Rainey
Rainey

26.3.2020

Hund oh Hund, war das wieder ein Tag heute, wenn das so weitergeht, weiss ich bald nicht mehr ob meine Ohren stehen... Eine Sitzung jagte die andere, kaum kam ich  dazwischen zum Verschnaufen, geschweige denn die Beschlüsse zu notieren.

 

Dann folgte die Teamsitzung. Ihr kennt ja das mit diesen Trak-Tandem, eines hinter dem andern - das zog sich dermassen in die Länge heute, dass im Verlaufe der Sitzung eine Liegung daraus wurde.  Lag es an der Wärme?

 

Oder vielleicht daran, dass wir die Sitzung draussen abhielten - ich hatte mir eigentlich überlegt, dass das die Hirnaktivität der einzelnen Teilnehmer etwas ankurbeln würde. Aber es schien mir das Gegenteil davon zu bewirken und als dann so gar niemand mehr richtig bei der Sache sein wollte, brach ich die Übung ab.

 

 

Dem allem nicht genug, musste ich abends auch noch die Futtersitzung übernehmen. Frauchen bat mich darum und wie ich halt so bin, habe ich auch das noch gemacht, ich kann ihr ja einfach nichts abschlagen.

Aber an der nächsten Sitzung wir als erstes ein Masterplan erarbeitet, wie die Rudelmitglieder effizienter eingesetzt werden können, um mich zu entlasten. 

 

 

 

Am Morgen fing das schon an, in aller Hundsgottsfrühe.

Da  weckte man mich schon für die Planungsitzung, dabei war ich noch so müde von gestern, dass mir immer wieder die Augen zu- und der Kopf auf die Stuhllehne fiel - peinlich, peinlich sage ich euch.

 

 Als nächstes folgte sogleich  die Schmussitzung, was ja im Normalfall ruhig und geordnet abläuft. Aber heute war selbst das anders, jeder kam grad wie es ihm passte, manchmal zu Fünft, dann wieder keiner.

So konnte vor allem ich  es eigentlich gar nicht so geniessen, da ich dadurch immer wieder umdisponieren musste.

 


Merkur
Merkur

24.3.2020

Hallo liebe Freunde,

ich möchte mich an diesem 24. März 2020 auch bei euch melden. Aber mit diesem Covid hat das nichts zu tun, das ist nur in ganz eigener Sache.

Es geht nämlich um mein Fahr- und Zugpatent. Ihr wisst schon, zum Schlitten-/, Wagen- und Fahrrad ziehen. Das werde ich heute Abend offiziell abgeben. Heute wollte ich es noch einmal wissen, es war ja ein solch herrlicher Tag, kalt aber voller Sonnenschein. So fragte ich Kumpel Yukon, mit dem ich ja so manche Tour im Lead gerannt bin, ob er mich heute am Fahrrad auch noch einmal begleiten würde. Der kam natürlich noch so gerne mit, zumal es ihm bei dieser Kälte mit seiner blöden Nase ja viel besser geht und er recht gut atmen kann. Gesagt getan, wir suchten Frauchen und taten ihr unsern Wunsch kund. Und auch unser Frauchen half mit, was denn sonst.

Bilder-Galerie

 

Auf los ging`s also los, den Bergwald entlang, mit 10 Std.km. einen Kilometer vor und einen wieder zurück. Aber ich merkte es sehr bald: Ich gehöre nicht mehr in diese Liga. Yukon war mir immer um eine gute Nasenlänge voraus. Frauchen bemerkte das natürlich auch und drosselte dann auf 9 Std.km. So ging das dann gut - aber ehrlich, so kann man doch auch genauso gut normal laufen, oder seh` ich das falsch? Und ganz unbeschwerlich war es auch nicht mehr, das Ausgleichen des eigenen Körpers und Gewichtes forderte mir viel mehr ab, als früher. Nein, ich hatte es probiert und  - mich entschieden.

Als ich es allerdings später Frauchen sagte, sah ich tatsächlich Tränen in ihren Augen. Ach Frauchen, liebes, gutes Frauchen, ich gebe doch das Leithund-Brevier nicht ab, wenn wir am Spazi sind werde ich doch immer noch in vorderster Front ziehen, was die Leinen hergeben. Und - den Löffel, den geb` ich erst recht noch nicht ab, noch lange nicht, also musst du wirklich nicht traurig sein, gell! Versprichst du mir das? Wir werden noch viele schöne Stunden miteinander haben, auch ohne Zugpatent.

Also werde ich jetzt ein solch herrliches Bild nicht mehr in Natura, sondern nur noch als Foto sehen.  Das macht mich doch sehr traurig...
Also werde ich jetzt ein solch herrliches Bild nicht mehr in Natura, sondern nur noch als Foto sehen. Das macht mich doch sehr traurig...
Blizzard
Blizzard

24.3.2020

Ausgangssperre? - Ein Wort das mir Angst macht! Nicht dass ich drauf angewiesen bin in den Ausgang zu können, am Abend und so. Aber aus dem Haus, zum Spazi gehen und Training am Fahrrad - wenn uns das gestrichen wird...

Könnte ich da dem Bund, der das heute beratet, (ah darum heisst der Kerle Bundesrat) nicht eine Botschaft zukommen lassen, dass wir doch bitte, bitte von dieser Sperre ausgenommen würden?

Ich wurde ganz hibbelig, trieb Frauchen an, noch einmal mit mir ans Fahrrad zu gehen - noch einmal einen Revierrundgang zu machen, ich brauche es noch so sehr, bin doch erst 9.5 jährig! Und Frauchen hörte auf mich - Hundegott sei Dank!

Bilder-Galerie

 

Übrigens - wir sind keiner Menschenseele begegnet, geschweige denn einer Hundeseele. Und wären wir, so hätte ich ihm von weitem einen schönen Tag zugeheult und wäre weiter gezogen. So machen wir das auf dem Lande, so können wir auf dem Lande.

Aber es geht mir nicht mehr aus dem Kopf, wegen dieser Ausgangssperre; wie viele meiner Kumpels in all den Städten wird es treffen? Ich kann nur beten, dass der Herr Beratungs-Bund (so hat er sich doch genannt, oder) ein Einsehen haben wird und für uns diese Sperre nicht 100% durchzieht. - Frauchen, kannst du denn nichts tun!!!!?

 

------------------------------

 

Nein mein lieber Blizzard, da kann ich nichts tun, für einmal wirklich nicht! Aber ich habe gehört, gelesen, dass es wohl für euch eine Ausnahme geben wird, jetzt müssen wir warten, Blizzi hörst du, "warten". Und dieses Wort kennst du und kannst es auch gut umsetzen, mein Grosser. Warten wir also ab...

 

 

 

 

Eagle
Eagle

22.3.2020

Alte und Handicapierte auf Spazitour, entlang dem Oeschenbach.

Nicht mehr als Fünf zusammen, heisst es seit Neuem. Na gut, das sind wir gewohnt, die Zeiten sind vorbei, wo wir zu Acht am Trainingswagen eingespannt waren und mit uns allen gleichzeitig kann Frauchen sowieso nicht spazieren gehen. Also das mit der erlaubten Anzahl haben wir locker im Griff.

 

Bilder-Galerie

 

Etwas anderes ist es mit diesem Abstandhalten, diese 2 Meter, da ist noch Optimierung gefragt. Zwar, den Abstand zu Frauchen halten wir ein, wir sind ja immer mit ausgezogener Leine unterwegs, also mindestens 5 Meter voraus.

Wir haben ihr auch den Vorschlag gemacht, ohne Leine laufen zu gehen, dann könnten wir den Abstand noch beträchtlich erhöhen, sprich verbessern und der Bundesrat hätte sicher Freude an uns. Davon aber wollte sie nichts hören, im Gegenteil: "Ich weiss doch genau, was in euren klugen Köpfchen vor sich geht, und was ihr wirklich im Schilde führt", bekamen wir zu hören. Naja, wir habens probiert, zu verlieren hatten wir ja nichts. -

Also haben wir uns das mit dem Abstandhalten hinter unsere Stehohren geschrieben, einer dem andern, im ganzen Rudel, (so ist es immer gut ersichtlich). Und nun sind wir tapfer am Üben und es läuft eigentlich gar nicht so schlecht, wie man sieht.

 

 

 

Amarok mit Frauchen
Amarok mit Frauchen

21.3.2020

Frühlingsanfang - eine Konstante in der verrückten Zeit.

Wir von der Huskypost sind in der Lage den noch draussen geniessen zu können, sooo viele andere Menschen nicht.

Und so wie die Menschen gestern Mittag all den Helfern in der Schweiz ihre Solidarität und ihren Dank gezeigt haben, so möchten wir das heute tun: Wir schicken euch ein inniges Huskylied, sagen Danke, dass es euch gibt, sagen Danke für eure unermüdliche, selbstlose Hilfe! Wir denken an euch, haltet durch!

                                                 Archivbild

 

 

 

Merkur
Merkur

20.3.2020

Ein anderes, immer wieder kehrendes Thema sind die Masken. Hmm, Masken?? --- Nach reiflicher Überlegung glaube ich sagen zu dürfen, dass wir Husky`s da den anderen doch ziemlich voraus sind. Wir tragen ja tagein tagaus unsere eigene Maske, welche Käfer auch immer herum fliegen mögen.

Bilder-Galerie

 

Seht ihr was ich meine?

Nun, bis heute dachte ich eben immer, Masken sind Masken, und gut ist. Aber jetzt musste ich wegen dem Cormoranvirus lernen, dass dem nicht so ist. Bei unserer Spezies reden wir also von der Gesichtsmaske und bei den Menschen heisst das scheins Schutzmaske. Bei uns ist sie das Erkennungszeichen wer wir sind, die Menschen schützen sich und andere damit vor dem Virus.

Man hat doch nie ausgelernt, auch wenn man ein weiser, uralter Huskyopa ist -

Eine andere Sache ist die, dass unsere Maske nie ausgeht, weil sie permanent ist. Die Menschen haben da jetzt zum Teil grosse Probleme, weil Lagerbestände leer sind oder noch schlimmer, die Masken geklaut und dann sehr teuer wiederverkauft werden.

Dazu aber ein heisser Tipp den wir heute im TV gesehen haben: Eine zweilagige Serviette oder ein ebensolches Haushaltspapier, grosse Postitchklammern und zwei Gummeli - fertig ist die Maske. Vielleicht nicht so lange haltbar wie unsere, aber besser als nichts, haben die dort gesagt. Und unser Frauchen hat das natürlich sogleich ausprobiert, war ja schliesslich früher OP-Schwester. Was sind wir froh, jetzt hat also auch Frauchen eine Maske, wenn es von Nöten sein sollte.

Bilder-Galerie

 

Und wisst ihr, warum wir uns darüber so sehr freuen: Stellt euch vor, unser Frauchen, das rund um die Uhr zu uns schaut wird selbst von diesem Cormoran überfallen --- wer schaut dann zu uns???

 

 

 

 

Rainey
Rainey

18.3.2020

Homeoffice, hat der BR verordnet, wegen diesem Cormoranvirus. Tja, für viele wird das nur schwer möglich sein, wir können uns zum Glück richten. Für mich sah  dieses Homeoffice heute so aus:

Im Garten arbeiten, Unkraut jäten, Platten putzen, Spitzgras erdünnern, usw. Dabei achtete ich genau darauf, nicht auf Nachbar`s Gelände zu gehen, man soll ja zu Hause bleiben.

Abends ging ich dann mit Frauchen in`s Oval-Office, in die Küche, meine ich natürlich. Auch da gibt es ja jeden Tag viel zu tun, dafür braucht man ja nicht auswärts zu gehen. Das Futter zubereiten für die ganze Belegschaft und vor allem bewachen, wenn Frauchen aus der Küche geht. Alles muss seine Richtigkeit haben, jeder seine entsprechende Menge, sonst wird nachher geschimpft. Beim Fressen haben wir dann vorsichtshalber gut einen Meter Abstand, auch wenn wir nur zu Siebt sind, weil es manchmal doch etwas spritzt. Bisher hat alles gut geklappt, wir sind sehr froh.

Bilder-Galerie

 

 

 

Eagle
Eagle

17.3.2020

Letztes Jahr um diese Zeit erzählten wir von dem lieben Besuch, den wir aus dem alten Revier erhielten.

Heute spricht niemand von Besuch, ganz im Gegenteil, wir machen keinen und erhalten auch keinen. Heute spricht alle Welt von dieser Pandaemie durch das Kronenvirus. Ich weiss nicht im Detail um was es hier geht, aber es muss so etwas ähnliches sein, wie bei unsereins der allseits gefürchtete und sich schnell verbreitende Zwingerhusten. Und was es mit den "Panda..." zu tun hat, entzieht sich auch (noch) meiner Kenntnisse. Aber ich habe nach wiederholtem Studium der Online-Zeitung (den herkömmlichen Zeitungsstand soll man ja nicht mehr aufsuchen) nichts entdecken können, was auf eine Hundeemie hinweisen würde.

Nichts desto trotz wollen wir einer Weiterverbreitung keinen Vorschub leisten und so orientiere ich mich täglich, was der Bundesrat empfiehlt. Vorerst bleiben wir demnach zu Hause und auch Besuch empfangen wir keinen. Wir stehen ja mit all unseren Freunden im Online-Austausch. Ansonsten geniessen wir das Süsse-Nichts-Tun im Gehege und das traumhafte Frühlingswetter.

 

(Na ja, Frauchen muss natürlich trotzdem unsere Leckerli verdienen gehen, aber diese Geschichte steht in einer anderen Zeitung.)

Bilder-Galerie

 

 

 

11.3.2020
Hallo liebe Freundin,
endlich kam mein Frauchen mal aus ihrem Körbchen, zwei Tage mußte ich warten, sie hatte mal wieder Migräne.
Aber jetzt hat sie den PC angeworfen und ich kann dir endlich zu deinem 13ten Geburtstag ganz ganz herzlich gratulieren.
Liebe Ice, ich wünsche dir nur das Beste, liebe Freundin bleib gesund und munter, ein wunderschönes weiteres Jahr mit vielen wunderbaren Spaziergängen, spannenden Ausflügen, aber auch ruhige, chillige Tage, die brauchen wir besonders in unserem Alter, gell.
Ich wünsch dir noch extra viel Kraft damit du dein Rudel auch weiter so gut führen kannst und zu guter letzt die leckersten Knochen, Fleisch, Hundekekse, und alles was du dir wünscht.
Sag allen bitte noch ganz liebe Grüße und gib noch jedem einen Schlapper von mir einschl. Frauchen hihi.
🌻🌻🌼🌹🍖🍗🎂
Bis bald, in liebe dein Nelchen
Ice
Ice

11.3.2020

Ohh, da hatte ich eine Mail im Kasten, die mich gaaanz besonders gefreut hat, von meinem Nelchen!, zu meinem Geburtstag! Mein Huskyherz schlägt grad ein paar Purzelbäume, es macht mich immer so glücklich Post zu erhalten - und erst recht, wenn es von der liebsten Freundin ist. Wie schön, solch eine Freundin zu haben, das ist ja an sich schon das schönste Geschenk in der heutigen Zeit. Zu wissen, es gibt jemanden, der an dich denkt, der dich liebt, der für dich da ist, wenn du ihn brauchst, der deine Probleme und Sorgen kennt, der dich nicht versetzt und im Stich lässt, der hält was er verspricht.

Liebste Nele, dich zu meiner solchen Freundin zählen zu dürfen, macht mich reich und sehr glücklich! Und ich heule dir ein grooooosses Danke!!!

 

 

 

Ice
Ice

9.3.2020

Schon den lieben, langen Tag habe ich Geburtstag. Meinen grossen Geburtstagsknochen habe ich schon verputzt, nun liege ich in meinem Lehnstuhl zum Verdauen und es gehen mir viele Bilder von vergangenen Zeiten durch den Kopf.

Wenn ich es recht überdenke, muss ich mit einem Lächeln auf den Reisszähnen feststellen: Klauen und Fressen war mein halbes Leben - und ein kleines bisschen erstaunt/erschreckt mich, wie oft Frauchen mich dabei erwischt hat, ja echt, woher sonst gibt es all diese Bilder. Ihr meint, das sei doch aber eher ein unrühmliches Kapitel in meinem 13 jährigen Dasein? Nöö, das sehe ich anders; all diese Ideen und Strategien entwickeln, dieses Abwarten des günstigsten Zeitpunkts, dieses Abwägen ob sich der Aufwand lohnt - das soll mir zuerst einer nachmachen. Ha, aber es hat sich gelohnt, immer wieder, und wieder und wieder...

Bilder-Galerie

 

Das andere halbe Leben verbrachte ich mit Fläzen, Dösen, Schlafen, Fellnessen,  mich kugeln und rollen im Schnee und auf dem Sofa.

Bilder-Galerie

 

Dazwischen aber hatte ich alle Pfoten voll zu tun: Ich bin ja Rudelchefin und dieser Aufgabe muss ich allzeit gerecht werden. Ob ich am Klauen, Fressen oder Fläzen bin, beim Trainieren, Baden oder auf dem Revierrundgang, ein Ohr habe ich immer auf Empfang, ausgerichtet auf mein Rudel. Das war - und ist - halt schon anstrengend, immer 100% da zu sein, immer auf Zack, von Null auf Hundert in einer Sekunde.

Aber gut, wir sind ja alle in die Jahre gekommen, weiser und ruhiger geworden, lebensrettende Sofortmassnahmen sind kaum noch von Nöten. Und ich habe in all der Führungsaufgabe natürlich auch immer Frauchens Unterstützung, und das ist mir sehr wichtig; Zwiegespräche mit ihr, Standortbestimmungen und Besprechen weiterer Vorgehensweisen, damit die  im Moment so gut funktionierende Rudelstruktur erhalten bleibt.

Bilder-Galerie

 

Was sich aber in meinem Leben grundlegend verändert hat, ist der Zugsport. So angefressen wie andere aus dem Rudel war ich ja nie, aber immerhin konnte ich gut eingespannt werden, half auch mit beim Ziehen, (wenn ich nicht grad anderweitig wichtigere Dinge im Kopf hatte). Aber sehr gerne erinnere ich mich an meine besten Zeiten vor Wagen und Schlitten, als ich mit Freund Merkur zusammen im Lead gerannt bin. Hach, das war cool, als ich so richtig den Befehl "haw", (nach links) verstand und akribisch ausführte. Ich gab alles was ich drauf hatte, wollte mich von meinem Lead-Kameraden nicht lumpen lassen und verdiente mir so auch seine ganz Liebe. Oft und oft gab er mir während dem Rennen ein Schmützi und stachelte mich so zu noch mehr Leistung an. Ach ja, diese zwei tollen Jahre, mit Merkur im Lead...

Letztes Jahr blieb dann nur noch das Fahrrad und jetzt - jetzt ist das Rennen gegessen, würden die Menschen sagen. Der Bezug zum Fressen ist für mich allerdings etwas schwierig herzustellen, aber egal, vorbei ist es allemal - das Rennen, meine ich. Nachtrauern? --- Nein, tue ich ihm nicht eigentlich, dazu war ich eben doch zu wenig angefressen. Wieder "...fressen"? Na jetzt hör ich auf mit dem Thema, da gerät mir wohl doch einfach etwas durcheinander...

Bilder-Galerie

 

Eines meiner Hobby`s  werde ich nie vergessen, denn es führte schlussendlich mal dazu, dass ich in der Zeitung kam, noch dazu ganz modern in der elektronischen Zeitung. Da hatte mich Frauchen gefilmt und ein Mann dann etwas dazu geschrieben. Allerdings gefiel mir das nicht allzu gut, was sicher darauf zurückzuführen war, dass ich dafür gar nicht gefragt wurde. Aber man soll ja auch über seine eigenen Fehler lachen können, besagt eine Weisheit. Daran hielt ich mich und so ging mein Leben lustig und interessant weiter. -

Seit 10 Jahren bin ich nun bei meinem Frauchen, als kleiner Knäuel von ein paar Wochen wohnte ich noch ganz wo anders.

 

Heute machte ich mit meinem lieben Kumpel Merkur zusammen einen Geburi-Spazi. am liebsten bin ich mit ihm unterwegs, wir ergänzen uns so gut. Ich erschnüffle die interessanten Stellen und er markiert sie, damit sie nicht verloren gehen. So arbeiten wir uns Pfot in Pfot voran, streifen durch unser Revier, sehen Neues und Altbekanntes und besuchen Freunde wie etwa die Schotten.

Ich bin jetzt 13 Jahre alt, mein Leben ist ruhiger geworden, aber immer noch erlebe ich viele interessante Dinge mit meinem Rudel zusammen. Und immer noch, (fast das Wichtigste), erhalte ich jeden Tag einen gut gefüllten Napf zu Fressen, ab und zu was Tolles dazwischen und wenn`s nicht von Frauchen kommt, dann hole ich es mir halt selber. Jahrelange Gewohnheiten legt man ja erfahrungsgemäss im Alter nicht ab, eher verstärken sie sich, (sagen die Menschen). Und das ist bei mir nicht anders...

Bilder-Galerie

März 2020

 

In der Ruhe

liegt die Kraft.

 

           Konfuzius