Hallo liebe Fans

wir, das ist eine fröhliche Siebner-Bande auf vier Pfoten, stellen uns hier selber vor:

Hart, und nicht leicht zum schmelzen zu bringen - Ice, genau wie ich heisse, so war ich früher.

Kurz vor Weihnachten 2010 "schneite" ich, als gut dreijähriges Mädel, ins Rudel rein, und verursachte in den ersten 1 1/2 Jahren ziemliche Glätte für Frauchen und die andern. Und mit dem Schmelzen ging es eben langsam, aber heute ist das Eis getaut.

Schon lange bin ich ranghöchste Hündin hier und habe etwas zu sagen. Bin in dem Posten voll akzeptiert von allen, und obwohl Frauchen und ich manchmal nicht gleicher Meinung sind akzeptiere ich sie als Oberhund, und kommuniziere ständig mit ihr.

Und ich bin Merkur`s Rennkollegin am Fahrrad und gebe dem Oldie Sicherheit, weil er zwar immer noch rennen will, aber nicht mehr gut sieht und hört. Aber dafür kann ich ihm das Ziehen sehr gut überlassen -

Augen, so blau wie der - Yukon, so ist mein Name.

Und nicht nur das, sondern auch stark, mitreissend und voller Energie gehe ich durch mein schönes Huskyleben, das ich seit meinem sechsten Lebensmonat, ab Juli 2009, bei Frauchen verbringe. Lange Zeit war ich ein Riesenbaby, im Aussehen wie im Charakter.

Dann wurde ich über Nacht erwachsen, als ein neuer Jungspund bei uns einzog. Und am Schlitten bin ich sackstark!

Ich bin zwar nicht gerade der Schnellste im Training, aber es gefällt mir enorm gut, und nicht selten mache ich zwei Runden.

Rainey ist mein Name; ob ich was mit Regen zu tun habe? Oh nein nein, ich habe was zu tun mit dem Rainy-Pass beim Iditarod-Rennen.

Ich war zwar noch nie dort, aber Frauchen hat da Beziehungen und so hat sie mich denn auch danach benamst, als ich sie mir im Mai 2009 als Lebensfrauchen aussuchte. Leute, und das kann ich auch sagen, ich habe es nie bereut, im Gegenteil. Das Jahr das ich vorher wild in Spanien an einer Tankstelle lebte, das reut mich.

Nu, jetzt bin ich ja hier und ich liiiiebe das Leben mit meinem Frauchen, ich würde alles für sie tun, weil ich ihr Seelenhündchen bin. Nur diesem blöden Ziehen kann ich nun wirklich nichts abgewinnen; ich mach`s mit, aber aus eigener Initiative würde ich so was nie tun. Der Sinn dafür geht mir völlig ab.

Amarok - in der Inuitsprache "Wolf", so hat mich Frauchen getauft, als ich im Mai 2011 zu dem Oberönzer Huskyrudel stiess.

Da war ich dreieinhalb Jahre alt. Und ich habe eine tiefe, tragende Stimme ins Rudel gebracht, die weit durch Wald und Felder tönt, die Lieder die ich heule, die Wolfslieder, die Amarok-Songs...

Und ich bin Frauchens "Prüfungshund" seit unserem Hundetrainerkurs  und darauf bin ich stolz!

Im Rudel bin ich zum Krankenpfleger moutiert und verantwortlich für Waschungen, Schleckungen und Massagen jeglicher Art. Im Fahrrad-Training halte ich mich eigentlich ziemlich zurück; wenn nicht grad kleine Kumpels, Katzen oder gar Eichhörnchen vor mir her rennen, reisse ich mir da kein Bein aus.

Und ich bin Frauchens immerwährender Schatten...

Ich  heisse Blizzard, und ich heisse nicht nur so, ich bin auch so weiss und wirbelig wie ein Schneesturm.

Im Januar 2012 bewahrte mich Frauchen vor dem sicheren Tod, (den mir ein unverständiger Mensch antun wollte) indem es mich im Alter von 15 Monaten, von einem Tag auf den andern in sein Rudel holte. Da fühle ich mich malamuten-wohl. Ja ja, ihr lest recht, denn ein halber solcher ist bei mir SH auch noch in den Genen.

Meine Hobbys sind, mir von Frauchen meinen weissen Pelz durchkraulen zu lassen und rennen natürlich, ja, aber halt nach Malamuten-Art, etwas bedächtiger als die andern. Dafür im konstanten Trab, und so schlecht kann das nicht sein, denn ich komme jedenfalls immer zeitgleich mit den Sibiriern ins Ziel.

Ich bin Eagle, neun jährig, und rannte oft mit meiner jungen Kumpelin Arizona  im Lead. Frauchen wünschte sich schon immer einen "Eagle".

Leider aber macht es in meinem schönen Kopf nicht immer so mit, wenn ich im Lead bin, und dann möchte ich manchmal am liebsten einfach umdrehen. Frauchen sagt, das sei eine Überforderung von früher, und wir zwei würden das schon wieder hinkriegen. Und das haben wir auch.

Leider aber kam im Herbst 2017 eine zweite dumme Sache zum Vorschein, die wohl auf meine Überforderung von früher zurückgeht: Man hat an beiden Hüften höchstgradige Arthrose festgestellt, derentwegen ich nun nicht mehr ins Gespann sollte, Scheisse noch mal! --

Etwas muss ich noch gestehen: Ich bin eine nimmersatte Schmusebacke, aber da komm ich bei Frauchen total auf die Kosten, zu meinem grossen Glück.

Merkur ist mein Name, und mit mir griff Herrchen nach einem Stern.

Und dieser erschien vor  gut 14 Jahren am Huskyhimmel. In jungen Jahren hab ich oft mitgeholfen, mein Herrchen auf diese viereckige, hohe Kiste zu fahren, wo man ihm dann gratulierte, und ein Geschenk übergab.

Seit mehr als  fünf Jahren bin ich nun schon im huskypöstler Rudel. Es ist sehr schön hier, und mit allen zusammen verbringen wir immer wieder interessante Tage.

Aber meine Tage als Frauchens Leithund sind leider vorbei; ich höre nur noch ganz wenig und sehe nicht mehr so gut. Jetzt renn ich aber einfach am Fahrrad mit meiner Freundin Ice zusammen. Und die warnt mich im voraus über ev. Gefahren die unterwegs sind. Dafür gebe ich ihr während dem Rennen immer mal wieder ein Schmützi oder zwei.

Ja das sind wir, alles in allem ein tolles Gespann!
Ja das sind wir, alles in allem ein tolles Gespann!

März 2019

 

Nimm dir Zeit zum Träumen,

es ist der Weg zu den Sternen.

 

Weisheit aus Irland