Skeena
Skeena

1.6.2016

Meine heutige Geschichte ist nicht so lustig: Ich musste zum Doc.

Der hat mich gepiesackt, damit ich einschlafe, dachte er. Aber da hat er die Rechnung ohne das Grosi gemacht, (so sagt mir Frauchen in der letzten Zeit, weiss nicht was das ist, aber es tönt so schnusig, und drum lass ich sie)

Als die meinten, ich sei im Land der Träume, stand ich auf und lief aus dem Zimmer, um nach Frauchen zu sehen. Hät ich aber besser nicht gemacht, daraufhin hatte der Kerle doch die Idee, er müsse mir noch eins verpassen. Eigentlich wollte ich ihm dazu noch etwas erzählen, aber dann muss es mich doch übernommen haben...


Als Frauchen mich dann später abholen kam, um nach Hause zu fahren, hatte ich jedenfalls das dumme Ding, das mir an meiner Brust gewachsen war und  mich  schmerzte, nicht mehr.

Wieder im Garten, liefen mir all meine Kumpels hinterher und beschnüffelten mich, und ich musste ihnen versichern, dass es mir gut ginge, und mein Platz noch nicht zur Verfügung stünde.

Frauchen half mir auf meine geliebte Plattform unter der kühlenden Tanne und dort wartete auch schon mein Freund Merkur auf mich, der mir liebevolle Schmützi gab und sehr besorgt war.


Ich fühlte mich allerdings schon noch etwas dusselig, muss ich sagen, und das nicht nur wegen diesem komischen Kleid, das ich tragen musste.

Das Treppchen runter war dann auch nicht so einfach wie sonst, und beinahe verfehlte ich es. Aber Frauchen hat auf mich aufgepasst; die Haustür war dann die nächste Hürde, denn normalerweise mache ich die ja selber auf. Doch heute wollte mir das Strecken des Bauches und hochheben der Pfoten nicht gelingen, sofort bekam ich Schmerzen. So wartete ich halt auf Frauchen, die mir dann die Türe aufmachte, schliesslich hat sie ja die Pfoten auf gleicher Höhe wie die Türfalle.


Drinnen sagte ich dann unserem Hausfuchs noch wau, wieso der so weit nach unten kam, weiss ich auch nicht. Ob er wohl gedacht hat, dass heute keine Gefahr von mir ausgehe, wenn ich so neben den Pfoten sei?

Dann durfte ich Frauchen noch beim Fleisch verarbeiten helfen, das allerdings konnte ich nun trotz meiner operierten Brust doch sehr gut. Ich hatte die Aufgabe, alles was zu Boden fiel aufzu(ver-)putzen, und die leeren Becken zu säubern, was  mit der Zunge am besten ging. Frauchen war sehr froh darüber, das sie das nicht auch noch machen musste.

So war denn eigentlich dieser Tag doch noch gut zu Ende gegangen und ich war total Hund im Korb -- ähm, wieso sagen eigentlich die Menschen "Hahn"?, und das war ein tolles Gefühl!!

Bevor ich mich dann abends schlafen legte, erlebte ich aber noch etwas sehr Eigenartiges, um nicht zu sagen, Gefährliches.

Als ich mich auf meiner Decke hinlegen wollte, stand mir plötzlich ein äusserst dubioser Kerl gegenüber, mit einem riesigen Kragen um den Hals, und zwar nicht etwa aus Fell wie wir das haben, sondern aus einem halb durchsichtigen, ominöse Schatten werfenden, überdimensionalen Ring.

Ich dachte mir, jetzt nur nicht klein beigeben und knurrte das Monster ein paar Mal so richtig gefährlich an, so richtig von tief unten herauf. - Zuerst meinte der freche Kerl noch, er müsse zurück knurren, aber dann hab ich ihm wohl doch Eindruck gemacht, denn kaum hörte ich damit auf, tat er das auch.

Und als ich mich hinlegte, machte er mir das sogleich nach. Nun, damit konnte ich leben, drehte mich aber ein bisschen von ihm weg, so dass ich nur noch seinen schwarzen Rücken sah.

Tststs, was man sich als Grosi auf seine alten Tage noch alles gefallen lassen muss ---

Ice
Ice

4.6.2016

Wir stehen vor einem Rätsel und zugegebener massen eines, das uns etwas Gänsehaut verursacht.

Unser Reisemobil, schaut es euch an! Da ist mal die Anschrift für unsere Fan-Post weg, (hudkypost.ch), dann fehlen Bildchen, von und über uns. Und zu guter Letzt, was soll das denn: Die Boxen sind fast alle weg, raus aus dem Auto, und stehen irgendwo auf dem Hausplatz herum. Und Frauchen beschäftigt sich in den letzten Tagen fast mehr mit dem Reisemobil als mit uns. Da ist etwas faul, da stimmt etwas ganz und gar nicht.


Wenn wir nur wüssten, was.

Ich meine, beim Abbruch des Schlafwagens wussten wir zuerst ja auch nicht, was los war. Aber da hat Frauchen uns dann mal alles erklärt. Aber jetzt, kein Ton, kein Hauch von einer Erklärung, und ich bin ja hier schliesslich der Boss, wenigstens mir könnte Frauchen doch sagen, was sie da im Sinn hat.

Denn sie führt etwas im Schild, das hingegen wissen wir schon längst, wenn derartige Dinge passieren, dass  Frauchen dann etwas auf Lager hat. Wie lange sie uns wohl noch hinhalten will?

Mal sehen, vielleicht hab ich heute Abend Erfolg und kann etwas aus ihr heraus kitzeln...

Amarok
Amarok

7.6.2016

Und weiter geht's mit dubiosen Beobachtungen. Wenn wir nur wüssten was Frauchen im Schilde führt.

Da fuhr sie heute morgen in aller Frühe mit Herrchen zusammen weg, und kam erst am Nachmittag ohne ihn, dafür mit einem Bus voller Holzkisten und -bretter wieder zurück.

Nicole war dann auch noch mit von der Partie, nur machte sie wenigstens etwas was wir sogleich begriffen: sie fütterte uns. Überhaupt schien uns, dass sich die Sachlage langsam zu klären begann, sobald sie mit Pfote anlegte: Aus dem Bus kamen 6 wunderschöne, neue Hütten für uns. Wauhhh, das war allerdings wieder etwas , das wir verstanden!

Unser Bus gefüllt mit lauter Holz...
Unser Bus gefüllt mit lauter Holz...
was sich am Ende als sechs wunderschöne, neue Hütten für uns entpuppt
was sich am Ende als sechs wunderschöne, neue Hütten für uns entpuppt
Abdeckplatte über drei Hütten
Abdeckplatte über drei Hütten

Ha, ich glaube, ich werde unter meinen Kumpels ein Rätselraten veranstalten, wohin Frauchen all diese tollen Hütten stellen will. Das wird wieder was geben..

Auch ein grosses Brett trugen die beiden in unser Gehege und legten es über die drei Hütten unter der Tanne, damit dort kein Wasser mehr dazwischen laufen könne, erklärte mir Nicole.

Dabei stöhnten sie und keuchten und liessen sich über die Hitze aus, die ihnen zu schaffen mache. - He ihr beiden, und was sollen wir sagen, die wir immer noch Teile unseres Winterpullis tragen? Es ist schon recht so, dass ihr diese Arbeit macht, und wir nur zuschauen brauchen...

Nicole erklärt mir...
Nicole erklärt mir...
aber viel schlauer bin ich nachher leider doch nicht...
aber viel schlauer bin ich nachher leider doch nicht...
und so ich verziehe mich in eine Hütte, eine alte.
und so ich verziehe mich in eine Hütte, eine alte.

Blizzard
Blizzard

19.6.2015

Die Rätsel sind gelöst, jetzt wissen wir Bescheid, die Lösungen sind sichtbar, die Anspannung hat ein Ende --- es wurde auch Zeit!

Frauchen machte aus dem kleinen Reisemobil ein Grosses, damit wir alle mehr Platz haben und auch unsere Doghändler mit uns mitfahren können, und an der Stelle von Old-Schnuk`s Schlafwagen steht nun ein herrliches Blockhaus, das "Chalet Schnuk-Schnuk".

Unser neues, grösseres Reisemobil
Unser neues, grösseres Reisemobil
Chalet Schnuk-Schnuk
Chalet Schnuk-Schnuk

So hatte also unser ganzes Rudel, inkl. Doghändler, wieder ein Grosseinsatz im Gehege.

Der erste Tag brachte viel Gestöhne, Zweifel an  Arbeitsgeräten und immenser Zeitdruck,  bei unseren Menschen mit sich (was zwar auf dem Bau ja nichts aussergewöhnliches ist). Wir hingegen nahmen das Ganze mit der üblichen stoischen Ruhe, die wir bei solchen Projekten meistens an den Tag legen.

Liebe Leser, die Geschichte des Aufbaues unseres "Chalet Schnuk-Schnuk" möchten wir euch nicht vorenthalten. Da aber ja die meisten Fotos selbstbellend sind, schreiben wir keine langen Texte.

Bilder-Galerie

Der zweite Tag, arbeitstechnisch besser, wettermässig eher doof. Jedenfalls machte Frauchen von Anfang an ein Blachendach über der Baustelle und das war auch gut so, mehr als einmal waren wir darüber froh.

So konnten wir denn im Trockenen die Wände hochziehen; und auch sonst hatten wir alle Pfoten voll zu tun. Schon am Morgen gingen wir ganz planmässig vor, beim Sortieren der hundert verschiedenen Holzelementen, wo Borea ein waches Auge darauf hatte.

Beim Bauen selber unterstützte Kumpel Merkur die Herrchen, indem er auf der Plattform unter der Tanne  die notwendigen Hölzer immer in der richtigen Reihenfolge bereit legte, und ab und zu einen Kontrollgang auf der Baustelle selber machte.

Arizona freute sich mächtig, dass sie beim Plattenlegen mitgeholfen hatte und wollte damit bei Chenook immer wieder punkten,indem sie ihm die Lefzen leckte. Dabei wollte der eigentlich lieber in Ruhe gelassen werden und einfach zuschauen wie sein Chalet langsam wächst.

Ice hingegen legte sich auf`s Ohr, hatte sich mit Frauchen abgesprochen, dass sie für eine Stunde die Rudelführung übernehme. Doch Allzeit-Bereit, waren ihre Ohren trotzdem immer auf Empfang gestellt...

Als dann Frauchen und Nicole begannen, den Boden in die Hütte zu nageln, und die beiden Herrchen das Dach mit Wellplatten zu decken, sahen wir langsam dem Ende entgegen.

Besonders zu erwähnen ist noch eine Meisterleistung der beiden Herrchen: Das Einsetzen von Türzarge, -rahmen und beider Glasflügel. Wie die das hinkriegten, obschon sie das ja noch gar nie gemacht hatten, das war schon fantastisch. He ihr beiden, wir sind wirklich stolz auf euch, das war echtes Pfot-in-Pfot-arbeiten, Teamwork!

Aber auch die beiden Frauchen vollbrachten noch eine Glanzleistung, kräftemässig vor allem. Du meine Güte, die stemmten unsere neuen Hütten über den Gehegezaun, weil die Eingangstüre zu schmal war und trugen sie ins Chalet Schnuk-Schnuk. Doch nachher zitterten ihnen die Vorderpfoten und sie mochten sich nicht mehr anstrengen.

Später belohnten wir dann alle mit einem herrlich Nachtfutter: Kartoffelsalat, Hamme und Würstchen. Und wir drei Kumpels genehmigten uns dann natürlich ein Bierchen, oder zwei, oder drei...

Es war ein toller Tag, so richtig nach unserem Gusto: Alle zusammen arbeiten, ein  Geben und Nehmen, Freundschaft, lachen, bellen, heulen und zum Schluss ein tolles, gelungenes Werk begiessen.

Bilder-Galerie

Anderntags kam dann das ersehnte Probewohnen. Ich ging voraus und schaute noch einmal ob alles in Ordnung war. Ja, alle Hütten waren mit einer dicken Schicht frischen Strohs ausgelegt, einfach wunderbar. Die Kumpels konnten kommen. So stand ich denn vor unserem Chalet Schnuk-Schnuk, erbaut zu Ehren unseres alten Kumpel Chenook und darum auch so benannt und rief meine Kollegen rein, in die gute Stube.

Und die kamen, und es wurde ausprobiert, im Stroh herum gehopst und geknurrt, rein und rausgerannt, und - markiert, damit keiner auf dumme Gedanken kommt!

Und Kumpel Old-Chenook hat sich die diejenige Boxe ausgesucht, von der aus er, im Stroh liegend, das ganze Gehege überblicken kann; und damit ist er jetzt megaglücklich!

Chenook`s alter Schlafwagen
Chenook`s alter Schlafwagen
Im neuen Chalet Schnuk-Schnuk
Im neuen Chalet Schnuk-Schnuk
mit gutem Überblick übers ganze Gehege
mit gutem Überblick übers ganze Gehege

Chenook
Chenook

3.7.2016

und weiter geht's mit bauen, Frauchen gibt wohl nie Ruhe. Aber ich muss sagen, es ist wieder eine gute Idee von ihr und immer denkt sie dabei ja in erster Linie an uns, dass es uns gut geht. Und Frauchen, dafür liebe ich dich!

Nun hat es an meinem Chalet noch einen extra Eingang gegeben, vom Fachmann gemacht, extra für den Winter. Dann wird die Doppelflügeltür ganz zu gemacht und nur noch der kleine Eingang offen bleiben, damit es im Häuschen drinn schön warm bleibt.

Ist doch genial oder; und ich habe auf die Grösse achtgegeben, damit wir dann trotzdem nicht grad nur auf allen Vieren durchkriechen müssen, und zuletzt Nut und Falz überprüft. -

Alles bestens, ist schon toll, wenn man so Fachrüden zur Pfote hat.

Fachmann an der Arbeit
Fachmann an der Arbeit
Ich prüfe Nut und Falz
Ich prüfe Nut und Falz
Schön und genial
Schön und genial

Arizona
Arizona

4.7.2016

Noch ist keine Ende abzusehen mit Action in unserem Garten.

Heute kamen unsere Kajüttenbetten, wie die Menschen sagen.

Das ist vielleicht wieder was, da kann man so toll drinn herumtoben, was haben wir gebellt, Yukon, Blizzi und ich, dass es die Deckel hob, ehrlich! Und wir hopsten und kugelten von einem Strohbett ins andere.



Rainey
Rainey

9.7.2016

Heute stand etwas auf dem Programm, bei dem wir Frauchen gut helfen konnten: Den riesigen Komposthaufen umschichten, der nun neben dem Chalet Schnuk-Schnuk im Wege liegt, den Frauchen aber extra für uns belassen will, damit wir immer etwas zu schnüffeln und zu graben haben.

Zwar war der Tag fürchterlich heiss für so etwas. Um so früher fingen wir an und konnten so den meisten Teil der harten Arbeit noch im herrlich kühlen Schatten unserer Tanne machen.

Da lagert der ganze Gerümpel...
Da lagert der ganze Gerümpel...
...und da soll er hin!
...und da soll er hin!
Ich verteile die Aufgaben
Ich verteile die Aufgaben

Ich teilte denn auch die Kumpels in verschieden Gruppen ein, so dass sicher mindestens eine immer ausruhen konnte. Und dann ging es ans Graben, Scharren, Pickeln und Schaufeln. Frauchen führte jeweils die volle Karrette zum neuen Platz für unseren Grümpelhaufen und leerte sie aus.

Gruppenweise pickeln und graben
Gruppenweise pickeln und graben
...während sich andere ausruhen (Foto N. Zarbo)
...während sich andere ausruhen (Foto N. Zarbo)
Und weiter geht`s (Foto aus Film)
Und weiter geht`s (Foto aus Film)

Und alsbald übernahm die nächste Truppe  den harten Job. So hatten wir echtes Teamwork, sagte Frauchen, was immer das auch heissen mag (die Menschen mit ihrem Englisch, tststs). Jedenfalls arbeiteten wir super Pfot in Pfot und kamen so gut voran.

Blizzi im Schatten... (Foto N. Zarbo)
Blizzi im Schatten... (Foto N. Zarbo)
 Borea kontrolliert den neuen Komposthaufen
Borea kontrolliert den neuen Komposthaufen
Arizona geht mit Frauchen Pfoten kühlen (Foto N. Zarbo)
Arizona geht mit Frauchen Pfoten kühlen (Foto N. Zarbo)

Aber nicht alle halfen mit; Blizzi zB. konnten wir nicht einsetzten, der trägt ja immer noch seinen dicken Winterpullover, weiss der Geier wieso. Kann natürlich auch eine Masche sein, dass er nicht helfen muss bei der harten Arbeit, ich muss das bei Frauchen mal deponieren.

Chenook, Snow und Skeena, unser süsses Oldie-Team, musste natürlich sowieso nichts helfen, die haben ja in ihrem Leben schon genug gearbeitet. Borea hatte eine wichtige Aufgabe: Sie musste immer wieder Höhe und Stabilität des Haufens kontrollieren, und was nicht richtig lag, rausscharren.

Und Arizona, der Jungspund nahm ihre Aufgabe so ernst, dass ich sie zwischendurch immer mal wieder zum Weiher schicken musste, damit sie sich die Pfoten kühlen konnte.

Chenook mit Alters-Bonus (Foto N. Zarbo)
Chenook mit Alters-Bonus (Foto N. Zarbo)
Unser Grümpelhaufen, am neuen Ort verräumt
Unser Grümpelhaufen, am neuen Ort verräumt
Ice auf dem Steinkopfkissen
Ice auf dem Steinkopfkissen

Bevor es am Nachmittag dann unerträglich wurde mit der Hitze, hatten wir unseren Haufen versetzt. Aber wir waren allesammt ok. Ok? - Nein halt, da habe ich etwas verwechselt, KO natürlich, alle waren wir KO.

Deshalb fackelten wir denn auch nicht mehr lange mit Aufräumen, sondern flüchteten Kopf über Schwanz in die kühle Küche und warfen uns auf die kalten Bodenplatten - woahhhhh, herrlich!

Nur eines verstanden wir dann nicht so ganz, dass Frauchen sich nicht auch zu uns legte. Sie stieg dann in diese weisse, lange Kiste, wo wir von ihr jeweils nur noch den Kopf sehen, und die sie vorher mit Wasser füllt --- na ja, nichts für unsereins, aber wie sagen wir immer: Jedem das Seine...

Nach getaner Arbeit auf den kalten Platten in der Küche
Nach getaner Arbeit auf den kalten Platten in der Küche
Eagle
Eagle

18.7.2016

Ein heisser Sommersonntag war das heute - wir taten nichts anderes als chillen, den lieben langen Tag, mit Frauchen zusammen...

Noch jetzt fehlt uns die Puste, um zu erbellen, - ähm, erzählen. Die Bilder sprechen ja auch für sich.

Erst am Abend wurden wir dann wieder aktiv, und das auch erst, als die Sonne schon am untergehen war.

Ich muss doch noch kurz etwas anfügen: Das eine Bild, wo Kumpel Merkur und ich zusammen am Boden liegen; für Inbeller, nein Insider, (man merkt dass ich schon länger nicht mehr geschrieben habe), ist das eine absolute Sensation! Ich hatte schon ein wenig Herzklopfen dabei, aber es ging alles gut...

Yukon
Yukon

20.7.2016

Da unser Husky-Meteo-App immer noch heisses Wetter meldet, kamen wir heute auf eine geniale, neue Idee:

Wir gründeten die huskypost-Liegenschaft.

Ihr wisst nicht, was das bedeutet??? Das ist doch ganz einfach:

die Einen L I E G E N-

die Andere S C H A F F T

Ihr denkt, das sei aber ungerechte

Aufgabenverteilung?

Aber nein, Frauchen fand das total cool und macht, wie man sieht, voll mit.


Zwischendurch verpasste Frauchen uns allen eine kühlende Dusche, was einige von uns wirklich cool fanden, andere aber gar nicht. Ich empfand das mit meinem immer noch recht dicken Fell als sehr angenehm und ich ging sofort in den kühlen Schatten der Platane, zum weiter "Liegen....-".


Arizona
Arizona

29.7.2016

Hey ich habe Post bekommen von meinem Frauchen; sie macht ja mit ihren Eltern auf Mallorca Ferien. Sie hat in der Menschenschule immer sooo viel gearbeitet, dass sie jetzt einmal eine Auszeit braucht. (Die Menschen und ihre Sprache, tststs; "Aus", bedeutet ja bei uns etwas ganz anderes. Aber das nur so nebenbei.)

Es gehe ihr gut, sie habe es wunderschön, sie tanze am Strand, und gehe viel baden. Aber ich könne froh sein, nicht mitgekommen zu sein, es wäre für mich viel zu heiss, und auch der Flug?? wäre nichts für mich gewesen.

Frauchen in ihrem Pool
Frauchen in ihrem Pool
Ich an meinem Pool
Ich an meinem Pool

Ich in meinem Liegestuhl
Ich in meinem Liegestuhl

Eine so tolle, pinkige Wassermatratze habe ich nicht, dafür einen herrlichen Liegestuhl

Frauchen am tanzen
Frauchen am tanzen

Frauchen hat ein wunderschönes Meer, echt. Aber - ich hab sogar eine Palme in der ich liegen und dösen kann...

Meine Palme, oder wie das heisst
Meine Palme, oder wie das heisst

Also: Über die Pfote gepeilt hab ich es hier genau so gut, wie Frauchen auf Mallorca, und darum war der Entscheid hier Ferien zu machen, genau richtig. Ist doch toll, so hat doch jeder was ihm gefällt.

 

Aber Frauchen, komm gesund und bald wieder zurück, ich vermisse dich nämlich sehr...

Arizona
Arizona

1.8.2016

Es hat mir keine Ruhe gelassen, das mit dem "Flug", der nichts für mich gewesen wäre. Dass etwas nichts sein soll für mich, das kann ich nun wirklich fast nicht glauben. Die ganze Welt ist doch für mich - jedenfalls hab ich das bis heute gemeint.

Ich hab denn meine Kumpel gefragt, was das sein soll, "dieser Flug", und Rainey konnte mir Antwort geben, denn sie war schon auf so einem "Flug". Waas, die kleine Zwetschge, und davon hat sie mir nie erzählt? Aha, sie rede eben nicht gerne über dieses Kapitel ihres Lebens, und da gehöre eben das Fliegen dazu.

 

Aber jetzt wo ich den Sachverhalt kenne, muss ich schon sagen: Nein danke, mit soo einem Schlitten möchte ich denn schon lieber nicht unterwegs sein.

 

Ahhh jetzt weiss ich auch, wieso mein Pflegefrauchen, wenn wir im Winter mit dem Gespann unterwegs waren, manchmal hinten auf dem Schlitten laut gejauchzt hat, und gerufen: Juhui, nicht mal fliegen ist schöner!!


Ich meine, aussehen tut der Vogel ja schon schön, aber wenn ich nur schon daran denke, wie manchmal bei uns die Vögel durchs Gehege fliegen, und ich sollte das dann alles mitmachen, dann wird mir schlecht.

Ahh und noch was kann ich jetzt verstehen: Warum unser Zwerg diese Vögel,  die dann  manchmal sogar auf unserem Bambus landen, auf den Tod nicht ausstehen kann, und dann immer wie eine Furie auf sie losrennt. Ach so, achsooo, ja wenn sie in so einem Ding gesessen hat...

Da hab ich also wieder etwas gelernt: Das mit dem Fliegen über den Wolken ist nichts für unsereins. Ein Punkt mehr, dass es richtig war, dass nur mein Frauchen in die Ferien "flog" und ich hier blieb!

Arizona
Arizona

3.8.2016

Mein Frauchen hat sich noch mal bei mir gemeldet; hihihi ich glaube sie hat mehr längi-Zyti als ich -- nicht böse gemeint, gell Frauchen.

Sie hat mir noch Bildchen geschickt, wie das auf diesem Mallorca geht mit dem Fressen, die haben dort ja vielleicht Sitten, meine Güte. Ob das wirklich so ist, konnte mir keiner meiner Kumpels sagen, die waren allesamt noch nie dort.

Aber seht nur selber, wie die anstehen müssen; ich glaube nicht, dass da der letzte noch etwas bekommt. Also ich möchte auf gar keinen Fall mit so vielen fremden Kumpels da stehen müssen, Artgenossen hin oder her. Man stelle sich vor, was das für ein Geschrei gibt, wenn das anfängt. Die können alle selber nehmen, da ist kein Frauchen, das zuteilt...

Von links giftet dich einer an, weil du das genommen hast, was er wollte, von rechts steht dir einer auf die Pfoten, ein anderer rempelt dich an, dass dir der Napf aus den Pfoten fliegt, und der nächste zieht die Lefzen hoch, weil du ihm scheins etwas weggenommen hast... Oh nein o nein, daas brauche ich nicht, und schon gar nicht in den Ferien!

Ich mit meinem schönen Näpfchen
Ich mit meinem schönen Näpfchen
Frauchen mit ihrem kleinen Napf
Frauchen mit ihrem kleinen Napf

Klar, hier muss ich warten bis ich dran komme, aber dafür schaut Pflegefrauchen dass jeder seine richtige Menge bekommt. Auswahl hin oder her, ich meine, wir können auch wählen, entweder du frisst, oder du frisst nicht, (dann bekommt es halt ein anderer).

Aber jeder bekommt von allem, Fleisch, Früchte, Gemüse. Ich muss nicht Angst haben, dass mir zuletzt nur noch das Fleisch bleibt...

Und ehrlich, schaut mal Frauchens Näpfchen an, so klein da hat ja nichts drinn Platz, und meins ist dann wenigstens noch farbig.

Und Snow zB. hat sogar ein Diätmenue, das Frauchen extra für ihn zusammenstellt. Dass die auf diesem Mallorca solchen Service haben, bezweifle ich.

Frauchens Buffet...
Frauchens Buffet...
...und meines
...und meines
Snow mit seinem Diätmenue
Snow mit seinem Diätmenue

Fazit: Für Frauchen mag das ja alles schön und gut sein, aber für mich - nein, das wär das Geld definitiv nicht wert gewesen. Und die Lehre daraus: Was für Frauchen gut ist, muss für mich noch lange nicht so sein.

Und nun warte ich sehnlichst darauf, mein Frauchen bald wieder zu sehen. Aber zuerst muss es ja noch mit diesem schrägen Vogel heimfliegen...wenn das nur gut geht?!

Ice
Ice

16.8.2016

Ein heisser Sommertag war das heute, aber Abends so richtig schön, zum lange draussen Sitzen, Baden und Quatschen; wir haben es genossen...

Bilder-Galerie

Snow
Snow

20.8.2016

Ich bin völlig durch den Schnee – oder nein, wie sagen die Menschen: durch den Wind! Ihr könnt euch nicht vorstellen, was Frauchen und mir heute passiert ist.

 

Mein einstiges Herrchen hat mich gesucht – und gefunden, hier, einfach so, stand er heute urplötzlich vor dem Gehege. Frauchen wusste nicht mehr, wer er war, wen wundert`s, nach all den Jahren. Daher schaute sie zuerst etwas verdutzt. Dann sagte der Mann nur ein Wort, „Jarvi“ und Frauchen verstand…

 

Nun weiss ich haargenau, zu was allem  diese komischen Geräte fähig sind, auf denen unser Zwerg jeweils unser Tagebuch schreibt: Mein ehemaliges Herrchen hat dort auch rein geschrieben, weil er nicht wusste, wie er mich finden sollte. „Jarvi heisst jetzt Snow“ hat er geschrieben, und in null-komma nichts hat ihm dieses blitzgescheite Gerät meine heutige Adresse ausgespuckt – huskypost.ch

Und da ist er nun, mein früheres Herrchen, er hat mich gefunden.
Und da ist er nun, mein früheres Herrchen, er hat mich gefunden.

Meine Güte Herrchen, und wäre ich damals in Sibieren gelandet, wärst du mich dann heute auch besuchen kommen? Ich glaube schon, so wie du mich  begrüsst hast, alle deine Signale…

 

Und ich habe an dir gerochen, und  habe diesen Geruch sofort wiedererkannt, und er ist immer noch gut, denn du hast mich geliebt. Und du liebst mich heute noch, auch das habe ich gerochen. Und während du mich gestreichelt hast, sind mir ganz viele Dinge von unserer gemeinsamen Zeit durch den Kopf gegangen; unsere gemeinsamen Rennen zum Beispiel, ich als dein Leithund….

 

Nur wir zwei wissen, was damals wirklich geschah, wieso du mich hergeben musstest,-- denn gewollt hattest du es nicht. Und ich habe dir damals auch ein paar Mal hinterher geweint, aber  so dass es Frauchen nicht merkte (habe ich gemeint), aber ich wusste ja auch, dass es sein musste. Und der Geruch von dem Menschen, der mein neues Frauchen werden sollte, sagte mir auch, dass alles gut werden würde. Darum habe ich mich auch drein geschickt und ich wurde nie enttäuscht.

 

Aber weißt du, ich muss dir ja nicht sagen, dass ich es hier auch sehr, sehr gut habe, und mein Frauchen für mich durch`s Feuer ginge, das hast du ja gleich bemerkt. Aber dass du mich gesucht hast, und gefunden, das ist einfach nur toll!!! Und ich hoffe fest, nein ich weiss es, dass du auch meine Signale verstanden hast.

Der letzte Tag bei Ex- Herrchen Martin
Der letzte Tag bei Ex- Herrchen Martin
Damals, auf der Reise in mein neues zu Hause
Damals, auf der Reise in mein neues zu Hause
1. Tag bei Frauchen und den neuen Kumpels
1. Tag bei Frauchen und den neuen Kumpels

Und weil Frauchen wusste, dass ich das sicher ins Tagebuch schreiben möchte, hat sie dich gefragt, ob dir das egal wäre und ob wir ein Foto beilegen dürften, von dir und mir. Und du hast ja gesagt und ich habe mich gefreut! Denn wer hat schon so ein Ex-Herrchen, der einen nach so langer Zeit auf der halben Welt sucht und nicht aufgibt, bis er einen  wiedergefunden hat…

 

Als du dann wieder gehen musstest, du hattest ja noch 450 km zu fahren, habe ich gehört wie Frauchen und du zueinander gesagt habt, dass ihr in Kontakt bleiben würdet. Was diese Worte bedeuten, weiss ich nicht, aber eure Signale waren dabei so klar, dass ich trotzdem verstand; und ich weiss, dass wir uns wiedersehen werden, irgendwann. Und darauf warte ich ---


Ich mit meinem früheren Herrchen Martin, der mich gesucht und wiedergefunden hat.

Blizzard
Blizzard

25.8.2016

Blizzi  und die Sache mit dem Winterpulli

 

 

32° Grad im Schatten

ich träume von schwimmenden Eisplatten...

und bin nun doch entschlossen

den Winterpulli abzustossen.

 

Aber mit der weissen Farbe liess es sich nicht schlecht ertragen,

obschon sich alle andern fragen

ob`s mir denn eigentlich noch geht,

da sei doch etwas ganz verkehrt,

bei solchen Sommerhitzen

noch im Winterpulli rum zusitzen.

 

Das Bürsten mag ich liebend gern

doch stille halten liegt mir fern.

Aber fast hab ich gegen Frauchen gewonnen

da ist Ice, die Chefin dazugekommen.

Und vorbei wars mit dem Kapriolen machen

denn sie hat kein Bock für solche Sachen.

 

Und schaut, es ist kein Märchen:

Ab sofort bin ich wieder Blizzi-Bärchen.

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                         28.8.2016

In einer heissen Tropennacht

Von eignen Bodygard`s bewacht,

Kann getrost ich ruhig schlafen,

Als wie in einem sich`ren Hafen.

 

Von meinen Freunden rings umgeben

Die treu mir sind durch`s ganze Leben,

Fühl ich mich wohl und unbesorgt

Als wie in einem sich`ren Hort.

 



August 2019

 

Geniessen

und geniessen lassen,

ohne sich

noch sonst jemandem

zu schaden - das ist

die ganze Moral.

 

                Nicolas Chamfort