es ist die reinste Bilderbuchwoche, wir kommen fast nicht nach mit Verdauen und sich Freuen an all den herrlichen Erlebnissen. Mit so lieben Menschen, mit so tollen Freunden alles gemeinsam erleben zu können ist so wunderschön! Und - dem Hundegott sei Dank, ist der blöde Cormoran auch noch nicht bei uns gelandet.

Wenn die Familie beisammen ist, ist die Seele auf ihrem Platz.
Wenn die Familie beisammen ist, ist die Seele auf ihrem Platz.

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Auf Schuster`s Rappen, auf Hunde`s Pfoten,

ein herrlicher Ausblick wird uns geboten.

Glücklich, unseren Freunden das Revier zu zeigen,

möchten wir am liebsten auf alle Berge steigen.

Wir rennen hier und kruschteln dort,

und haben so gesunden Sport.

Und unsere Menschen machen alles mit,

und lachen noch dabei, es ist der Hit.

 

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Zurück vom Spazi im Garten die milde Herbstsonne geniessen, kuscheln und sich interessante Story`s erzählen, oder einfach schweigen, der Natur lauschen, das Vögelchen hören, das noch ein Liedchen in die warme Herbstsonne hinausträllert...

gute Mutter Erde
gute Mutter Erde

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Zur Abwechslung wieder mal einen Käse-Topf für unsere Menschen, die machen da immer ein Primborium draus, aber sind dabei nie futterneidisch; so ein tolles Rudel! Wir zirkulieren ringsherum und knabbern alles zusammen, was sich als lange Fäden am Boden niederlässt.

Dann kam Evelyn die Idee, man könnte doch einen Nachtspaziergang machen und Blizzi stand sofortestens bei Fuss und jaulte: "Ich komm` mit, ich komm`mit!!!" Mein Nelchen begleitete mich natürlich und  Ajak kam auch mit, aber nicht etwa als Anstands-Wauwau sondern als Kumpel.

Das war vielleicht interessant, all diese Nachtzeitungen lesen ist ja echt was Tolles; was da alles vorbeigekommen sein muss... Zu Hause wartete dann der Rest unseres Rudels und das hell beleuchtete Heimeli mit einer kuscheligen Stube auf uns.

 

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Aufbruch zu neuen Ufern, dem Rotbach entlang durch unser Oeschachtal.

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Schon so lange wollten wir unseren Freunden die neuen Gebiete in unserem Revier zeigen; immer haben wir nur telefonieren und erzählen können.

Man muss es einfach teilen können, das Schöne, dann wird es  noch schöner. Mit den besten Freunden, die zu Rudelmitgliedern geworden sind zusammen durch Feld und Wald streifen, einem Bach entlang zotteln und immer mal wieder reinsteigen, ab und zu eine Maus fangen, und all den herrlichen Düften nachschnüren, das ist Leben, das ist Glück, das ist Erfüllung!

Wir müssen unbedingt noch mit Frauchen reden, ob sich da nicht was machen liesse, dass man diese Vorgaben, 6 Wochen Urlaub im Jahr, den Rest arbeiten, nicht besser umkehren würde.

Felix hat ganz schön zu tun mit den beiden Bengels Ajak und Blizzard, er bekommt immer längere Arme. Wenn das so weiter geht werden ihm Ende der Woche die Ärmel am Anorak zu kurz sein. "Hier tun sie mir zwar gerade was Gutes", ruft er uns zu, "sie ziehen mich den Berg hoch". Na also, lachen die Beiden auf den Reisszähnen und - ziehen weiter.

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Nach zweistündiger Erlebniswanderung, mit immer noch ständigem Zug auf der Leine und eifrigem Hin- und Herrennen zum Schnüffeln, entspannt sich nun unser 16 jähriger Oldie Merkur im Halbschatten unter der Platane. Die Augen geschlossen, der Rücken genüsslich der Sonne zugewandt; ein phänomenaler Kumpel, ein charmanter, liebenswürdiger Senior, der es tausendfach verdient hat, einfach nur noch zu geniessen.

Derweil frönen unsere Menschen andern Genüssen und schlussendlich treffen wir uns alle zum Klönen am abendlichen Feuerchen... Welch ein Tag!

 

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Heute wünscht sich Evelyn wieder einmal einen Rundgang ins magische Tal und wir begleiten sie sehr gerne.

Und jeden Tag eine anders zusammen gestellte Truppe, nach Lust und Laune, nach Können und Vermögen. Wenn es nach dem Interesse und der Neugierde gehen würde, wären wir jeden Tag alle neun zusammen unterwegs.

Aber leider ziehen uns halt das Alter, die Knochen, das Herz, eine Steigung im Gelände oder irgend eine andere Unwägbarkeit manchmal einen Strich durch die Rechnung. Aber wir können uns zum Glück immer gut an die gegebe Situation anpassen; und wenn wir nur mit unseren Menschen zusammen sind, das ist und bleibt uns das Liebste.

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Die Baumriesen-Familie haben wir besucht, auf`s Neue bestaunt, uns an sie angelehnt, diese wunderbare Rindenborke gespürt - es ist jedes Mal ein Wunder!


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Diese einmalig schöne Herbstwoche, diese Farbenpracht, diese speziellen Stimmungen, die milden Temperaturen, die uns sogar ermöglichen draussen in der Laube zu essen - geniessen, schätzen, dankbar sein!

 

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Und dann war da noch diese L u e g, die Lueg, wo wir uns fast nicht satt luegen konnten - - - diese grandiose, majestätische Bergwelt...

 

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Unsere Freunde waren ganz überwältigt,  "immer zieht ihr noch eine Trumpfkarte mehr aus den Pfoten wo es noch schöner ist", sagten sie. Evelyn wollte am liebsten losfliegen, von Felix hörte man gar nichts mehr - Ajak übernahm ungefragt sofort die Spähfunktion, und Nele vergass vor lauter guter Düfte die Welt ringsum ganz.

Und wie überall hier zu Lande fanden wir auch schnell neue Kumpel, wunderschöne, elegante, junge Pferde, in allen Farben, wie wir. Wir haben aber schön Abstand gehalten, wie vom Bund verordnet und gingen nicht hin zum Schnüffeln.

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Langsam drehten wir unsere Runde, so dass jeder gut mitkam, wir hatten ja das Alten- und Krankenheim mit dabei.

Obschon, schaut ihn euch an, den 16 jährigen Oldie, den Ex-Leithund von einem tollen 6-Hunde-Schlitten-Renngespann; es ist ihm in den Genen, er kann einfach nicht anders, schon fühlt er sich wieder auf dem Trail und ist voll am Ziehen im Single-Lead...

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Voll wunderschöner Eindrücke von dieser Lueg gingen wir dann nach Hause. Noch lange "luegten" wir über unser Gehege und liessen diese stimmungsvollen Bilder noch einmal vor unseren Augen vorbeiziehen.

 

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Und dann holte uns leider der Alltag wieder ein, und was das hiess, kann in einem Wort gesagt werden: Cormoran, ähm Corona.

Und für unser liebes Freundesrudel schlug es fünf vor Zwölf, dass sie noch nach Hause kamen. Einen Tag später wurde unser nationales Revier gegenüber Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Was immer das auch heissen mag, für uns wohl in erster Linie dass es noch mehr zu markieren gibt, entsprechend diesem Kontakt-Kratzing-Gebot.

Ach jeh, was ist das nur für eine Welt, eben noch waren wir in unserem herrlichen Revier friedvoll unterwegs und schon flattert uns wieder dieser fiese Käfer um die Ohren. So gesehen ein unschönes Ende unseres Urlaubs, aber im Moment die bittere Wahrheit. ---

Aber nichts desto trotz wollen wir uns zum Schluss an einem herrlichen Herbstbild erfreuen.

Ice
Ice

25.10.2020

Heute vor genau drei Jahren hat sich unser Frauchen verliebt - ins Heimeli. Schnellstens haben wir uns verlobt und geheiratet; es wurde unser Heimeli und in all den Jahren haben wir diesen Entscheid nicht einen einzigen Tag bereut!

Noch ist es nicht unsers: Das Heimeli am 25.10.2017
Noch ist es nicht unsers: Das Heimeli am 25.10.2017

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Und noch einmal einen wunderbaren Herbsttag geniessen dürfen, durch farbenprächtige Wälder streifen, den Nachbar-Kumpels tschau sagen, die Alpen sehen, im Gehege rumfläzen, mit Frauchen schmusen...

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Nächste Woche pfeift nämlich ein anderer Vogel, nein nicht unser Rotkehlchen, sondern:

 

Frauchen wird wieder Spitex-Dienste schieben,

bleiben also noch wir Sieben.

Drum werden wir wieder vermehrt das Heimeli bewachen,

und weniger Revierrundgänge machen.

 

 

Nele
Nele

            28.10.2020

 

 

 

Ist das Körbchen noch so klein,

eine Winterruhe die muss sein.

Schlafen, fressen, Glücklich sein,

das geht auch ohne Sonnenschein,

dann kommt der Sommer von allein.

Ach wie ist das Leben fein!

 

 

 

30./31.10.2020

Als die beiden letzten Oktobertage uns zum Abschied in unserem Revier einen atemberaubenden Indian-Sommer schenkten.

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Unser Merkur wird heute 16 Jahre alt!

2.11.2020

 

 

Lieber Merkur,

zu deinem 16. Geburtstag

wünschen wir Dir von ganz grossen, liebenden Huskyherzen

alles, alles Gute.

Und Du bist nicht nur 16 Jahre alt,

sieben davon lebst du schon bei uns.

Wir fühlen uns geehrt,

wir sind reich beschenkt worden,

Dich in unserer Huskypost haben zu dürfen.

Alles nur das Beste, Gesundheit, Freude, Knochen...

das wünschen wir Dir in deinem neuen Lebensjahr.

Deine Kumpels,

Ice, Yukon, Amarok, Eagle, Zwerg, Blizzi

und Dein Frauchen

 

 

Merkur
Merkur

Ja stimmt, ich hatte heute Burtzel-Tag und mir wurde ein unvergesslicher Tag geschenkt, dafür taten meine Kumpels und Frauchen alles. Und der Highlights waren viele, wie ihr auf den Bildern unschwer erkennen könnt.

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Und ich habe ganz viele Fan-Post erhalten, von nah und fern (Meister Rabe hatte ja auch super Flugwetter heute). Aber der Tag mit all den vielen wunderbaren Momenten hat mich doch etwas müde gemacht und so dachte ich: Morgen ist auch noch ein Tag, so werde ich morgen die Post veröffentlichen.

 

Ich wünsche euch also allen einen gemütlichen Abend, mit und ohne Burtzeltag, aber so oder so mit vielen guten Knochen, Suppen, lieben Menschen, viel Streicheleinheiten in aller Freundschaft.

Euer Merkur, am ersten Abend seines 16. Lebensjahres

 

Lieber Merkur,
wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem sensationellen " 16ten " Geburtstag. 😍💞💐
Wir wünschen dir noch viele schöne Stunden, daß du auch weiterhin mit so viel Freude durch´s Leben läufst und läufst und läufst.
Ganz viel Kuschelzeit mit deinem Frauchen, viele Leckereien in deinem Napf, und beste Gesundheit.
Du bist unser großes Vorbild, so wie du dein Leben meisterst, so streben wir das auch an. Du bist einfach unser Wunderhund!!!!
Wir umpfoten dich in ganz großer Liebe,
dein Böhringer Rudel

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So viele gute Wünsche, so viel Liebe von all meinen treuen Freunden und Fan`s; ich bin ganz überwältigt! -  Danke euch allen, danke dass ihr an mich denkt, mit mir lebt, mit mir fühlt.

So kann ich getrost mein neues Lebensjahr anfangen, ich weiss, ich bin getragen von euch allen, von meinem Rudel und natürlich von meinem allerliebsten Frauchen...

 

 

 

Yukon
Yukon

11.11.2020

Wir können es einfach nicht lassen, (wer kann das schon bei diesem herrlichen  Herbstwetter), wir haben wieder eine Wanderung gemacht, eine Herbstwanderung. Hoch über den Dächern von Huttwil, das war unser Ziel.


Nicht dass wir im Heimeli dem Nebel entkommen wollten, wir hatten ja auch keinen. Aber etwas Neues wollten wir sehen, erleben, erschnüffeln.

Auf Los ging`s los, die Steilstrasse von Huttwil-Dorf hinauf auf den Berg. Wir schnauften wie alte Schlachthunde als wir oben waren und zwar inklusive Frauchen. Das darf ich schon schreiben gell Frauchen, zwanzig bist du ja auch nicht mehr. - Für Frauchen gab es da oben dann eine herrliche Aussicht, für uns gigantisch viele neue Düfte

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Durch diesen Wald zu spulen und überall seine Nase reinzustecken, das war megaspannend. Wir zogen Frauchen hinter uns her, nach links, nach rechts, meist vorwärts, aber oft auch unangemeldet wieder rückwärts - daran hatte sie zwar keine Freude, aber für uns freute sie sich; wisst ihr wie ich meine?

Doch dann sahen wir plötzlich Nebel aufziehen, in langen, grauen Schwaden kam er auf uns zu und -- hatte uns im Nu umhüllt. Das war ein Gefühl, sage ich euch, dem Waldrand entlang durch diesen Nebel zu gehen; alle paar Meter hatten wir das Gefühl es trete ein Geist aus dem Wald, dabei waren es nur wieder die Äste einer Tanne oder  ein Baumstrunk der am Rande stand.

 

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Wir umrundeten diesen kleinen Wald, tappten in feuchtem Moosboden herum, schnüffelten verschiedene Pilz ab, fanden Buchnüsschen und Eicheln, hinterliessen in gezielten Abständen unsere Duftmarke; jeder soll wissen, dass hier die Huskypöstler durchgekommen sind!

Beim Rückweg folgte uns der Nebel knapp auf den Sohlen, aber er legte sich dann eher über das obere Langethental und zog dort seine Bahn, während wir noch in der Sonne bummeln konnten.

 


Ein wunderbarer Ausflug war das, spannend, duftend, eindrücklich, "sinn"voll...

Wir danken dir Frauchen, wir wissen dass du es für uns getan hast - und wir wissen es zu schätzen!

November 2020

 

Der Herbst

ist der Frühling

des Winters.

 

  Henri de Toulouse-Lautrec