Sie tragen das Silbergeschirr und sind damit über die Regenbogenbrücke gegangen.

Unsere lieben Pelzfreunde, wir werden euch nie vergessen, nie!!!

Borea, Skeena, Snow, Chenook, Highlander, Zeus, Balto, Bakayan, Polar, Timber, Ajuscha, Kivani, Ninka, Nanook

Skeena, unser allersüssestes Grosi
Skeena, unser allersüssestes Grosi

Skeena

29.8.2002 - 16.1.2018

Borea, die edle Principessa
Borea, die edle Principessa

Borea

7.3.2005 - 16.1.2018

Snow, der allzeit souveräne Rudelchef
Snow, der allzeit souveräne Rudelchef

Snow

Snow, mein allerliebster Snow -

was du für mich getan hast, was du mir gegeben hast, was ich durch dich lernen, erleben, geniessen durfte, - es ist nicht zu beschreiben!

Die Umstände waren sehr traurig, wieso du schliesslich zu mir kamst - aber dann durfte ich dich viele Jahre behalten und du wurdest mein Ein und Alles.

Denn ohne dich hätte ich nie ein eigenes Gespann aufbauen und fahren können!!! Danke mein Goldschatz, danke, danke, danke!

Schnell wurdest du mit deiner souveränen Art Chef in meinem Rudel und schon in der ersten Schneesaison stellte sich heraus, welch einzigartiger Leithund du warst. Nie hast du einen Hänger gehabt, nie ein Kommando falsch ausgeführt. Unter deiner zierlichen Gestalt hast du ein vollendeter Rennhund versteckt gehalten, in deinem wunderschönen Kopf verbarg sich eine mentale Stärke, die ihresgleichen suchte.

Weil du, als Leader eingespannt, ohne wenn und aber Line-Out standest, konnte ich deine sieben Gespannskumpel einen nach dem andern einspannen, ohne von jemandem Hilfe erhalten zu müssen. Wie stolz war ich auf dich!!!

Bedingungslos hast du auf dem Trail deine Arbeit gemacht und mit dir durfte ich sogar erleben, wie es ist, ein Rennen zu fahren. Snow, mein Schatz, mein Nugget, mein Stern, mein Herz, was habe ich an dir gehabt und - verloren.

Mit knapp 15 Jahren halfen wir dir über die Regenbogenbrücke, und inmitten deines Rudels, umgeben von deinen liebsten Menschen durftest du gehen, ohne Schmerzen, friedlich bist du eingeschlafen - und im Huskyhimmel wieder erwacht, wo dich viele, liebe Kumpels von einst in Empfang nahmen.

Snow, ich liebe dich heiss und innig und ohne Ende...

 

20.9.2002 - 30.5.2017

Unser Füchslein Schnuk-Schnuk
Unser Füchslein Schnuk-Schnuk

Chenook

Ich holte Chenook damals in der Nothilfe-Polarhunde-Freudenstadt, am 29. Juli 2008.

Von Anfang an konnte ich den herrlich kupferfarbenen Freund vor das Fahrrad spannen, er kannte es. Was er aber noch nicht kannte, war der Befehl "warten" bis Muttern richtig auf dem Stahlross sass. Und so nahm ich anfänglich manch ein Sturz in Kauf, wenn mein Schnuk-Schnuk es wieder nicht erwarten konnte, los zu rennen. Aber fast genau so schnell, wie ich lernte Helm und Gelenkschützer zu tragen, lernte der damals 6 jährige Bengel, erst auf Befehl zu starten.

Und diese unbändige Freude am Rennen und Ziehen hat sich Old-Schnuk auch bis ins hohe Alter bewahrt. Noch mit 14,5 Jahren wollte er auf dem Urnerboden unbedingt auf den 1km Trail und spulte den auch in seinem Tempo und nimmer satter Freude ab.

Doch nur eine Woche später traf die akute Wende ein, vermutlich ein Hirnschlag setzte unserem alten Schatz so stark zu, dass er kaum noch gehen konnte, grosse Koordinationsstörungen bekam und schlussendlich nicht einmal mehr seine heissest geliebten "Brötchen" essen wollte.

Da wussten wir, dass es wieder einmal mehr heissen würde, Abschied zu nehmen.

Mein liebster Chenook, neun Jahre hast du mein Leben bereichert, neun Jahre zu mir gestanden, neun Jahre warst du immer für mich da. 

Von dem Moment an, als ich dich zum ersten Mal auf einem Foto sah, und ich noch abends um 22.00 anrief und sagte, "gebt ja den Hund nicht weg, der gehört mir, der ist mir soeben ins Herz gesprungen" bis heute.

Und jedes mal, wenn ich  Brot in kleine Würfel schneide, um es zu trocknen, sehe ich zwei wunderschöne, bernsteinfarbige Augen vor mir - und ich weiss, du schaust mir von oben zu und wartest auf dein Häppchen...

Chenook ich liebe dich und danke, dass du zu mir gekommen bist!!!

 

16. Juni 2002 - 23. Februar 2017

Highlander, der liebenswerte Oldie
Highlander, der liebenswerte Oldie

Highlander

kam am 10.2.2014 zu der Huskypost.

Er freute sich mächtig, wieder mit seinen alten Kumpels Zeus, Merkur und der süssen, kleinen Skeena vereint zu sein.

Das Gehege fand er megatoll und in den nächsten zwei Jahren stiefelte er oft stundenlang darin herum. Sehr interessiert machte er täglich seine Runden und alles wurde untersucht und beschnüffelt.

Er hat sich auch schnell und unspektakulär ins ganze Rudel eingegliedert; am meisten orientierte er sich dabei aber doch an seinen alten Freunden, und das Vierer-Trüppchen sah man oft etwas getrennt von den andern an der Sonne liegen.

Bereits 13 jährig als er zu uns kam, war er einfach froh, wenn er in Ruhe gelassen wurde, so dass er nach Gutdünken seine Bahnen ziehen konnte im Gehege. Aber mit dabei sein wollte er bei allem, bei jedem Training, bei jeder Ausfahrt, im Sommer und Winter, am Steak-Out und in der Stube.

In die junge Arizona, die ein Jahr später zum Rudel stiess, war er zuerst blind verknallt und wagte sich für sie, (dem Rand entlang), sogar  in den Weiher. Später, als ihm der Wirbelwind aber langsam zu frech wurde und ihm manchmal gar respektlos um die Ohren flog, zeigte er ihr ganz unmissverständlich die Zähne und steckte seine Individualdistanz weit ab.

Allerlei leichtere und schwerere Altersgebrechen machten ihm dann zunehmend so zu schaffen, dass die Zeit gekommen war, ihm über die Regenbogenbrücke zu helfen. Er durfte auch dies im Beisein seiner geliebten Freunde tun. ---

Liebster Highlander, ich bin dankbar, das ich dich noch kennen lernen durfte. Bis zuletzt hast du Wert darauf gelegt zur Selbstbestimmung, und mit deiner ganz eigenen Liebenswertigkeit hast du mir das gezeigt. Und durch dich durfte ich wieder viel Neues lernen; danke danke, alter Kumpel!!!

Ich gönne dir von Herzen, dass du nun frei bist von allen Gebrechen und angetan mit dem Silbergeschirr im Gespann mit Zeus zusammen, wieder rennen kannst, so viel du magst.

Und manchmal spüre ich einen ganz feinen Stubser an meiner Hand, auch wenn rings um mich niemand ist. Dann weiss ich, dass du es warst, und mein Herz lächelt...

 

13. März 2001 - 23. April 2016

Zeus, der perfekte Leithund
Zeus, der perfekte Leithund

Zeus

kam am 10.9.2013 mit seinen Kumpels und Herrchen zu unserem Rudel nach Oberönz. Und mit ihm bekam ich einen neuen, unschätzbaren Freund. 

Schon am zweiten Tag war er ins neue Rudel integriert, hatte da seinen Platz als Teamdog gefunden und bis zum Schluss akzeptiert.

Er hatte und suchte nie Streit, verhielt sich zu allen andern Fellnasen immer einwandfrei.

Im Gespann war er der langjährige Leithund seines  Herrchens, absolut kommandosicher und souverän. Als wir dann aus unseren beiden kleineren Gespannen ein Grosses machten, und ich Zeus ins Lead einspannte, war das für mich eine grosse Ehre und ich war ziemlich nervös. Einen so tollen Freund und Leithund haben zu dürfen, der für mich rannte, das war ein Wunder!!!

Dann machte ihm ein Rückenmarksinfarkt von einer Sekunde auf die andere seine Lebenspassion zu nichte - er wurde querschnittgelähmt. Ein grausames Schicksal für unseren Vollblutschlittenhund, Freund und Kamerad. Noch am selben Tag streiften wir ihm das Silbergeschirr über und erlösten ihn. ---

Liebster Zeus, zwei Jahre mit dir zu leben und von dir bedingungslos geliebt zu werden, hat mich reich gemacht. Und zu wissen, dass du jetzt von deinem Himmel aus über unseren Fellnasen wachst, wo immer sie auch sind, ist wunderbar.

 

9. Dezember 2004 - 1. September 2015

 

Balto, der Star von Nome
Balto, der Star von Nome

Balto

sollte den achten Platz im Gespann wieder ausfüllen. Ein grosses Unterfangen war es, ihn in Hohenlockstedt (50 km nördl. Hamburg) holen zu gehen, mit allen meinen sieben Fellnasen. Noch wussten wir nichts davon, dass ich auch diesen prachtvollen Kameraden schon bald an dieser gemeinen Epilepsie verlieren sollte.

Drei Monate lebte Balto bei mir und für mich. Voller Energie und Freude zog er in dieser Zeit noch Wagen und Schlitten im Achtergespann. Und wenn er mit der Mädchenriege allein unterwegs war, dann hielt er die drei souverän spurtreu und zeigte ihnen, wie man das wirklich macht. Ach Balto, du warst ein so toller Gefährte. Und deinem Namen hast du mit deinen zehn Jahren noch alle Ehre gemacht.

Liebster Balto, viel zu schnell, und ohne jegliche Vorwarnung wurde im Gespann, im Garten und im Haus dein Plätzchen wieder frei. Aber in meinem Herzen, da bleibst du drin, für immer, da wirst du dein Plätzchen immer behalten.

Und bitte, sag all den lieben Fellnasen dort oben, die wir schon haben gehen lassen müssen, die liebsten Grüsse von uns allen und wir werden immer an sie denken.

 

7. April 2000 - 28. Januar 2011

Bakayan, wie ein einziger Tag
Bakayan, wie ein einziger Tag

Bakayan

Mit dem 13 jährigen Bakayan erlebte ich zum ersten Mal was es heisst, einen Husky mit Epilepsie im Rudel zu haben. Ich holte den auch sonst nicht mehr so gesunden Rüden in Nürnberg ab.

Der arme Wuschelbär hatte kein so schönes Leben, und als er es dann endlich doch noch bekommen hätte, war ihm nur noch ein einziger Tag gegönnt, ein einziger Tag!

Während eines erneuten Anfalles kam es zum Herzstillstand, und voller Traurigkeit liessen wir ihn gehen.

Lieber Bakayan, ich seh dich immer noch, an diesem einzigen Tag im Gehege, mit deinen neuen Kumpels, wie neugierig und stolz du überall herum marschiert bist. Bist du deswegen gegangen, weil du gefunden hast, was du noch gesucht hast?

 

9. März 1996 - 12. März 2009

Polar, Co. Leader
Polar, Co. Leader

Polar

war schon im Netz der Nothilfe, aber lebte noch in einer Nachbargemeinde von mir.

Aber ich wollte nicht schon wieder einen neuen Hund, hatte ja grad erst Chenook ins Rudel integriert gehabt.

Doch Polar`s Ex-Herrchen lag mir so penetrant in den Ohren, und der Gedanke, dass nun Polar kurz vor Weihnachten in die Station übersiedeln sollte, machten mich so weich, dass ich Polar denn schliesslich zu mir nahm.

Der Polarstern meiner Truppe wurde schnell im Lead eingespannt, nahm es aber nie allzu stur damit, meine Befehle zu befolgen. So kam es vor, dass er sein fünfköpfiges Rudel in voller Fahrt in den Tiefschnee zog, weil er dort einen geeigneten Wurzelstrunk zum pinkeln gerochen hatte und diesen pardout benutzen wollte. Ein herrlicher Vierbeiner war er, stolz und würdevoll.

Polar, du hattest deinen Platz bei mir erkämpfen müssen, aber ich habe es nie bereut, dich auch noch aufgenommen zu haben. Mit deinem unglaublichen Drang zum Schmusen und in den Ohren kitzeln, warst du ein ganz liebenswürdiger Fellkumpel.

 

12. September 2004 - 7. Mai 2012

Timber, Herzensbrecher und Nachwuchstalent
Timber, Herzensbrecher und Nachwuchstalent

Timber

Dann kam Timber dazu, ein  1 Jahre alter Vollblutrenner, aus einer deutschen Rennzuchtlinie, aber von einem Schweizer Musher abzugeben, weil dieser auswanderte. Und Timber „verpasste“ mir dann meinen ersten richtigen Schlitten. Und Timber hatte den „Will to go“ und wie… Mit ihm allein am Fahrrad hatten wir 38 km/Std. drauf!

Und Timber riss mir mit seiner Erziehung (fast) den letzten Nerv raus.

Doch Timber lernte sich auf dem Trail benehmen und nach einem Jahr war Timber mein viel versprechendstes Gespannmitglied. Ich würde ihn zum Leader ausbilden können. -

 

Timber spürte jeden Seelenschmerz, den ich hatte, und kam, wo immer er auch war, zu mir und schenkte mir sein Fell für meine Tränen...Und dann wurde Timber von einem Auto überfahren und verblutete -

Timber, liebster Timber, mein Herz blutet heute noch, und oft rede ich noch mit dir, mein grosser, schöner Timberwolf…

 

20. März 2006 - 12. Mai 2009

Ajuscha, Gefährtin für Ninka
Ajuscha, Gefährtin für Ninka

Ajuscha

Und so nahm das, ach so schöne, Verhängnis seinen Lauf. Mit Nanook und Kivani konnte ich tolle Radtouren machen, nur war leider das Ninkeli in dieser Zeit allein. Also musste eine Gespielin für sie her. Es durfte gerne eine ältere Dame, auch mit Handikap sein, die dann bei Ninka bleiben würde.

Und so fand ich Ajuscha bei der Nothilfe, 14 jährig und fast taub. Schnell lehnten sich die beiden alten Damen, wie beabsichtigt, aneinander und wenn ich nach dem Training mit den Jungen nach Hause kam, durfte das „Altenheim“ auch noch seinen Ausflug um den Häuserblock machen. Da wurde dann jeweils ausgiebig geschnüffelt. Sie hatten noch eine gute Zeit zusammen, die Beiden, gingen dann aber reichlich kurz nacheinander über die Regenbogenbrücke. Es mochte wohl keins mehr lange ohne das andere gewesen sein.

Ajuscha, ich danke dir, du warst genau die, die den Platz neben Ninka ausfüllen konnte und hast diese Aufgabe in deinem hohen Alter, an einem noch neuen Platz, wunderbar erfüllt.

 

6. Januar 1992 - 1. Januar 2006

Kivani, Rennkollegin für Nanook
Kivani, Rennkollegin für Nanook

Kivani

Schnell wurde der Altersunterschied der Beiden, sportlich gesehen, bemerkbar. So reiste ich erstmals nach Freudenstadt und lernte die Nothilfestation persönlich kennen.

Zurückgefahren bin ich mit Kivani (Janka) im Gepäck, einer weissen, zweieinhalb jährigen Hündin, die schon Rennerfahrung hatte. Sie war so lauffreudig, dass es oft genug so herauskam, dass sie nicht nur mich am Fahrrad durch Feld und Wald zog, sondern ihren Kumpel Nanook gleich mit dazu, dem es völlig schnuppe zu sein schien, sich von einem Mädel ziehen zu lassen.

Leider durfte ich die ganz spezielle Freundschaft, die Kivani mir entgegenbrachte, nur knapp drei Jahre geniessen.

Kivani, ich seh dich immer noch vor mir, wie du mir deinen so hübschen Kopf mit den braunen Augen auf den Oberschenkel legst und fragst: Hm, was willst du mir sagen?

 

15. Oktober 1999 - 16. Juli 2007

Kleine, süsse Prinzessin Ninka
Kleine, süsse Prinzessin Ninka

Ninka

Doch ein Husky reicht beileibe nicht, das ist ein weiteres Symptom dieses Fiebers.

Und so kam schnell einmal meine erste Nothilfe-Hündin dazu, von einem Tierheim in der Schweiz direkt übernommen.

Ninka hatte im Alter von 12 Jahren noch begeistert eine 14 tägige Velotour (320km) mitgemacht. Sie durfte in Feld und Wald frei neben dem Fahrrad herlaufen, bald war sie aber immer zehn Meter voraus und schaute alle paar Minuten zurück, ob ich denn auch wirklich nachkomme. Sie war eine passionierte Ex-Rennerin gewesen, die dem jungen Nanook noch zeigte, wie man das richtig macht, wenn man eingespannt ist. Ein süsses Mädelchen, edel und mit Stil.

Ninkeli, du hast in mir die Liebe geweckt zu kleinen, zierlichen Hündinnen, du warst meine kleine Prinzessin.

 

27. Dezember 1991 - 19. März 2006

Mit Nanook fing alles an...
Mit Nanook fing alles an...

Nanook

mein erster Siberian-Husky, war ein damals zweieinhalb jähriger, bildschöner aber dominanter Rüde, der mich nebst dem Fürchten (wegen seiner Flausen und dem Sturschädel) noch so vieles andere lehrte. Meine Anfängerfehler, die nicht wenige waren, hat er locker weggesteckt und mich fast zwölf Jahre treu begleitet. Mittlerweile ist er über die Regenbogenbrücke gegangen, mein Erster, der mir den unheilbaren Virus des Huskyfiebers übertragen hatte: einmal Husky, immer Husky.

Nanook, du hast mir das Beste vererbt, was einem Mensch passieren kann: Einen Husky seinen Freund nennen zu dürfen, denn ein Leben ohne Husky, ist ein Irrtum!

 

23.September 1997 - 6.September 2010

Dezember 2019

 

Das Jahr zieht aus der Schnee fällt nieder,

Kinder es ist Weihnacht wieder.

Packt den Schlitten und

hinaus,

der Hund guckt aus der

Stube raus,

auch er spürt, es ist

wieder soweit:

hurra, es ist Weihnachtszeit!