Teil 6

Arbeiten im und rund um`s Gehege wechseln sich ab, mit interessanten Wanderungen durch unsere Reviere. Ihr denkt euch vielleicht, was das denn für ein Urlaub sei, wenn wir immer wieder arbeiten würden, wenn ihr nirgends Bilder seht vom Meer oder Ausland, ob wir denn nirgend wohin gefahren, geflogen seien.

Wauh, wisst ihr, wir leben nach dem Motto: Warum denn wegfahren, wenn es doch zu Hause soo schön ist! Was bringt es uns, mit dem Auto irgendwohin zu fahren, stundenlang im Stau zu stehen, an fremden Orten sowieso nur an der Leine bleiben müssen, unsere Betten und Hütten nicht dabei zu haben - klingt nach alten Marotten gell.  Genau so ist es, wir sind alle nicht mehr jung, wir brauchen nicht jeden Tag Aufregung und Action, wir haben unser wunderschönes zu Hause im Heimeli und herrliche Reviere drum herum. Wir haben viel, wir haben alles und noch mehr und daran erfreuen wir uns jeden Tag neu, darin machen wir Urlaub...

 

Teil 5

Am frühen Morgen eine Flurbegehung machen, wie Frauchen dem sagt, genüsslich an Blumen riechen, dem kleinen Fuchs zuschauen, wie er sich Nektar holt, sich an den kleinen Dingen erfreuen, und Grosses bestaunen. 

Nach dem Mittagessen, wenn es wieder heiss wird, sich in die Stube verziehen und eine wundersam wohltuende Massage geniessen, oder einfach in einem süssen Schlaf vom kalten Norden träumen...

 

Teil 4

Oder wir sind auf das Oeschenbacher - Hochplateau gefahren, haben das halbe Wohnauto ausgeräumt und uns dort im kühlen Wald einen herrlichen Tag gemacht. Dazwischen einen kurzen Spazi - und wieder ausgeruht, dann ein Schweinsohr gekaut - und wieder ausgeruht, geschmust und geplaudert - und wieder ausgeruht...

 

Teil 3

Dann war da die Sache mit dem Entrümpeln von Garage und Schopf. Sowas in den Ferien, fragt ihr. Jaja, das war der Moment, weil es draussen heiss war und wir tagsüber dann in der kühlen Garage sein konnten.

Und was wir da alles fanden, sogar auf einen ganz ausgetrockneten, hohlen Dinosaurus Mausus sind wir gestossen. -

Erst gegen Abend gingen wir wieder ins Gehege, als es ein bisschen kühler wurde, aber angestrengt haben wir uns nicht mehr, nur noch herumgefläzt, dies und das geknabbert und gebastelt und den Urlaub genossen...

 

Teil 2

Natürlich lagen wir nicht nur auf der faulen Haut rum, eigentlich hatten wir immer von allem etwas, so quasi damit wir bei nichts aus der Übung kommen. Aber vorausplanen taten wir nicht, wir entschieden spontan, wonach uns gerade der Sinn stand. 

Zum Beispiel eine herrliche Abendwanderung dem Rotbach entlang. Wir drei Alten zuerst und in unserem Tempo, alles bestaunend und beschnüffelnd. Und was wir sahen war einfach herrlich, was wir rochen betörend...

Zwerg stürzte sich in die Fluten und nahm ein kühles Bad, Yukon tappte nur im Dreck herum und ging nicht ganz ins Wasser, dementsprechend sah er dann aus, als wir alle wieder nach Hause gingen. Und er durfte sogar so ins Haus, Frauchen bleibt da mittlerweile ziemlich cool - es ist wie es ist, wenn sie es nur schön hatten, sagt sie.

Blizzi hatte seine neuen Freunde Rico und Choovio eingeladen und die drei machten dann ihr Ding durch Feld und Wald und Weg und Bach. Völlig ausgepowert und glücklich kamen sie dann nach einer Stunde auch wieder zurück.

 

 

Wenn vier alte Husky`s mit ihrem Frauchen zusammen Urlaub machen

 

Es beginnt mit einem wunderbaren Abend im Mai, wo ein mildes Lüftchen durch`s Gehege zieht, wo farbenprächtige Wolken schöne Bilder an den Himmel zaubern, wo es nach frisch gemachtem Heu und allerlei süssem Blumenduft riecht. 

Juni 2022

 

 

Kein Unglück (Glück) des Lebens 

ist dem vergleichbar:

Einen edlen und 

zuverlässigen Freund

zu verlieren (besitzen)!

                     

         Joseph Addison

        Huskypost