Hallo liebe Fans

wir, das ist eine fröhliche Vierer-Bande auf vier Pfoten mit ihren zwei besten Freunden, stellen uns hier selber vor:

Augen, so blau wie der - Yukon, so ist mein Name.

Und nicht nur das, sondern auch stark, mitreissend und voller Energie gehe ich durch mein schönes Huskyleben, das ich seit meinem sechsten Lebensmonat, ab Juli 2009, bei Frauchen verbringe. Ich bin zeitlebens ein Riesenbaby geblieben, im Aussehen wie im Charakter. 

Trainiert habe ich immer für mein Leben gerne; rennen und einfach irgendwas hinterher ziehen, egal was. - Und dann machte mir diese Nasen-Aspergillose einen Strich durch die Rechnung - aus die Maus, ähm das Training. Jetzt gibt es nur noch Spazi`s, aber die sind auch schön. In der kalten  Jahreszeit geht es mir viel besser, sobald es warm wird bewege ich mich nur noch sehr sparsam.

Neulich habe ich mich allerdings praktisch meines ganzen Pullis entledigt, nicht nur den vom Winter. Und seither fühle ich mich zehn Jahre jünger...

Rainey ist mein Name; ob ich was mit Regen zu tun habe? Oh nein nein, ich habe was zu tun mit dem Rainy-Pass beim Iditarod-Rennen.

Ich war zwar noch nie dort, aber Frauchen hat da Beziehungen und so hat sie mich denn auch danach benamst, als ich sie mir im Mai 2009 als Lebensfrauchen aussuchte. Leute, und das kann ich euch sagen, ich habe es nie bereut, im Gegenteil. Das Jahr das ich vorher wild in Spanien an einer Tankstelle lebte, das reut mich.

Nu, jetzt bin ich ja hier und ich liiiiebe das Leben mit meinem Frauchen, ich würde alles für sie tun, weil ich ihr Seelenhündchen bin. Ihr Schatten, ich folge ihr wohin sie geht, ausser wenn sie nachts zur Arbeit fährt. Ansonsten sind wir immer zusammen, ich brauche das, ich kann es nicht mehr anders haben. Sie ist die Hälfte meiner Seele, und das beruht auf Gegenseitigkeit.

Ich  heisse Blizzard, und ich heisse nicht nur so, ich bin auch so weiss und wirbelig wie ein Schneesturm.

Im Januar 2012 bewahrte mich Frauchen vor dem sicheren Tod, (den mir ein unverständiger Mensch antun wollte) indem sie mich im Alter von 15 Monaten, von einem Tag auf den andern in ihr Rudel holte. Da fühle ich mich malamuten-wohl. Ja ja, ihr lest recht, denn ein halber Malamute ist bei mir SH auch noch in den Genen.

Meine Hobbys sind, mir von Frauchen meinen weissen Pelz durchkraulen zu lassen und rennen natürlich, ja, aber nicht mehr vor dem Schlitten, sondern an der 15 m Schleppleine. Natürlich wäre es schöner ganz ohne, aber dann würde ich jagen gehen, sagt Frauchen. Echt?? Ich weiss doch gar nicht was das ist... Aber ich füge mich gut in die Struktur ein, mache alles mit, ob Power oder Flower.

Ich bin Eagle, zwölf jährig, und rannte früher mit meiner jungen Kumpelin Arizona  im Lead. Frauchen wünschte sich schon immer einen "Eagle".

Leider aber machte es in meinem schönen Kopf nicht immer so mit, wenn ich im Lead war, und dann drehte ich manchmal einfach um. Frauchen sagt, das sei eine Überforderung von früher, und wir zwei würden das schon wieder hinkriegen. Und das hatten wir auch.

Leider aber kam im Herbst 2017 eine zweite dumme Sache zum Vorschein, die wohl auf meine Überforderung von früher zurückgeht: Man hat an beiden Hüften höchstgradige Arthrose festgestellt, deretwegen ich nun nicht mehr eingespannt werden darf, Scheisse noch mal! --. Nun liegt nur noch ein Spazi drinn und auch nicht länger als eine halbe Stunde, dazu erhalte ich von Frauchen täglich kleine feine Gudi`s, dann habe ich kaum Schmerzen.

Etwas muss ich noch gestehen: Ich bin eine nimmersatte Schmusebacke, aber da komm ich bei Frauchen total auf die Kosten, zu meinem grossen Glück.

 

Ab sofort gehören unsere zwei besten Freunde Nele und Ajak aus Deutschland auch zu uns Huskypöstlern, obschon sie nicht hier wohnen. Darum werden sie hier auch aufgeführt, denn wir gehören alle zusammen.

Sie rufen mich NELE  und ich bin 13 Jahre alt. Die ersten 2 1/2 Jahre meines Lebens war ich in einer Familie mit Kindern, oh ich liebe Kinder! Dann wollten sie mich nicht mehr haben, hatten keine Zeit mehr für mich und ich ging alleine Spaziergänge machen und zum Jagen. Da war ich sehr erfolgreich, was aber in der Familie nicht geschätzt wurde, deshalb gaben sie mich im Tierheim ab. Gott sei Dank kam bald mein jetziges Frauchen vorbei und holte mich, völlig abgemagert, da raus. Vor lauter Kummer hatte ich das Fressen eingestellt.

Mittlerweile habe ich es auf 21 kg gebracht, mehr wird es auch nicht werden, da ich ein Alaskan Husky bin, blitzschnell mit meinen langen Beinen rennen kann, am liebsten neben Frauchen am Fahrrad. Das machen wir seit fast 10 Jahren. Danach in unseren großen Garten und mit meinem Kumpel Ajak diversen Spielchen nachgehen. Was ich auch noch gerne mache sind ausgedehnte Spaziergänge, da kann ich leidenschaftlich rumschnüffeln, in jedes Loch schauen, in jede Hütte reinschauen, denn ich bin unglaublich neugierig. Ich bin so froh und glücklich hier leben zu können, dazu noch tolle Freunde gefunden zu haben, die " Huskypöstler " aus der Schweiz.

Wenn wir uns gegenseitig besuchen sind wir ein Rudel von 7 Hunden und alles läuft friedlich und harmonisch ab.

Ich bin der große Ajak, wiege 35 kg und bin ein Husky-Weisser-Schäferhund-Mix. Bin 5 1/2 Jahr alt und Nele´s bester Freund. Wir jagen gemeinsam, fressen gemeinsam, schlafen gemeinsam, alles was ich kann habe ich von ihr gelernt, da ich schon mit 4 Monaten in dieses Rudel kam. Nele sagt, wo´s lang geht und ich füge mich, weil sie eine ganz rücksichtsvolle, geduldige Hündin ist.

Ich bin etwas grobmotorisch, renne ohne Rücksicht alles über den Haufen und will am liebsten immer im Mittelpunkt stehen, aber auf friedliche Weise.

Nur draußen, wenn andere Rüden uns begegnen, mache ich sofort klar, daß ich der Größte und Schönste bin. Aber ohne die Zähne zu  benutzen, meist reicht meine Erscheinung aus, ein kurzes Knurren und die Sache ist klargestellt.

Abends kommt der Schäferhund aus mir raus, da lege ich mich auf Herrchens Füße und bleibe bei Fuß. Auch ich habe hier ein wunderschönes Leben und hoffe es bleibt noch lange so.

Mai 2022

 

Der Versuch, 

andere zu amüsieren,

ist der einfachste Weg,

sich selber zu erheitern.

                         

         Mark Twain